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Turbo Long 13,5992 auf NORMA Group: Unterschätztes Wachstumspotenzial beim Wassermanagement - Optionsscheineanalyse 09.06.2022
DZ BANK
Frankfurt (www.optionsscheinecheck.de) - Autor: Marcus Landau, Derivate-Sales-Experte bei der DZ BANK
Die Abwärtsphase bei den Zyklikern hat zu einer Kurshalbierung bei der NORMA Group (ISIN DE000A1H8BV3/ WKN A1H8BV) seit Juni 2021 geführt. Die Wachstumschancen bei umweltfreundlichen Antrieben, der Vorstoß in neue Anwendungsfelder und die Positionierung beim Wassermanagement wurden ausgeblendet. Für das Jahr 2023 beträgt das KGV basierend auf den Factset-Konsensschätzungen nur rund 8. Die Aktie beginnt, eine charttechnische Trendwende einzuleiten. Die Corona-Lockerungen in China und erste Stimulus-Maßnahmen wirken sich auf die zyklischen Titel positiv aus.
Sorgt für Gewichtsreduktion bei Elektro- und Hybridautos!
NORMA Group ist ein führender Anbieter von Verbindungslösungen. Darunter werden Steckverbinder, Schlauchschellen, Haltungsschellen und Rohrverbinder verstanden. Diese tragen zu weniger Emissionen und Gewicht bei. Typische Schlüsselmärkte für den Absatz der Verbindungslösungen sind Nutzfahrzeuge, Pkw, Baumaschinen und Schiffe, aber auch Lüftungen und das Wassermanagement. Im Zeitraum von 2021 bis 2028 sollte die globale Fahrzeugproduktion von 76,2 Mio. Einheiten auf 107,3 Mio. zulegen. Dabei nimmt die Quote an Hybridautos von 7 auf 13 Prozent und der Anteil von Elektrofahrzeugen von 6 auf 23 Prozent zu. Der Übergang zu umweltfreundlicheren Antrieben sollte sich mittelfristig positiv auswirken. Dort entstehen neue Anwendungen, wie das Thermomanagement für die Batterie und das Kühlsystem für das Auto. NORMA Group sieht sich als einziger Anbieter in der Lage Komplettlösungen, inklusive Verbindungselemente, Fluidsysteme oder Befestigungsschellen, anzubieten, die das Thermomanagement im Elektromotor, der Leistungselektronik, Ladetechnik und Fahrerkabine gewährleisten. Mit den Thermomanagement-Rohrsystemen lässt sich nach eigenen Angaben das Gewicht um 30 Prozent gegenüber herkömmlichen Elastomerschläuchen reduzieren.
Wassermanagement-Sparte wird unterschätzt
NORMA Group wird am Aktienmarkt als reiner Zykliker mit Schwerpunkt auf der Automobilbranche wahrgenommen. Doch ein Viertel der Erlöse erzielt das Unternehmen mit Wassermanagementlösungen. Dabei werden Rohrverbindungen, Verbindungselemente, Sanitärartikel sowie Lösungen für die Be- und Entwässerung angeboten. Diese kommen in Wohn- und Schwerindustrieanlagen, der Landwirtschaft und dem Bauwesen zum Einsatz. Ausgebaut wurde das Geschäft seit 2012 mit vier Übernahmen. Die Letzte erfolgte im Jahr 2018 mit dem Kauf von Kimplas. Das Unternehmen offeriert Klemmringverschraubungen, Sprinkler und Tropfer sowie Ventile. Damit wird auf die Trinkwasseraufbereitung und -versorgung abgezielt. Der Umgang mit der Ressource Wasser wird wichtiger, weil die Weltbevölkerung kontinuierlich wächst und der Klimawandel zu mehr Dürren führt. Verschwendung zu vermeiden, Regenwasser nutzbar zu machen und Abwasser wiederzuverwenden wird langfristig zu hohen Infrastrukturinvestitionen der Wasserwirtschaft führen. Auch die effiziente Bewässerung in der Landwirtschaft wird bedeutsamer, wofür man Lösungen für die Tröpfchenbewässerung offeriert. Das Ziel ist ein optimales Pflanzenwachstum bei minimalem Wasserverbrauch. NORMA Group ist mit seiner Positionierung beim Wassermanagement für einen langfristigen Trend gerüstet, der weniger zyklisch als das Automobilgeschäft verlaufen wird.
NORMA Group will neue Wachstumsbereiche erschließen
NORMA Group wird in der Zukunft organisch und anorganisch expandieren. Im Wassermanagementbereich könnte man auf Übernahmen setzen. Bisher liegt der Fokus auf dem Management der Wasserquantität. Doch das Unternehmen möchte auch verstärkt Lösungen für die Qualität und Wiederverwendung anbieten. Im Bereich der Elektromobilität und alternativer Energien könnte die NORMA Group auf Ladestationen und Wallboxen abzielen. Des Weiteren sieht das Management eine Geschäftschance bei Kühlsystemen für Rechenzentren. Damit würde das Unternehmen auch von der Digitalisierung, explodierenden Datenmengen und dem Metaversum profitieren, wenn man diesen neuen Markt betritt.
Neue Phase mit Gewinnsteigerungen und 8er KGV!
Geht es nach dem aktuellen Factset-Analystenkonsens, dann sollte das Geschäft bei der NORMA Group ab dem Jahr 2022 wieder anziehen. Bei Erlösen von 1,16 Mrd. Euro wird mit einem Gewinn von 2,60 Euro je Aktie gerechnet. Im Jahr 2023 sollen schon 1,24 Mrd. Euro und 3,20 Euro je Aktie drin sein. Bis Mitte der Dekade ist mit einem Umsatz von 1,49 Mrd. Euro bei einem Gewinn von 4,27 Euro je Aktie zu rechnen. Das KGV auf Basis des Jahres 2023 beträgt rund 8. Das ist eine Bewertung, wie für einen reinen Autozulieferer. Doch NORMA Group erzielt schon ein Viertel der Erlöse mit Wassermanagementlösungen und sollte daher eine Bewertungsausdehnung absolvieren.
Trading-Idee: Endlos-Turbo Long auf die NORMA Group AG
Mit Hebelprodukten können Anleger überproportional an allen Kursentwicklungen des zugrunde liegenden Basiswerts partizipieren. Aufgrund der Hebelwirkung reagiert das Produkt auf kleinste Kursbewegungen des Basiswerts. Da die Wertentwicklung des Basiswerts im Laufe der Zeit schwanken oder sich nicht entsprechend den Erwartungen des Anlegers entwickeln kann, besteht das Risiko, dass das eingesetzte Kapital nicht in allen Fällen in voller Höhe zurückgezahlt wird. Der Kapitalverlust kann ein erhebliches Ausmaß annehmen, sodass ein Totalverlust entstehen kann.
Auf den Basiswert NORMA Group AG stehen verschiedene Endlos-Turbos zur Verfügung. Ein Beispiel ist der Endlos-Turbo Long mit einem Basispreis von 13,5992 Euro sowie einer Knock-Out-Barriere von 13,5992 Euro. Das Produkt eignet sich für Anleger, die auf steigende Kurse des Basiswerts setzen wollen. Der Endlos-Turbo Long auf die NORMA Group AG hat keine feste Laufzeit, kann aber während der Laufzeit verfallen, sofern ein Knock-Out-Ereignis eintritt. Ein Knock-Out-Ereignis tritt ein, wenn der Beobachtungspreis (jeder Kurs des Basiswerts an einem Beobachtungstag, wie er von der maßgeblichen Börse berechnet wird) mindestens einmal auf oder unter der Knock-Out-Barriere liegt. Tritt ein solches Knock-Out-Ereignis ein, verfällt das Produkt ohne weiteres Tätigwerden des Anlegers wertlos, sodass es zu einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommt.
Eine ausführliche Erläuterung der genannten Fachbegriffe finden Sie in unserem Glossar.
Stand: 08.06.2022 Emittentin: DZ BANK AG / Online-Redaktion
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