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Gericom neutral 28.03.2003
Raiffeisen Centrobank
Die Analysten der Raiffeisen Centrobank stufen die Aktie von Gericom (ISIN AT0000729108 / WKN 565773) auf "neutral" herunter.
Der Verlust eines Hauptkunden (Lidl) im 1. Quartal 2002 habe zu starken Marktanteilsverlusten in Deutschland und Östereich geführt, weshalb Gericom in einem stark wachsenden europäischen Notebookmarkt (2002: +28 %) den Umsatz um lediglich 0,8% habe erhöhen können. Man erwarte, dass Gericom in den Kernmärkten die aktuelle Position halten könne und zukünftig vom Marktwachstum und der europäischen Expansionsstrategie profitieren könne.
Die Akquirierungsoffensive neuer Kunden in Süd- und Westeuropa sowie das schwierige ökonomische Umfeld habe zu einem überraschenden Einbruch der bis dato stabilen EBIT-Margen von 4,9% auf 4,4% geführt (ohne die einmalige Auflösung von Rückstellungen: 3,8%). Der steigende Wettbewerb dürfte die Ergebnismargen nachhaltig belasten. Die Steuerquote habe durch Gründung der Far East Limited (Sitz in Hongkong) auf 22,8% gesenkt werden können.
Das Bewertungsmodell der Analysten errechne einen Fair Value von 15,5 Euro je Aktie. Man habe in der Bewertung weder die Erschließung neuer Märkte (China, USA) berücksichtigt, noch eine Ausweitung der Multimediaumsätze (2002: 15% des Konzernumsatzes) berücksichtigt. Das Management halte an der aktionärsfreundlichen Dividendenpolitik fest, womit sich eine attraktive Dividendenrendite von 7,0% für 2003e errechne.
Aufgrund der Unsicherheit bezüglich der zukünftigen Margenentwicklung haben die Analysten der Raiffeisen Centrobank ihre Empfehlung für die Gericom-Aktie von "übergewichten" auf "neutral" herabgestuft.
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