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Höft & Wessel Tabula rasa 28.03.2003
BetaFaktor.info
Dem spekulativen Anleger empfehlen derzeit die Analysten von "BetaFaktor.info" die Aktien von Höft & Wessel (ISIN DE0006011000 / WKN 601100) zum Einstieg.
Der Verlust im vierten Quartal von 21 Millionen Euro sei schon ein Paukenschlag gewesen. Der Geschäftsbericht liege leider noch nicht vor und auch auf Anfrage habe Höft & Wessel "BetaFaktor.info" nichts dazu sagen wollen. Aber mit hoher Wahrscheinlichkeit habe ein guter Teil des Goodwill (14 Millionen Euro zum 30. September) dran glauben müssen, ebenso Teile der bilanzierten Vorräte und Forderungen. Außerdem seien erhebliche Rückstellungen gebildet worden.
Ein wenig verwundert sei "BetaFaktor.info" schon, denn regelmäßige Meldungen von Großaufträgen würden eigentlich eher andere Schlüsse zulassen. Rund 26 Millionen Euro Eigenkapital (über dessen Qualität man noch nichts sagen könne) bei einer Bilanzsumme von etwa 80 Millionen Euro seien noch vorhanden. Die Marktkapitalisierung betrage dagegen ca. 9 Millionen Euro. Stelle sich die Frage, ob nach dem Abschreibungs-Feuerwerk die Wende geschafft sei.
Für das erste Quartal stelle Höft & Wessel einen Gewinn vor Steuern von mindestens 0,5 Millionen Euro (6 Cent je Aktie) in Aussicht. "BetaFaktor.info" erwarte hier eher eine Über- als eine Unterschreitung. Für das Gesamtjahr plane das Management einen Gewinn vor Steuern von 1,5 Millionen Euro.
Auf Grund der Auftragslage (z.B. Lkw-Maut, insgesamt in 2002 etwa 95 Millionen Euro Auftragseingang) dürfte das auch trotz Konjunkturflaute zu bewerkstelligen sein. Das technologisch interessante Unternehmen erscheine mit einem 03er KGV von 10 günstig. Die geschwundene Substanz und eine eher angespannte Liquiditätssituation würden jedoch zur Vorsicht mahnen.
Spekulanten sollten nach Ansicht der Analysten von "BetaFaktor.info" auf positiven Newsflow im Gefolge des ersten Quartals setzen und bei den Aktien von Höft & Wessel zugreifen. Investoren sollten zumindest den Geschäftsbericht abwarten.
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