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Baader Wertpapierhandelsbank kaufen


13.12.1999
Stock-World

Die Baader Wertpapierhandelsbank (WKN 508810) sei eine der führenden deutschen Wertpapierhandelsbanken, berichten die Analysten von Stockworld.

Das Unternehmen sei Skontroführer für über 2.400 in- und ausländische Aktien sowie etwa 1.900 Optionsscheine. Die Zahl der Skontroführungen steige stetig an. So seien im Juli über 200 japanische Aktien aus dem TOPIX-500-Index an die Berliner Börse eingeführt worden.

Daneben sei das Emissionsgeschäft von großer Bedeutung. Im Laufe des Jahres seien bereits acht Unternehmen an die Börse begleitet worden. Weitere drei Börsengänge seien bis zum Jahresende geplant. Die beiden Platzierungen VCL und Advanced Medien seien besonders erfolgreich verlaufen. An beiden Firmen sei Baader noch heute beteiligt. Da die Kaufpreise deutlich unter den aktuellen Kursen liegen, würden sich hieraus enorme stille Reserven ergeben.
Die strategische Beteiligung an der KST Wertpapierhandels-AG in Stuttgart sei im Juli diesen Jahres in einer außerbörslichen Transaktion von 25,3 auf 47,5 Prozent aufgestockt worden.


Die im September durchgeführte Platzierung bei institutionellen Anlegern hätten die Eigenkapitalbasis um über 50 Millionen Euro verstärkt. Die Mittel würden vorrangig im Emissionsgeschäft und bei vorbörslichen Beteiligungen investiert. Das Emissionsgeschäft werde in den nächsten Jahren weiter boomen. Enormes Gewinnpotenzial stecke in den vorbörslichen Beteiligungen, da die Investitionen zum Teil in einem sehr frühen Stadium erfolgten.

Auch die jüngste Kursrallye an den Börsen werde sowohl den Umsatz als auch den Gewinn von Baader deutlich erhöhen. Als positiver Sonderfaktor sei die Skontroführung von Vodafone zu sehen. Bereits jetzt sei der Umsatz in diesem Titel deutlich angestiegen. Sollte die Übernahme von Mannesmann durch den angebotenen Aktientausch tatsächlich gelingen, dürften die Umsätze in Vodafone nach erfolgtem Aktientausch und entsprechenden Gewinnmitnahmen der deutschen Anleger explodieren und dadurch wiederum Baader zugute kommen.

Die Gesellschaft habe in den ersten neuen Monaten des Jahres einen Gewinn nach Steuern von 44,8 Millionen Euro realisiert. Damit sei bereits das Gesamtjahresergebnis von 1998 um mehr als 44 Prozent übertroffen worden. Das vierte Quartal dürfte durch die vorgesehenen Börsengänge und die derzeit sehr freundliche Stimmung an den Aktienmärkten die hervorragende Ertragslage bei Baader abrunden.

Bei einem aktuellen Kurs um 28 Euro und einem KGV von unter 10 auf Basis der 2000-er Gewinne sei der Titel ein glasklarer Kauf. Das Unternehmen besteche durch sein breites Spektrum vom Börsenhandel über vorbörsliche Beteiligungen bis hin zum Emissionsgeschäft. Früher oder später werde die deutliche Unterbewertung zumindest teilweise korrigiert. Sollte wie im letzten Jahr irgendwann wieder eine Hysterie nach Makleraktien aufkommen, seien deutlich höhere Kurse möglich. Wer etwas Geduld und starke Nerven mitbringe, werde mit Baader seine Freude haben. Der Einstieg biete sich unter 30 Euro an. Das Kursziel liege bei 50 Euro.




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