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Solar-Fabrik reduzieren 18.11.2002
LB Baden-Württemberg
Die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg nehmen für die Aktie von Solar-Fabrik (WKN 661471) ein Downgrade von "halten" auf "reduzieren" vor.
Die bereits revidierten Jahresziele hätten nochmals nach unten angepasst werden müssen, da es bei mehreren Großprojekten zu Verzögerungen komme bzw. die Realisierung nicht sicher gestellt sei. So würde die Solar-Fabrik noch mit einem Jahresumsatz von rund 24 Mio. EUR rechnen, davon ca. 7 Mio. EUR im vierten Quartal. Bei der letzten Gewinnwarnung sei ein Umsatzziel von 30 Mio. EUR ernannt worden. Auch das bisherige EBIT-Ziel von –1,9 Mio. EUR dürfte erheblich unterschritten worden sein. Die Analysten würden ein EBIT von –3,6 Mio. EUR prognostizieren.
Zuletzt hätte sich die Nachfrage spürbar belebt. Gleichwohl seien die Analysten der Ansicht, dass es noch zu früh sei, von einem nachhaltigen Aufschwung zu sprechen. Vielmehr würden die Analysten glauben, dass der Photovoltaikmarkt im kommenden Jahr vor dem Hintergrund der konjunkturell weiterhin schwierigen Lage allenfalls ein moderates Wachstum zeigen werde.
Das Management plane daher, die Kapazitäten zunächst nicht weiter zu erhöhen. Vor dem Hintergrund des dringend notwendigen Abbaus der Lagerbestände würden die Analysten diese Entscheidung als folgerichtig erachten.
Trotz der für 2003 deutlich reduzierten Wachstumserwartung in der Top Line sollten die eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen nach Ansicht des Unternehmens ausreichen, um ein ausgeglichenes EBIT zu erwirtschaften. Dies erscheine den Analysten aus heutiger Sicht etwas zu ambitioniert, da die Optimierung der Kostenstruktur mit weiter sinkenden Verkaufspreisen einhergehen dürfte.
Die Schätzungen der Analysten für das kommende Jahr hätten sie der veränderten Ausgangslage angepasst. Die Analysten würden nun mit einem Umsatz von 34,0 Mio. EUR (bisher: 41,5 Mio. EUR), einem EBIT von –0,5 Mio. EUR (bisher: 0,5 Mio. EUR) und einem Gewinn je Aktie von –0,15 EUR (bisher: 0,04 EUR) rechnen.
Im dritten Quartal sei die Solar-Fabrik voll vom Nachfragerückgang in der Photovoltaik- Branche erwischt worden. Die nochmals revidierten Prognosen für das Gesamtjahr würden den Analysten erreichbar erscheinen, da die Nachfrage nach den Bundestagswahlen wieder spürbar angezogen sei. Für das kommende Jahr seien die Analysten angesichts der konjunkturellen Lage eher skeptisch, dass kurzfristig ein signifikanter Lagerabbau gelinge und die Kostensenkungsmaßnahmen die rückläufigen Verkaufspreise überkompensieren würden. Auf Sicht der kommenden Monate würden die Analysten daher keine positiven Impulse für die Aktie der Solar-Fabrik sehen.
Die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg stufen die Solar-Fabrik-Aktie von "halten" auf "reduzieren" zurück.
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