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LUDWIG BECK-Aktie: Kosmetiksparte startet E-Commerce


13.12.2012
Montega AG

Hamburg (www.aktiencheck.de) - Hendrik Emrich und Leif Buscher, Analysten der Montega AG, stufen die LUDWIG BECK-Aktie (ISIN DE0005199905 / WKN 519990) von "kaufen" auf "halten" herab.

Seit Anfang Dezember könne das hochwertige Kosmetiksortiment von HAUTNAH nun auch über das Internet bezogen werden. Gestern seien Details zum bereits im Frühjahr angekündigten Einstieg in das E-Commerce-Segment bekannt gegeben worden. Das Sortiment umfasse rund 6.000 Produkte von über 70 exklusiven Marken, die in Deutschland teilweise nur über LUDWIG BECK bezogen werden könnten (z.B. Amouage, Annick Goutal, Francis Kurkjian, Kilian). Wenngleich hohe Marketingkosten anfallen würden, solle das überschaubare Kostenbudget von 1,5 Mio. Euro für die Website nicht überschritten werden, ein Break-even sei für 2014 geplant, und bereits ab 2015 solle der E-Commerce Bereich "satte sechsstellige Ergebnisbeiträge" liefern. Die Tatsache, dass in 2013 die Umsätze die Millionengrenze überschreiten sollten, zeige jedoch, dass der kurzfristige Impact begrenzt sei.

Aufgrund der Tatsache, dass im Gegensatz zum Textilbereich beim Online-Vertrieb von Kosmetika kaum Warenrückläufer zu erwarten seien, erweise sich dieser Bereich als prädestiniert für das E-Commerce-Geschäft. Insgesamt habe das Online-Marktvolumen im deutschen Kosmetiksegment in 2011 rund 150 Mio. Euro betragen, von dem der Marktführer Douglas (ISIN DE0006099005 / WKN 609900) etwa 50% abdecke.


Aus strategischer Sicht würden die Analysten diesen Schritt für überfällig halten, da auch Stammkunden, die nicht aus München kommen würden (insgesamt werde inzwischen ein Drittel des Konzernumsatzes mit Touristen - Käufer mit Wohnsitz außerhalb Bayerns - generiert), dadurch hochwertige Kosmetika von LUDWIG BECK über das Internet beziehen könnten. Zudem konzentriere sich LUDWIG BECK auch in diesem Bereich auf Premiummarken und -produkte, die z.B. Douglas nicht im Sortiment habe. LUDWIG BECK habe zudem im Gegensatz zu Douglas, die deutschlandweit auch im stationären Handel führend seien, nicht den Nachteil einer Kanibalisierung, d.h. online bestellte Kosmetika generieren bei LUDWIG BECK zusätzliche Umsätze.

Nach dem branchenweit schwachen Novembergeschäft (vor allem aufgrund des sehr milden Wetters) laufe das Weihnachtsgeschäft (Q4 mache bei LUDWIG BECK traditionell über 30% des Jahresumsatzes und über 50% des Ergebnisses aus) nach Angaben des Unternehmens aufgrund des Wintereinbruchs im Dezember nun zufriedenstellend. Dennoch würden die Analysten gegenüber dem guten Weihnachtsgeschäft im Vorjahr keine nennenswerte Steigerung erwarten, jedoch weiterhin von der Erreichung der Guidance (EBT 2012e: 9 bis 12 Mio. Euro) im oberen Bereich ausgehen (Montega-Prognose: 12,1 Mio. Euro).

Nach der exzellenten Kursperformance in den letzten Monaten habe die LUDWIG BECK-Aktie das Kursziel der Analysten mittlerweile überschritten.

Da die Analysten der Montega AG kurz- bis mittelfristig keinen signifikanten Impact auf die Financials durch den E-Commerce-Einstieg erwarten, der zudem bereits bekannt war, stufen sie die LUDWIG BECK-Aktie mit einem unveränderten Kursziel von 28 Euro von "kaufen" auf "halten" herunter. (Analyse vom 13.12.2012) (13.12.2012/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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