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Praktiker-Aktie: die Hoffnung heißt Max Bahr


08.10.2012
Der Aktionär

Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Nach Einschätzung der Experten des Anlegermagazins "Der Aktionär" hat die Aktie von Praktiker (ISIN DE000A0F6MD5 / WKN A0F6MD) die Chance auf ein großes Comeback.

Es gebe in der Vergangenheit einige Bespiele für überwältigende Comebacks. Als Extrem sei die Apple (ISIN US0378331005 / WKN 865985)-Aktie zu nennen - 2003 im März für 7,07 USD zu haben, heute in der Spitze bei 705 USD. Aber auch ProSiebenSat.1 Media (ISIN DE0007771172 / WKN 777117) gehöre in die Auflistung, die vor drei Jahren als pleitegefährdet eingestuft worden und zu 0,90 EUR das Stück zu kaufen gewesen sei. Heute sei der Sender-Anteilsschein wieder obenauf und koste 18 EUR das Stück.

Die Experten würden in ihrer aktuellen Ausgabe einige Werte aufführen, bei denen es eben gelte: Alles oder Nichts. Alles scheine möglich - so auch ein Totalverlust. Zu diesen Aspiranten zähle auch der Anteilsschein von Praktiker. Mit jahrelangen, aggressiven Rabattaktionen habe sich das Unternehmen ins Abseits manövriert, eine verbrannte Marke und frustrierte Mitarbeiter hinterlassen. Während an den Rabatt-Tagen die Kunden in die Filialen geströmt seien, seien die Läden an normalen Tagen leer geblieben. Auch heute noch assoziiere man Praktiker ausschließlich mir "20% auf alles".


Mitte 2011 hätten sich dann die Ereignisse überschlagen. Nach dem Rückzug von Vorstand Wolfgang Werner sei Thomas Fox gekommen, der Karstadt saniert habe. Doch sei kolportiert worden, dass Fox wohl eher die Insolvenz von Praktiker vorbereitet habe. Daraufhin habe Großaktionärin Isabella de Krassny ihr Engagement verstärkt und in einer Nacht-und-Nebel-Aktion habe Fox den Stuhl räumen müssen. Nun verhandle Kay Hafner für das Unternehmen hinter verschlossenen Türen mit der österreichischen Privatbank Semper Constantia über eine Refinanzierung der Baumarktkette. Die Verhandlungen mit dem US-Investor Anchorage seien abgebrochen worden, zu überbordend seien dessen Forderungen gewesen.

Mit der Tochter Max Bahr habe der Konzern aber noch einen Hoffnungsträger. Die Kette arbeite profitabel und zu weit höheren Margen als die Mutter. Gelinge die Refinanzierung, dürfte die Umflaggung der Läden von Praktiker auf Max Bahr Fahrt aufnehmen. Insofern sei vorstellbar, dass Praktiker nach einem Umstrukturierungsjahr 2013 ein Jahr später wieder die Gewinnzone erreichen könne. Vieles deute darauf hin, dass die Refinanzierung in den kommenden Tagen verkündet werde. Wenngleich eine Kapitalerhöhung im Raum stehe, dürfte diese aber im aktuellen Kurs eingepreist sein. Aktuell notiere das Papier bei 1,40 EUR.

Nach Einschätzung der Experten von "Der Aktionär" hat die Praktiker-Aktie die Chance auf ein großes Comeback und könnte damit auf Sicht von drei Jahren ein Potenzial von 220% bieten. Der Stopp-Kurs sollte bei 0,95 EUR gesetzt werden. (Ausgabe 41) (08.10.2012/ac/a/nw)



Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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