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Datum/Zeit |
| 8,20 € |
8,40 € |
-0,20 € |
-2,38 % |
17.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0005895403 |
589540 |
- € |
- € |
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Grammer-Aktie: Großauftrag von der Deutschen Bahn 12.09.2012
Bankhaus Lampe
Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Christian Ludwig, Analyst vom Bankhaus Lampe, bewertet die Grammer-Aktie (ISIN DE0005895403 / WKN 589540) weiterhin mit dem Votum "kaufen".
Die Grammer AG habe heute bekannt gegeben, dass sie den größten Einzelauftrag für Sitze in der Geschichte der Deutschen Bahn gewonnen habe. Die Details: Für die Modernisierung von 770 IC-Waggons würden 46.000 Sitze ausgetauscht. Die Sitze würden über einen Zeitraum von drei Jahren ausgeliefert. Das Gesamtvolumen dürfte bei 25 Mio. Euro liegen. Die EBIT-Marge sollte bei 5% bis 6% liegen.
Mit diesem Auftrag sei die Auslastung des Bahnsitzebereichs für die nächsten Jahre gesichert. Der Auftrag dürfte auch als Kompensation dafür gesehen werden, dass Grammer den Auftrag für die Sitzausrüstung der neuen ICE-X Züge nicht bekommen habe.
Der gewonnene Auftrag sei positiv für das Unternehmen, er sei allerdings auch erwartet worden. Daher sei er bereits in den Schätzungen der Analysten inkludiert gewesen. Zudem sei der Bahnsitzebereich mit einem jährlichen Umsatz von rund 30 Mio. Euro nicht entscheidend für die operative Performance der Grammer AG.
Wichtiger für die Gesellschaft sei aus Sicht der Analysten die Entwicklung im Nutzfahrzeugmarkt. Während die Geschäfte der deutschen Automotive OEMS weiterhin sehr gut laufen würden, sei der Ramp-up der neuen LKW-Sitze speziell für Daimler bisher unter den Erwartungen geblieben.
Gestern habe PACCAR (ISIN US6937181088 / WKN 861114), Hersteller von Kenworth, Peterbuilt und DAF, gemeldet, dass das Unternehmen für Q3 statt von einem 10%-igen Nachfragerückgang von 15% bis 20% ausgehe und die Produktion entsprechend zurückfahre. Dies gelte aktuell aber nur für die USA. Die europäische Tochter DAF, an die Grammer seit Mai rund 350 Sitze am Tag liefere, sei bis jetzt noch stabil. Die Analysten würden für Europa auch keinen weiteren Rückgang, sondern eine Stabilisierung auf niedrigem Niveau erwarten.
Die Analysten würden ihre Schätzungen unverändert lassen und ihr Kursziel von 22,00 Euro bestätigen. Mit den neuen Aufträgen im Lkw-Bereich, aber auch im Pkw-Bereich (Mittelkonsolen A- und C-Klasse) sollte Grammer auch in einem leicht rückläufigen Markt Umsatzzuwächse verzeichnen können. Mit einem KGV 13e von 5,3 sowie einer Dividendenrendite von 4,0% bleibe die Aktie günstig bewertet.
Die Analysten vom Bankhaus Lampe stufen die Grammer-Aktie nach wie vor mit dem Rating "kaufen" ein. (Analyse vom 12.09.2012) (12.09.2012/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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