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Bertrandt-Aktie: Roadshow in der Schweiz bestätigt Wachstumstreiber


29.06.2012
Bankhaus Lampe

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Der Analyst vom Bankhaus Lampe, Christian Ludwig, stuft die Bertrandt-Aktie (ISIN DE0005232805 / WKN 523280) unverändert mit "kaufen" ein.

Auf der Roadshow in Genf und Lugano mit Finanzdirektor Marcus Ruf seien folgende Themen für die Investoren von Interesse gewesen: Die Nachfrage von Seiten der OEMs sei weiterhin ungebrochen. Bertrandt sei für die nächsten zwölf Monate ausgelastet und habe mehr als 1.000 offene Stellen. Die wesentlichen Treiber seien unverändert: das Wachstum der Modellderivate um 40%, die Entwicklung alternativer Antriebe, die Verbrauchsreduzierung via Motorenoptimierung und Leichtbau.

Neben dem klassischen Geschäft der CAD-Entwicklung, investiere Bertrandt vermehrt in Hardware für Testaktivitäten. Das Spektrum reiche von Klimakammern bis zu Batterietestständen für Elektroautos. Entsprechend hoch falle in diesem und im nächsten Jahr der Capex aus (BHLe: 40 Mio. EUR in 2011, 35 Mio. EUR in 2012), bevor sich die Investitionen wieder normalisieren würden.


Das Wachstum mit den Automobilkunden führe dazu, dass die anderen beiden Geschäftsfelder Aerospace und Bertrandt Services weiterhin nur je 5% des Umsatzes ausmachen würden. Mittelfristig sollte aber Bertrandt Services deutlich stärker als die Gruppe wachsen und auf über 10% des Gruppenumsatzes kommen. Das auf 18 Niederlassungen in Deutschland ausgebaute Standortnetz sollte dieses Wachstum auch ohne große Investitionen darstellen können. Die LBBW habe ihren Restanteil von 5,3% Anfang dieser Woche verkauft. Damit steige der Streubesitz auf 45%.

Das Geschäft mit einzelnen Kunden sei bei Weitem noch nicht ausgereizt. Die größten Kunden von Bertrandt dürften zwischen 10 bis 15% vom Umsatz ausmachen. Das entspreche ca. 75 bis 110 Mio. EUR Umsatz (BHLe). BMW habe 2011 F&E-Aufwendungen in Höhe von 3,6 Mrd. EUR gehabt, davon würden ca. 45% an Dritte vergeben, also 1,6 Mrd. EUR. D.h. selbst bei den größten Kunden habe Bertrandt aktuell nur einen Marktanteil von 6 bis 7%.

Bertrandts Geschäft basiere nicht auf der Anzahl der produzierten Stückzahlen, sondern auf der Höhe der F&E-Budgets der Automotive OEMs. Die Analysten würden davon ausgehen, dass auch bei einer Marktabschwächung weiter in F&E investiert werde, da die Entwicklung von heute der Absatz von morgen sei.

Die Analysten vom Bankhaus Lampe bestätigen ihre Kaufempfehlung mit Kursziel 80 EUR für die Bertrandt-Aktie. (Analyse vom 29.06.2012) (29.06.2012/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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