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S.A.G. Solarstrom-Aktie: Q1-Zahlen saisonal schwach, aber im Plan 11.05.2012
Warburg Research
Hamburg (www.aktiencheck.de) - Christopher Rodler, Analyst von Warburg Research, stuft die Aktie von S.A.G. Solarstrom (ISIN DE0007021008 / WKN 702100) nach wie vor mit dem Rating "kaufen" ein.
S.A.G. Solarstrom habe gestern Q1-Zahlen veröffentlicht. Mit Euro 21,4 Mio. habe der Umsatz leicht unter den Analystenschätzungen gelegen. Aufgrund von Vorlaufkosten für Projekte, die im späteren Verlauf des Jahres 2012 ausgeführt würden, sei das EBIT (Euro -2,8 Mio.) negativ gewesen. In 2011 seien diese saisonalen Effekte durch das Großprojekt in Italien (Serenissima-Projekt) überkompensiert worden.
Im Gegensatz zu 2011 seien die diesjährigen Zahlen nicht durch Einmaleffekte beeinträchtigt worden. Damit könne Q1/2012 als ein normales erstes Quartal angesehen werden, das saisonal schwach sei. Darüber hinaus sei der Jahresüberschuss durch Zwischenfinanzierungskosten für das Serenissima-Projekt belastet worden (Euro 1,3 Mio.). Durch den Abschluss des Projekts habe der operative Cashflow bei Euro 157,8 Mio. gelegen.
Aufgrund der geplanten Kürzung der Einspeisevergütung sei der deutsche PV-Markt positiv durch Vorzieheffekte beeinflusst worden, die in Q1 zu Neuinstallationen von bis zu 2GW in Deutschland geführt hätten (Erwartung von Warburg Research). S.A.G.s Projektgeschäft (Euro 8,7 Mio., 2011 Euro 68,9 Mio.) habe von diesen Effekten jedoch nicht profitieren können, was sich auf saisonale Einflüsse (Wetter) und zu kurze Vorlaufzeiten vor der Entscheidung zur Förderkürzung zurückführen lasse. Entsprechend hätten mehrere Projekte nicht mehr in Q1 realisiert werden können. S.A.G. habe jedoch angedeutet, dass sich die Projektpipeline gut entwickle und sich das Unternehmen auf einem guten Weg befinde, um die Gesamtjahresziele zu erreichen.
Der Umsatz im Bereich Partnervertrieb habe sich um 43% yoy erhöht (Euro 6,8 Mio., 2011 Euro 4,7 Mio.). Durch den starken Preisdruck, insbesondere auf dem deutschen Markt (-43% yoy), sei das EBIT negativ gewesen. Anlagenbetrieb und Services sei um 8% auf Euro 4,5 Mio. gewachsen (2011 Euro 4,1 Mio.). Treiber sei ein Anstieg der durch meteocontrol überwachten PV-Systeme auf 26.000 (4,9GWp) gewesen. Das EBIT sei aufgrund von Aufwendungen für die weitere internationale Expansion stabil gewesen. Im Bereich Stromproduktion sei der Umsatz um 19% gewachsen (Euro 1,4 Mio., 2011 Euro 1,1 Mio.); das EBIT sei saisonal niedrig bei Euro 0,05 Mio. gewesen.
S.A.G. habe keine konkretere Guidance für 2012 gegeben. Allerdings habe das Unternehmen bestätigt, dass es weiterhin zuversichtlich sei, einen deutlichen Anstieg des Absatzvolumens (WRe 120 MWp, 2011: 100 MWp) und ein positives EBIT selbst im Falle eines Umsatzrückgangs zu erzielen.
S.A.G.s normalisierte Bilanzstruktur und Bruttoliquidität von Euro 65 Mio. nach dem Projektverkauf würden dem Unternehmen mehr Spielraum für die Anpassung an die anspruchsvollen Marktbedingungen verschaffen. Vor dem Hintergrund von S.A.G.s gut entwickelter Projektpipeline sollten die höher als erwarteten Vorlaufkosten in Q1 der Analystenansicht nach in den Folgequartalen kompensiert werden. Die Analysten würden daher vorerst bei ihren Schätzungen bleiben. Das noch bis zum 23. Mai laufende Aktienrückkaufprogramm sollte den Aktienkurs zusätzlich stützen.
Die Kaufempfehlung und das Kursziel in Höhe von Euro 3,40 für die S.A.G. Solarstrom-Aktie werden von den Analysten von Warburg Research bestätigt. (Analyse vom 11.05.2012) (11.05.2012/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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