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LUDWIG BECK-Aktie: Starke Zahlen zum 150-jährigen Jubiläum 20.03.2012
GBC AG
Augsburg (www.aktiencheck.de) - Die Analysten der GBC AG, Felix Gode und Philipp Leipold, stufen die Aktie von LUDWIG BECK (ISIN DE0005199905 / WKN 519990) unverändert mit "kaufen" ein.
Während der deutsche Textileinzelhandel ein durchwachsenes Jahr aufgewiesen und ein Nullwachstum verzeichnet habe, habe die LUDWIG BECK AG im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011 ein flächenbereinigtes Wachstum um 1,7% ausweisen können. Damit habe sich das Münchner Unternehmen einmal mehr überdurchschnittlich zum Markt entwickelt.
Ergebnisseitig seien im Geschäftsjahr 2011 mehrere Sondereffekte zu verzeichnen gewesen, welche das Ergebnis einmalig belastet hätten. Dabei hätten sich insbesondere Aufwendungen im Rahmen des 150-jährigen Jubiläums der Gesellschaft bemerkbar gemacht, die per Saldo mit 0,7 Mio. EUR zu Buche gestanden hätten. Trotz dieser Belastungen habe das EBIT bei 12,86 Mio. EUR gelegen, nach 13,74 Mio. EUR im Vorjahr. Die EBIT-Marge habe im gleichen Zuge nahezu konstant bei 14,8% gehalten werden können (2010: 15,3%). Bereinigt um die Sonderaufwendungen habe das EBIT bei 13,96 Mio. EUR und damit oberhalb des Vorjahresniveaus gelegen. Die bereinigte EBIT-Marge habe entsprechend einen Wert von 16,1% ausgewiesen.
Einmal mehr habe die LUDWIG BECK AG damit im Geschäftsjahr 2011 bewiesen, dass die eingeschlagene Strategie des Trading-ups nachhaltig Erfolge zeige. Einhergehend mit der weiteren Verbesserung der Ergebnisse habe auch die Kapitalrendite (ROCE) auf einem hohen Niveau von 13,7% gehalten werden können. Nicht zuletzt habe die LUDWIG BECK AG erneut mit einem starken operativen Cashflow überzeugt.
Bilanziell habe sich in 2011 insbesondere die Eigenkapitalquote weiter verbessert. Mit 49,9% habe diese gegenüber dem Vorjahr um 6,2 Prozentpunkte gesteigert werden können. Durch den Erwerb der Feldmeier GmbH und einer zusätzlichen Nachlassregelung der Minderheitsgesellschafter der Feldmeier GmbH & Co. Betriebs KG, der Eigentümerin der Immobilie am Marienplatz, hätten potenzielle Abfindungsansprüche der Minderheitsgesellschafterin in Höhe von rund 8,50 Mio. EUR sowie passive latente Steuern in Höhe von 2,40 Mio. EUR aufgelöst werden können.
Für 2012 seien die die Analysten ebenfalls sehr optimistisch gestimmt. Der Start in das laufende Jahr 2012 sei für die LUDWIG BECK AG bereits sehr vielversprechend verlaufen. Angesichts dessen und der insgesamt guten konjunkturellen Lage und Konsumstimmung sehe das Management gute Chancen, um für das Gesamtjahr ein Wachstum von 2 bis 3% auszuweisen. Die Analysten würden von einem Erreichen der oberen Spanne bzw. von 89,39 Mio. EUR ausgehen.
Auch die Ergebnisse sollten sich im Geschäftsjahr 2012 weiter verbessern. Bereits durch das Entfallen der Sonder- und Einmalaufwendungen sei mit einer Ergebnissteigerung zu rechnen. Die Analysten würden davon ausgehen, dass sich das EBIT im Geschäftsjahr 2012 um 5,0% auf 13,50 Mio. EUR verbessern werde, was einer EBIT-Marge von 15,1% gleichkomme.
Die vom Vorstand ausgegebene EBT-Prognosespanne von 10 bis 12 Mio. EUR würden die Analysten vor diesem Hintergrund für gut erreichbar halten und ein Resultat am oberen Ende der Prognosespanne erwarten.
Nach vormals 25,00 EUR hätten die Analysten nun einen fairen Wert je Aktie in Höhe von 26,00 EUR ermittelt. Dies entspreche, ausgehend vom aktuellen Kursniveau, einem Kurspotenzial von knapp 30%. Auch die Bewertungskennzahlen der Aktie würden das hohe Potenzial der Aktie unterstreichen. So belaufe sich das erwartete KGV für 2012 auf lediglich 10. Das EV/EBITDA liege bei 6,8. Angesichts der starken Kapitalrenditen, der hohen operativen Cashflows und soliden bilanziellen Situation würden dies die Analysten für zu niedrig halten.
Vor diesem Hintergrund bestätigen die Analysten der GBC AG ihr Rating "kaufen" für die LUDWIG BECK-Aktie. Angesichts der guten Geschäftsentwicklung sowie der guten Aussichten auf das Geschäftsjahr 2012 hätten sie ihr Kursziel von 25,00 EUR auf 26,00 EUR leicht angehoben. (Analyse vom 20.03.2012) (20.03.2012/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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