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22,00 € |
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+2,73 % |
17.04/17:35 |
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WKN |
Jahreshoch |
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| DE0005565204 |
556520 |
- € |
- € |
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Dürr Cashflow erneut deutlich besser als erwartet 21.02.2012
Warburg Research
Hamburg (www.aktiencheck.de) - Christian Cohrs, Analyst von Warburg Research, stuft die Aktie von Dürr (ISIN DE0005565204 / WKN 556520) weiterhin mit "kaufen" ein.
Dürr habe gute vorläufige Ergebnisse veröffentlicht. Die Konzernzahlen für den Auftragseingang (EUR 2,685 Mrd., +64% yoy), Umsatz (EUR 1,922 Mrd., +52%) und das EBIT (EUR 107 Mio., +191%) seien bereits am 30. Januar veröffentlicht und heute bestätigt worden.
Die Umsätze und die operativen Ergebnisse in den Divisionen würden weitestgehend den Analystenprognosen entsprechen. Wie erwartet, hätten alle Segmente zu der sehr guten Konzernleistung beigetragen; derzeit existiere kein Schwachpunkt im Produkt- oder Dienstleistungsportfolio des Unternehmens. Die geringste Dynamik habe die neu gegründete Clean Technology Division (Umsatz +28%, EBIT +40%) entwickelt, die sich noch in der Gründungsphase befinde und dazu bestimmt sei, in den kommenden Jahren die Wachstumssäule zu bilden. Die traditionellen Geschäfte (Paint & Assembly, Application, Measuring & Process) hätten ein Umsatzwachstum von über 50% und einen überdurchschnittlich kräftigen EBIT-Anstieg verzeichnet.
Das Ergebnis sei leicht schwächer als erwartet gewesen. Das Ergebnis je Aktie habe bei EUR 3,58 (vs. EUR 0,37 in 2010) gelegen, sei jedoch leicht hinter der Analystenprognose von EUR 3,67 zurückgeblieben. Die Finanzierungsaufwendungen hätten rund EUR 3 Mio. aufgrund der Bilanzierungsänderungen bei den Pensionsrückstellungen über den Analystenerwartungen gelegen, die sie in ihrem Modell nicht reflektiert hätten.
Der Dividendenvorschlag liege bei EUR 1,20 je Aktie. Das entspreche einer Ausschüttungsquote von 33,5% und liege im Zielkorridor des Managements (30 bis 35%). Die Dividendenrendite liege bei 2,7%.
Der Cashflow sei erneut deutlich besser als erwartet gewesen. Im Zuge hoher Anzahlungen von Kunden sei das Working Capital mit EUR 33 Mio. trotz des kräftigen Umsatzanstiegs nahezu auf Vorjahresniveau (EUR 27 Mio.) geblieben. Die Analysten hätten eine Working Capital Zunahme auf EUR 97 Mio. erwartet. Die Nettoliquidität habe zum Jahresende bei EUR 52 Mio. (WRe: Nettoverschuldung von EUR 2 Mio.) gelegen.
Der Ausblick bleibe unverändert; das Umsatzziel scheine eher konservativ. Dürr habe seine vor drei Wochen veröffentlichte Guidance bekräftigt: einen Auftragseingang von über EUR 2 Mrd. und ein Umsatzwachstum von mindestens 5% auf EUR 2 Mrd. Die EBIT-Marge werde zwischen 5,5 und 6% (WRe: 5,9%) erwartet. Aufgrund des starken Auftragseingangstrends des Vorjahres und des vom Management angedeuteten Auftragseingangs für 2012, erscheine den Analysten das Umsatzziel als konservativ und sie seien der Meinung, dass die von ihnen geschätzten EUR 2,14 Mrd. durchaus erreicht werden könnten.
Die Analysten würden ihre positive Sicht auf die Dürr-Aktie behalten. Während der starke operative Trend bereits seit dem 30. Januar bekannt sei, bedeute der Cashflow heute eine weitere gute Nachricht. Die Dürr-Aktie habe seit Beginn der Coverage im September ca. 80% zugelegt und liege mittlerweile nahe dem Analysten-Kursziel von EUR 44,50.
Der besser als erwartete Finanzstatus biete einen zusätzlichen Bewertungsspielraum. Die aktuellen 2012-Multiplikatoren (PER: etwa 10x, EV/EBIT: etwa 6,2x) würden nicht aggressiv scheinen und lägen auch unter denen von KUKA (ISIN DE0006204407 / WKN 620440) (PER: 13,7x; EV/EBIT: 7,4x). In der kommenden Woche seien die Analysten auf Roadshow mit dem Management. Mitte März werde Dürr seine gesamten endgültigen Zahlen veröffentlichen. Im Anschluss daran würden die Analysten ihr Modell aktualisieren.
Die Analysten von Warburg Research bestätigen ihre Kaufempfehlung für die Dürr-Aktie. Das Kursziel sehe man unverändert bei EUR 44,50. (Analyse vom 21.02.2012) (21.02.2012/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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