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PATRIZIA Immobilien erhält Zuschlag für das LBBW-Portfolio


14.02.2012
Bankhaus Lampe

Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Der Analyst vom Bankhaus Lampe, Frank Neumann, stuft die Aktie von PATRIZIA Immobilien (ISIN DE000PAT1AG3 / WKN PAT1AG) unverändert mit "kaufen" ein.

Gestern Abend habe das Unternehmen bekannt gegeben, den Zuschlag für das LBBW-Portfolio erhalten zu haben. Insgesamt würden für das Portfolio 1,435 Mrd. EUR aufgewendet. Dies sollte einen Ankaufsmultiple von ca. 14 auf die Jahresmiete entsprechen, was aus Sicht der Analysten nicht günstig, aber fair sei.

PATRIZIA Immobilien steuere dabei nur ca. 2% (rund. 15 Mio. EUR) des benötigten Eigenkapitals bei. Der restliche Kapitalbedarf werde durch deutsche und internationale Versicherungen, Pensionskassen und Versorgungswerke gedeckt. Davon würden ca. 80 bis 90% das erste Mal mit PATRIZIA Immobilien zusammenarbeiten, wodurch die Liste von potenziellen Partnern für PATRIZIA Immobilien bei kommenden Transaktionen ansteige. Die Transaktion werde mit 40% Eigenkapital gestemmt. Die Fremdkapitalseite werde durch die LBBW abgedeckt. Die Zinskonditionen würden in den kommenden Wochen festgezogen. Der Zinssatz sollte unter 3,5% liegen.


Der Businessplan für die Wohnungen sehe vor: die Mieten auf das Markt-Level zu heben, ein aktives Portfolio-Management zu betreiben, die verbesserte Finanzierungsstruktur zu fixen und der Verkauf von vereinzelten Immobilien. Die Investoren sollten eine Cash-Yield zwischen 4,0% und 4,5% erhalten.

Bei dieser Investition agiere PATRIZIA Immobilien nur als Co-Investor (ca. 0,6 Mio. EUR Cash-Yield) und erhalte zudem Management-Fees von mehr als 6,0 Mio. EUR im Jahr, eine Exit-Performance-Fee (keine weiteren Details bekannt) und eine Ankaufsfee (weitere Details würden nach der endgültigen Finalisierung in den kommenden Wochen mitgeteilt). Dies sei Bestandteil der neuen Strategie, die vor allem Zukäufe in dieser Co-Investment-Formation vorsehe.

Wie bereits gestern angekündigt, hätten die Analysten nach der Finalisierung des Verkaufs an die PATRIZIA Immobilien ihre Schätzungen angepasst. Auswirkungen auf ihr Kursziel habe dies indes nicht, da sie dieses an ihren Eigenkapitalschätzungen für 2013 orientieren würden und die höheren Gewinne nur marginalen Einfluss (nur 0,07 EUR je Aktie) darauf hätten.

Ferner würdem die Analysten diesen Deal als starkes Signal an den Markt sehen, dass PATRIZIA Immobilien verstärkt als Asset Manager und weniger als Immobilienhändler auftrete. Mit dem Deal würden die Assets under Management, die zuletzt 5,2 Mrd. EUR betragen hätten, auf 6,6 Mrd. EUR angehoben. Angesichts der Strategie, weiter in Co-Investments zu investieren und weitere Fonds für Dritte aufzulegen, sei ein weiterer Ausbau der Assets under Management sowie der stabilen Gebührenerlöse wahrscheinlich.

Die Analysten vom Bankhaus Lampe bewerten die PATRIZIA Immobilien-Aktie nach wie vor mit "kaufen". Das Kursziel werde bei 6,70 EUR belassen. (Analyse vom 14.02.2012) (14.02.2012/ac/a/nw)




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