|
 |
 |
|
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 29,84 € |
29,08 € |
+0,76 € |
+2,61 % |
17.04/17:35 |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0006219934 |
621993 |
- € |
- € |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Jungheinrich Management prognostiziert stabilen Umsatz in 2012 15.12.2011
Bankhaus Lampe
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Der Analyst vom Bankhaus Lampe, Gordon Schönell, stuft die Vorzugsaktie von Jungheinrich (ISIN DE0006219934 / WKN 621993) unverändert mit dem Rating "kaufen" ein.
Auftragseingang und Umsatz hätten nach neun Monaten rund 17% über Vorjahr gelegen. Im Q3 hätten die Analysten einen deutlichen Rückgang des Auftragseingangs qoq gesehen, was zu allererst auf das hohe Q2-Niveau zurückzuführen gewesen sei. Hier habe es Sondereffekte gegeben, weil Kunden einer angekündigten Preiserhöhung mit vorgezogenen Bestellungen begegnet seien.
In 2009 habe Jungheinrich einen Umsatzeinbruch von 22% verzeichnet. Trotzdem sei ein operativer Gewinn von rund 8 Mio. EUR übrig geblieben (ausgehend von 122 Mio. EUR in 2009). Erst durch hohe Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 80 Mio. EUR sei die Gesellschaft tief ins Minus gerutscht. Rückgrat sei dabei der hohe Anteil des After-Sales-Geschäfts gewesen (in 2009 34%; sonst um die 30%).
Für das nächste Jahr prognostiziere das Management ein Wachstum des Weltmarktes von rund 5%, wobei der für Jungheinrich wichtigste Markt Europa wohl hinter diesem Wachstum zurückbleiben dürfte. Insofern erwarte das Management für 2012 zumindest einen Umsatz auf dem Niveau von 2011. Dies gelte auch für die Marge.
In einem Worst-case-Szenario könnte Jungheinrich bei einem Markteinbruch von 20% bis 30% noch profitabel bleiben. Restrukturierungsaufwendungen würden nicht anfallen. Dass bei Jungheinrich nachhaltige Maßnahmen zur Kostensenkung implementiert worden seien, sehe man an der Tatsache, dass in 2011 trotz eines um rund 3% niedrigeren Umsatzes im Vergleich zu 2008 ein um 22% höheres EBIT erzielt werden werde.
Jungheinrich erziele rund 93% der Umsätze in Europa. Die konjunkturelle Entwicklung dort sei also sehr wichtig für die Gesellschaft. Die Analysten seien für diesen Markt verhalten optimistisch. Darüber hinaus habe Jungheinrich zusätzliches Wachstumspotenzial außerhalb Europas, mehr als die meisten anderen Unternehmen aus dem Maschinebau, weil man diesen Markt bisher kaum angegangen sei. Die Kapazitäten in China würden erhöht.
Zudem werde die Entwicklung neuer Gegengewichtsstapler mit Verbrennungsmotoren vorangetrieben, ein Bereich, in dem Jungheinrich nicht gut aufgestellt sei. Gerade in China würden diese Stapler den Markt dominieren. Aufgrund der niedrigen Bewertung (P/B2013: 0,9x vs. 1,4x durchschnittlich seit 2005) basierend auf einem stabilen Markt in 2012ff und Potenzial, Marktanteile außerhalb Europas zu gewinnen, würden die Analysten die Aktie für interessant halten.
Die Analysten vom Bankhaus Lampe bekräftigen ihre Kaufempfehlung sowie ihr Kursziel von 32 EUR für die Jungheinrich-Vorzugsaktie. (Analyse vom 15.12.2011) (15.12.2011/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|