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IVG Immobilien Beweggründe für Kapitalerhöhung vorerst nebulös


30.11.2011
Bankhaus Lampe

Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Der Analyst vom Bankhaus Lampe, Frank Neumann, stuft die Aktie von IVG Immobilien (ISIN DE0006205701 / WKN 620570) unverändert mit dem Rating "kaufen" ein.

IVG erhöhe das Kapital um 69,3 Mio. Aktien im Rahmen einer Bezugsrechtskapitalerhöhung. Für zwei bestehende Aktien erhalte man das Recht auf eine weitere Aktie. Der Ausgabepreis betrage 2,10 EUR (30% Abschlag zum Schlusskurs gestern). Die Kapitalerhöhung werde durch den Hauptaktionär Mann Immobilien und einer Bank garantiert, so dass kein Platzierungsrisiko bestehe.

Mit den 145,5 Mio. EUR, die die Gesellschaft mit der Kapitalerhöhung erlösen möchte, sollten Investitionen in den Kavernenbestand finanziert sowie ein kleiner Teil (5 bis 15% der Erlöse) zur Finanzierung von Co-Investments verwendet werden. Mit der Transaktion verwässere sich der NAV/Aktie von 6,66 EUR auf 5,14 EUR (-23%). Verglichen mit Kapitalerhöhungen anderer Gesellschaften sei dieser Wert recht hoch.


Angesichts der Faktenlage würden sich die Analysten die Frage stellen, warum diese Kapitalerhöhung vorgenommen worden sei: Die Refinanzierung sei für die kommenden Jahre sichergestellt. Bisher habe das Geschäft der IVG für die kommenden Jahre als durchfinanziert gegolten. Es gebe aus Sicht der Analysten nur ungenaue Angabe für den Verwendungszweck. Nach Unternehmensangaben sei diese Kapitalerhöhung keine Auflage der jüngsten Kreditprolongationen gewesen. Der hohe Abschlag auf dem NAV und die Garantie des Hauptaktionärs würden nahe legen, dass die IVG das Kapital dringend benötige.

Somit sei nach Erachten der Analysten nicht auszuschließen, dass in den kommenden Monaten negativer News-flow (z.B. Abwertungsrisiken) publiziert werde, welcher die Kapitalerhöhung nachträglich erkläre. Es wäre auch denkbar, dass IVG mit einem Austrocknen der Refinanzierungspipeline für die kommenden Jahre rechne. Allein in 2012 würden 642 Mio. EUR fällig und im Jahr 2013 fast 1,0 Mrd. EUR.

Die Analysten würden ihr EPS anhand der getätigten Kapitalerhöhung nach unten anpassen. Die Verwässerung der Altaktionäre sei unbefriedigend, vor allem da dies ohne nachvollziehbaren Grund geschehe. Das Thema verunsichere. Das neue Kursziel spiegele nicht nur die Kapitalerhöhung wieder, sondern auch die höhere Unsicherheit in diesem Wert. Ihr Kursziel würden die Analysten anhand ihres Peergroup-Vergleiches und ihrer Sum-of-the-parts-Analyse festlegen.

Die Analysten vom Bankhaus Lampe bestätigen ihre Kaufempfehlung für die IVG Immobilien-Aktie. Das Kursziel werde von 7 EUR auf 4,30 EUR gesenkt. (Analyse vom 30.11.2011) (30.11.2011/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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