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vwd Krisenerprobt und chancenreich


21.11.2011
Warburg Research

Hamburg (aktiencheck.de AG) - Felix Ellmann, Analyst von Warburg Research, stuft die Aktie von vwd (ISIN DE0005204705 / WKN 520470) unverändert mit "halten" ein.

Die vwd vereinigte Wirtschaftsdienste AG sei führender Anbieter für Daten und Software für die Informationsbeschaffung auf europäischen Kapitalmärkten. Das Geschäft der vwd basiere auf einer umfangreichen Datenbasis. vwd pflege Daten zu 4,2 Mio. Wertpapieren von rund 80 Börsenplätzen und 100 außerbörslichen Kursquellen. Diese würden aggregiert, aufbereitet, validiert und angereichert. Darüber hinaus erfolge für über 300.000 Wertpapiere eine dynamische Value at Risk Berechnung.

Die daraus entstehenden umfangreichen Daten würden die Grundlage und die zentrale Markteintrittsbarriere der vwd in ihren drei Geschäftsbereichen bilden:

Market Data Solutions (MDS): standardisierte Marktdaten und Softwarelösungen (Finanzinformationssysteme und Portfolio-Management-Systeme) für 3.200 Firmen und 12.500 Privatkunden; Wettbewerbsvorteil sei hier die Lösungsvielfalt und die preisliche Attraktivität (z.B. gegenüber Thomson Reuters (ISIN CA8849031056 / WKN 864655)/Bloomberg). Der Umsatzanteil (2010) betrage 47%. Der EBITDA-Anteil liege bei 51%.


Technology Solutions (TS): Kundenspezifische Informationslösungen und Großprojektgeschäft; beinhalte auch die Kursteilversorgung der wichtigsten deutschen Medien (70 Verlage). Wettbewerbsvorteil neben Preisargumenten sei hier die hohe Projektkompetenz und das Anbieten von Kursdaten aus einer Hand. Der Umsatzanteil (2010) betrage 24%. Der EBITDA-Anteil liege bei 30%.

Specialised Marketing Solutions (SMS): Verbreitung von Informationen über Finanzprodukte (incl. Ratings), insbesondere Promotion von Fonds, Finanzmedien sowie der Betrieb des finanzportals "finanztreff.de"; Wettbewerbsvorteil sei hier die etablierte Marktposition, die Rating-Kompetenz sowie die Reichweite des Portals. Der Umsatzanteil (2010) betrage 29%. Der EBITDA-Anteil liege bei 19%.

Die Fokussierung und die konsequente Erweiterung der datenbasierten Geschäftsmodelle würden die Grundlage der Umsatz- und Ertragsentwicklung der vwd bilden.

Die Gewinnung weiterer Kunden im Zuge des organischen Wachstums erfolge in der Regel zu geringen Grenzkosten, da die Neukunden in bereits bestehende Strukturen integriert werden könnten. Das anorganische Wachstum beinhalte in der Regel hohe Synergieeffekte und/oder Cross Selling Potenziale. Bei akquirierten Unternehmen könnten oft die bestehenden Infrastrukturen erheblich vereinfacht werden (z.B. bei redundanter Kursversorgung - auch geplant bei den akquirierten Assets der "Il Sole 24").

Aufgrund mehrerer Krisen an den Finanzmärkten in den letzten Jahren habe vwd insbesondere organisch weniger stark wachsen können, als geplant. Infolgedessen seien Skaleneffekte langsamer realisiert worden. Dies habe die Ergebnisentwicklung in den vergangenen Jahren belastet. Die exzellente Positionierung des Unternehmens sollte sich jedoch bei normalisierten Rahmenbedingungen in deutlich gesteigerten Ergebnissen niederschlagen.

Die Einschätzung der Analysten von Warburg Research für die vwd-Aktie lautet derzeit "halten". Das Kursziel werde mit EUR 2,70 (alt: EUR 2,90) angesetzt. (Analyse vom 21.11.2011) (21.11.2011/ac/a/nw)




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