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SolarWorld verkaufen


04.09.2002
LB Baden-Württemberg

Patrick Hummel, Analyst der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), bewertet die SolarWorld-Aktie (WKN 510840) mit "verkaufen".

Die Entwicklung im Gesamtjahr werde vom Management deutlich skeptischer eingeschätzt als vor wenigen Monaten. Während im Mai noch von einer Umsatz- und EBIT-Steigerung um 25% gegenüber 2001 die Rede gewesen sei, solle nun der Umsatz über Vorjahresniveau liegen und ein positives EBIT (ohne Wind-Welt-Veräußerungsgewinne) erwirtschaftet werden. Angesichts der konjunkturellen und politischen Lage sei unklar, ob das Vorjahres-Konzernergebnis erreicht werde.

Vor dem Hintergrund eines branchentypisch starken 2. Halbjahres seien die Umsatz- und EBIT-Prognosen eher enttäuschend. Man vermute, dass die Anlaufverluste in der Solarzellenproduktion höher als ursprünglich erwartet ausfallen könnten. Daher habe man die Schätzungen für das Gesamtjahr nach unten angepasst. Aufgrund der mangelhaften Transparenz der Berichterstattung (das Unternehmen habe zum Halbjahr keine Bilanz oder Kapitalflussrechnung veröffentlicht) seien die Prognosen mit erheblichen Unsicherheiten behaftet.


Die neue Solarzellenfertigung befinde sich derzeit im Testbetrieb und solle bis zum Jahresende planmäßig die volle Kapazität von 30 MW jährlich erreichen. Im Laufe des ersten Quartals 2003 rechne das Management mit der Inbetriebnahme der neuen Modulfertigung, die eine identische Jahreskapazität aufweisen solle. Man erachte die Erweiterung der Wertschöpfungskette als strategisch richtigen Schritt, da das neu erworbene technologische Know-how Wettbewerbsvorteile schaffen dürfte.

Dennoch habe man Bedenken hinsichtlich der Kapazitätsauslastung, da die geplante Produktionsmenge den bisherigen Absatz von zugekauften Solarmodulen deutlich übersteige. Gleichzeitig bestehe die Gefahr eines verringerten Marktwachstums. Insofern gehe SolarWorld mit dem massiven Kapazitätsausbau erhebliche Risiken ein. Daher erscheine zum jetzigen Zeitpunkt auch die geplante zweite Stufe des Ausbaus mit einer Kapazitätsverdoppelung zu ambitioniert.

Die deutlich vorsichtigeren Aussagen des Managements zur Entwicklung im 2. Halbjahr hätten veranlasst, sie Prognosen zu revidieren. Darüber hinaus habe man Bedenken, dass die Kapazitätserweiterungen im Zellen- und Modulbereich angesichts eines möglicherweise abgeschwächten Marktwachstums zunächst nicht voll ausgelastet sein könnten. Vor diesem Hintergrund sowie der nach wie vor unbefriedigenden Unternehmenstransparenz sehe man den Kurs der SolarWorld-Aktie in den kommenden Monaten weiter unter Druck.

Die Analysten der LBBW empfehlen daher, die SolarWorld-Aktie zu verkaufen.




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