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DAB bank Rendite von 8 Prozent?


06.11.2011
TradeCentre.de

Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "TradeCentre.de" raten bei der Aktie der DAB bank (ISIN DE0005072300 / WKN 507230) einzusteigen.

Die Münchener DAB bank habe im dritten Quartal von der hohen Volatilität und vor allem von der hohen Handelsaktivität im August an den Finanzmärkten profitiert. Somit habe das Unternehmen solide Zahlen im "Sommerloch" präsentiert. Das Vorsteuerergebnis habe sodann um 23 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal auf 6,66 Mio. Euro gesteigert werden können. Wesentlich dazu beigetragen habe der Provisionsüberschuss. Die hohe Kundenaktivität in den Sommermonaten habe ihn von 17,65 Mio. Euro im Vorjahresquartal auf nunmehr 22,91 Mio. Euro steigen lassen. Insgesamt seien von Juli bis September knapp 1,5 Mio. Transaktionen ausgeführt worden. Satte 46 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

"Während unsere Kunden in der Regel im dritten Quartal wegen der Urlaubszeit zurückhaltend agieren, waren sie in diesem Jahr aufgrund der weltweiten Marktturbulenzen besonders aktiv", so Markus Gunter, Vorstandssprecher der DAB bank AG. Während der Provisionsüberschuss angestiegen sei, sei das Finanzergebnis moderat auf 12,96 Mio. Euro zurückgegangen. Das Ergebnis aus Finanzanlagen habe 0,68 Mio. Euro betragen. Gemindert worden sei das Finanzergebnis jedoch durch ein von den Marktturbulenzen verursachtes negatives Handelsergebnis in Höhe von 1,33 Mio. Euro im dritten Quartal. Das sei zurückzuführen auf die Mark-to-market-Bewertung der relevanten Positionen im Treasury-Portfolio zum Stichtag 30. September.

Nach neun Monaten habe der Konzern einen Gewinn vor Steuern von 21,5 Mio. Euro erzielt. Netto hätten mehr als 14 Mio. Euro in der Kasse geklingelt. Wie Gunter den Experten in einer telefonischen Pressekonferenz mitgeteilt habe, strebe das Unternehmen im Gesamtjahr einen Vorsteuergewinn auf dem Niveau des Vorjahres an. Somit erwarte der Vorstandssprecher ein EBT von circa 28,6 Mio. Euro. Größere Marktverwerfungen müssten dafür allerdings ausbleiben.

Der Vorstand weise zudem daraufhin, dass eventuell noch eine Wertminderung für Griechenland-Anleihen in Q4 zu einem negativen Einmaleffekt führen kann. "Je nach Höhe des Schuldenschnitts dieser Anleihen besteht ein Risiko von maximal 1,9 Mio. Euro in unserem Treasury-Portfolio", habe Gunter. gesagt Er ergänze: "Unser Anteil an Anleihen aus Griechenland ist verschwindend gering und liegt lediglich bei 0,06 Prozent unseres Portfolios". Summa summarum gelte die Prognose ohne diesen möglichen Effekt.


Bereits felsenfest geplant sei eine erneute Dividendenausschüttung. Wie Vorstandsmitglied Niklas Dieterich den Experten auf Nachfrage mitgeteilt habe, werde das Unternehmen den Gewinn aus dem Jahr 2011 erneut komplett an die Anteilseigner ausschütten. Abzüglich einer Steuerquote von circa 31 Prozent würden die Experten für 2011 einen Überschuss zwischen 17 und 19 Mio. Euro erwarten. Im besten Fall dürfte sich die Dividende auf 25 Cent je Aktie belaufen. Das untere Ende sehe man bei 20 Cent je Anteilsschein. Das entspreche einer üppigen Dividendenrendite zwischen sechs und acht Prozent. Das mache die Aktie der DAB bank zu einem sehr attraktiven Papier.

Perspektivisch stelle Dieterich steigende Gewinne in Aussicht. Dies sei zumindest im Mehrjahresplan des Unternehmens verankert. Über den Inhalt habe der Vorstand allerdings nicht mit den Experten diskutieren wollen. Zumindest nicht zur Stunde. Beruhigend sei zu wissen, dass das Unternehmen kein weiteres Risiko im Treasury-Portfolio habe. "Wir haben kein nennenswertes Exposure im Bereich PIGS."

Die Experten seien gespannt, was die Impulse für steigende Gewinne seien. Exakt an dieser Fantasie für wachsende Profite mangele es etwas. Das dürfte auch den schwachen Kursverlauf der Aktie erklären und das geringe Interesse an dem Papier. Dies habe jedoch nunmehr den Vorteil, dass neue Aktionäre das Papier zu einer sehr attraktiven Dividendenrendite bekämen. Bleibe schlussendlich zu hoffen, dass die DAB bank mittelfristig nicht unter eine mögliche Finanzmarkt-Transaktionssteuer leide.

Je nachdem wie die Spezifizierung dieser Steuer ausfalle, sei die Entwicklung nicht gerade positiv für das Unternehmen. Treffe es zum Beispiel die Privatanleger knüppeldick, wäre dies vermutlich der Gau. Treffe es hingegen nur institutionelle Anleger mit einer kleinen Marge auf jede Transaktion, wäre dies für die DAB bank wahrscheinlich eher zu verschmerzen. In der Summe sei die Transaktionssteuer jedoch kein Grund zur Freude für Gunter.

Bei Kursen um 3,10 Euro werde das Unternehmen mit rund 230 Mio. Euro kapitalisiert. DAB bank führe für ihre Kunden mehr als 600.000 Wertpapierdepots sowie ein verwaltetes Kundenvermögen von knapp 25 Mrd. Euro. Die Experten überzeuge derzeit vor allem die Dividendenrendite. Zudem sollte das Papier auf aktuellem Kursniveau einen Boden bilden.

Die Experten von "TradeCentre.de" raten bei der DAB bank-Aktie einzusteigen. Die Spekulation auf eine knackige Dividende, die übrigens erneut steuerfrei sei, habe sich bisher so gut wie immer ausbezahlt. (Analyse vom 06.11.2011) (06.11.2011/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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