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LUDWIG BECK Prognosen für EBT und Konzernergebnis leicht angepasst


03.11.2011
GBC AG

Augsburg (aktiencheck.de AG) - Die Analysten der GBC AG, Felix Gode und Philipp Leipold, stufen die Aktie von LUDWIG BECK (ISIN DE0005199905 / WKN 519990) unverändert mit "kaufen" ein.

Mit der Vorlage der 9-Monatszahlen würden die Analysten ihre Umsatzschätzungen für das GJ 2011 erneut bestätigen. Weiterhin würden sie von einem filialbereinigten Umsatzwachstum in Höhe von 4,0% ausgehen. Aufgrund der erfolgten Filialschließungen würden die Analysten weiterhin einen leichten filialunbereinigten Umsatzrückgang auf 89,33 Mio. EUR erwarten. Im kommenden GJ 2012 würden sie weiterhin einen Umsatzzuwachs um 2,0% prognostizieren.

Hinsichtlich der Prognosespanne des Managements, die für das GJ 2011 von einem filialbereinigten Umsatzzuwachs von 3,0 bis 4,0% ausgehe, würden die Analysten damit am oberen Ende der Bandbreite liegen. Sie würden erwarten, dass im Q4 2011 eine Belebung im deutschen Textileinzelhandel stattfinden werde, was auf Nachholeffekte im Bereich der Herbst-/Winterware zurückzuführen sein sollte.

Kosten- und margenseitig habe die LUDWIG BECK AG zum 30.09.2011 ebenfalls klar im Rahmen der bisherigen Erwartungen der Analysten gelegen, weshalb sie auch die bisherigen EBITDA- und EBIT-Progno LUDWIG BECK sen bestätigen würden. Weiterhin würden die Analysten somit - trotz der einmaligen Sonderaufwendungen - von einer EBIT-Marge in Höhe von 15,0% ausgehen. Im kommenden GJ 2012 werde sich der Wegfall der Einmalaufwendungen klar positiv auf das EBIT auswirken und zu einer weiteren Margensteigerung auf dann 16,0% führen.


Leichte Anpassungen der Schätzungen hätten die Analysten aufgrund der Sondereffekte im Zuge der steuerlichen Betriebsprüfung beim Finanzergebnis vorgenommen, was zu einem höheren EBT als bislang angenommen führe. Zudem würden aus der erfolgten Umschuldung niedrigere als von den Analysten zunächst erwartete Zinsaufwendungen resultieren. Nicht zuletzt werde das Finanzergebnis in den kommenden Jahren durch niedrigere Ergebnisanteile der Minderheitsgesellschafter der Feldmeier GmbH & Co. Betriebs KG geprägt sein, was im Rahmen der Anteilsaufstockung der Anteile zu sehen sei. Dies werde in der Folge zu einer Entlastung des Finanzergebnisses führen. Als Resultat hätten die Analysten die EBT-Prognosen für das GJ 2011 und GJ 2012 leicht angehoben.

Auf den Steueraufwand habe die Betriebsprüfung und die damit einhergehende einmalige Sonderbelastung in Höhe von 1,3 Mio. EUR eine erhöhende Wirkung. Jedoch werde dieser Effekt durch die Auflösung der latenten Steuern im Rahmen des Anteilskaufs an der Feldmeier GmbH & Co. Betriebs KG überkompensiert. Die Auflösung senke den Steueraufwand um 2,4 Mio. EUR und sollte die Steuerquote damit per Saldo auf ein Niveau von rund 25% drücken. Insgesamt sollte der Konzernjahresüberschuss deutlich höher ausfallen als bisher angenommen. Nach bislang 6,8 Mio. EUR würden die Analysten nun einen Betrag von 8,7 Mio. EUR erwarten. Im GJ 2012 würden sie des Weiteren ein Konzernergebnis erwarten, das nicht von Sondereffekten geprägt und dann bei 7,8 Mio. EUR zu erwarten sei.

Die 9-Monatszahlen der LUDWIG BECK AG würden den eingeschlagenen Weg der Konzentration auf das Stammhaus am Münchner Marienplatz, einhergehend mit einer anhaltend steigenden Rentabilität bestätigen. Aufgrund der entfallenden Sonderaufwendungen auf operativer Ebene sollte sich die Rentabilität auch im kommenden Geschäftsjahr weiter steigern lassen und sowohl zu erneut höheren Margenniveaus als auch Kapitalrenditen führen. Nicht zuletzt würden die Analysten aufgrund des 150-jährigen Firmenjubiläums eine Sonderdividenden für das GJ 2011 erwarten. Insgesamt sollte die Dividende bei 0,50 EUR liegen, was auf aktuellem Kursniveau einer Dividendenrendite von 2,5% entspreche. Mit einem 2012er KGV von rund 9,4 sei die Aktie zudem weiterhin günstig bewertet und biete ausreichend Spielraum für Kurssteigerungen.

Ihr bisheriges Kursziel von 25,00 EUR bestätigen die Analysten vor diesem Hintergrund. Mit einem Kurspotenzial von rund 30% behalten die Analysten der GBC AG auch das Rating "kaufen" für die LUDWIG BECK-Aktie unverändert bei. (Analyse vom 02.11.2011) (03.11.2011/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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