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Concord Effekten kaufen 09.11.1999
AC Research
Die Analysten von AC Research haben eine Kaufempfehlung für die Aktien der Concord Effekten AG (WKN 541020) gegeben.
Das Unternehmen sei in drei attraktiven Segmenten aussichtsreich positioniert:
Im "Aktienhandel", der bei oberflächlicher Betrachtung eigentlich unter der Ausweitung des Computer- Handelssystems Xetra leiden müßte, verdiene man nach wie vor ausgezeichnet. Concord konzentriere sich einerseits auf den Handel am zukunftsträchtigen und expansiven Neuen Markt und habe hier bereits einen Marktanteil von rund fünf Prozent erreicht. Andererseits profitiere Concord davon, dass immer mehr Großbanken aufgrund der hohen Personalkosten auf eigene Makler verzichteten und das Handelsgeschäft damit verstärkt auf unabhängige Finanzdienstleister wie Concord auslagerten.
Im erst kürzlich gestarteten Geschäftsbereich „Rentenhandel“ sei das Unternehmen binnen kürzester Zeit zur Nummer drei in den relevanten Marktsegmenten aufgestiegen. Dies sei in erster Linie durch das im Markt bereits bekannte Händlerteam erreicht worden. Positiv sei hierbei vor allem, dass man erst gar nicht versucht habe, sich im unattraktiven Bereich der staatlichen Anleihen zu positionieren, sondern sich auf den mit der Einführung der gemeinsamen europäischen Währung wachsenden Euro-Bond- sowie auf den Unternehmens-Anleihemarkt fokussiert habe. Vor allem der letztgenannte Bereich sei dabei zukunftsträchtig, da diese Methode der (Wachstums-)Finanzierung bei Neuer-Markt-Unternehmen, dem Hauptklientel von Concord, in den kommenden Jahren beliebter werden dürfte. Dies sei nicht zuletzt z.B. auch von EM.TV unter Beweis gestellt worden. Der Medienkonzern werde zusätzlich zur Erhöhung des Kapitals auch eine Anleihe auflegen. Hier werde auch der Bogen zum phantasiereichsten Geschäftszweig „Corporate Finance“ geschlagen, heißt es.
Die Sparte „Corporate Finance“ beschäftige sich nicht mehr nur noch mit der Emissionsbegleitung, sondern weite den Tätigkeitsbereich konsequent auf vielversprechende Felder wie „Vorbörsliche Beteiligungen“, „Wachstumsfinanzierung“ oder auch „Mergers & Acquisitions“ aus. In diesem Zusammenhang habe man sich bereits an Unternehmen wie Eckert & Ziegler, Silicon Sensor (beide bereits am Neuen Markt notiert), Rösch oder auch Comroad (beides IPO-Kandidaten) beteiligt. Auch in Zukunft dürfte in allen genannten Bereichen für ausreichend Nachschub gesorgt sein, da sich einerseits die Anzahl der Neuemissionen und somit auch die Zahl der Unternehmen am Neuen Markt ohnehin stetig vergrößere, und andererseits mit TFG Venture Capital ein großer Risikokapitalgeber an Concord beteiligt sei und so bereits früh Kontakte zu den Börsenkandidaten entstehen könnten.
Trotz dieser günstigen fundamentalen Aussichten werde die Aktie aktuell angesichts eines geplanten Gewinns pro Aktie (EPS) von 5 Euro im nächsten Geschäftsjahr lediglich mit einem Kurs/Gewinn-Verhältnis (KGV) von 10 gehandelt und das, obwohl man intern Wachstumsraten von 25-30% anvisiere. Zusätzlich sei herauszustellen, daß die Planzahlen stets sehr konservativ gewesen und sie deshalb in der Vergangenheit regelmäßig deutlich übertroffen worden seien. Außerdem seien eventuelle Sondereffekte, wie die bereits begonnenen bzw. noch geplanten Aktienrückkäufe oder auch der Start des vierten Geschäftsbereichs „Asset Management“ (Publikumsfonds etc.), in den Schätzungen noch nicht einmal berücksichtigt.
Insgesamt ergebe sich hieraus eine ausgezeichnete Einstiegsgelegenheit, zumal nicht nur das momentane KGV, das realistisch gesehen zumindest im Bereich des Branchendurchschnitts von ca. 15 liegen müsste, die hohe Abhängigkeit der Provisionseinnahmen von der aktuellen Börsenverfassung bereits berücksichtige, sondern auch der für 2001 geschätzte EPS von durchaus erreichbaren 7 Euro, der schon bald für die Bewertung relevant werden dürfte, noch erhebliches Kurspotential nach oben lasse. Auf 12-Monats-Sicht seien bei wie erwartet positiver Geschäftsentwicklung deshalb selbst Notierungen im dreistelligen Bereich möglich.
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