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Praktiker Verkäufe scheinen auszulaufen


26.09.2011
Frankfurter Börsenbrief

Detmold (aktiencheck.de AG) - Laut den Experten vom "Frankfurter Börsenbrief" ist Praktiker (ISIN DE000A0F6MD5 / WKN A0F6MD) kein Papier "für die Rente", könnte aber demnächst zu einer 100%-Chance werden.

Bei dem Unternehmen scheinen die Verkäufe vorerst auszulaufen, so die Experten vom "Frankfurter Börsenbrief". Von ca. 10 EUR im Oktober 2010 sei es auf zuletzt weniger als 2,50 EUR gegangen. Gerade der freie Fall ab Anfang Juli sei bei hohem Umsatz erfolgt. Doch mittlerweile habe sich das Papier stabilisiert, die Umsätze seien sichtbar gefallen. Wer habe verkaufen wollen, dürfte das mittlerweile getan haben. Nun werde es spannend, denn allein eine technische Erholung bedeute eine Verdoppelungsmöglichkeit. Keine Frage: Die jüngere Unternehmensgeschichte sei eine glatte Misserfolgsgeschichte gewesen. Die Billig-Strategie (inklusive der berühmten 20%-Rabattaktionen) sei ein Fehlschlag gewesen, das Unternehmen habe ein schwaches Image, in den Märkten mitunter kaum Beratungsqualität.

Hinzu kämen die Schwierigkeiten im internationalen Geschäft. In H1 seien 435,8 Mio. EUR Umsatz (Anteil am Gesamtumsatz 26,9%) im Ausland gemacht worden. In Ländern wie Rumänien und Bulgarien habe der Wind Praktiker kühl ins Gesicht geweht. Auch Griechenland belaste. Bei einer prozentual gerade noch einstelligen Eintrübung im Gesamtumsatz habe es tiefrotes Zahlenwerk gegeben. Das operative Ergebnis sei tief durch auf minus 303,0 Mio. EUR gesunken, wovon der Hauptanteil jedoch auf Deutschland mit minus 256,5 Mio. EUR entfallen sei.


Ein interessantes Potenzial ergebe sich im Online-Sektor, der deutsche Online-Shop sei seit etwa Mitte Februar "auf Sendung". Praktiker habe zudem eine Einkaufsorganisation in Hongkong eröffnet, die Personalstärke reduziert und arbeite an einer automatischen Zentraldisposition sowie einer Zentrallagerlogistik. Aber auch mit diesen Hilfsmitteln dürfte der Turnaround ein schwieriger Kraftakt werden. Kapitalmaßnahmen wären möglich, aber dafür müsste schon eine etwas klarere und überzeugendere Story für den Turnaround geschrieben werden. Zudem sei der gegenwärtige Aktienkurs natürlich sehr uninteressant für eine Kapitalerhöhung inklusive des daraus resultierenden Verwässerungseffektes für die Altaktionäre.

Also: Praktiker ist sicherlich kein Papier "für die Rente", könnte aber demnächst zu einer 100%-Chance werden, so die Experten vom "Frankfurter Börsenbrief". (Ausgabe 38 vom 25.09.2011) (26.09.2011/ac/a/nw)


Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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