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SKW Stahl-Metallurgie Anlauf neuer Anlagen verläuft nach Plan


20.07.2011
Warburg Research

Hamburg (aktiencheck.de AG) - Björn Voss, Analyst von Warburg Research, bestätigt seine Kaufempfehlung für die SKW Stahl-Metallurgie-Aktie (ISIN DE000SKWM013 / WKN SKWM01).

Nach dem Treffen der Analysten mit dem Unternehmen würden sich die Analysten mit ihren operativen Schätzungen für SKW wohl fühlen. Sie würden nur eine leichte Bereinigung ihrer Umsatzschätzungen auf EUR 416 Mio. von EUR 409 Mio. aufgrund von höheren Annahmen für Fülldrähte vornehmen. Nach wie vor würden sie die EBITDA-Guidance von größer gleich EUR 32 Mio. als eher konservativ (WRe; EUR 35,4 Mio.) erachten. Infolge eines negativeren Finanzergebnisses (Anstieg der Nettofinanzschulden durch hohe CAPEX von EUR 35 Mio. (WRe; bisher EUR 23 Mio.)) sowie höherer Schätzungen für die Minderheitsanteile auf den Jahresüberschuss (Swing zu Gewinnen in Bhutan in H2e) würden die Analysten ihre EPS-Schätzungen leicht auf EUR 1,59 (2011e, bisher EUR 1,71), EUR 2,28 (2012e, EUR 2,32) und EUR 2,61 (2013e, EUR 2,65) verringern.

Bhutan: Im März 2011 habe SKW die JV-Anlage (51% Tashi Industries) in Bhutan eröffnet. Während der Produktionsanlauf in Q1 zu einem negativen EBIT-Beitrag von EUR -0,2 Mio. geführt habe, sollten sich die Aufwendungen in Q2 erhöht haben (WRe: EUR -0,8 Mio.). Mit SOP sollte die Anlage in Q3 einen positiven Beitrag zum EBIT leisten. Da der Konzern ca. 30% des gesamten Bedarfs an Kalziumsilizium intern über die neue Anlage beziehen könne und Elektrizität, ein wesentlicher Bestandteil der Produktion, in Bhutan günstig sei, würden die Analysten mit einem positiven jährlichen EBIT-Effekt von EUR 4,4 Mio. rechnen, der einen Margeneffekt von +200BP im Bereich Fülldrähte habe.

Russland: Im Mai 2011 habe SKW eine neue Anlage in der Nähe von Moskau zur Herstellung von Fülldrähten für den russischen Markt eröffnet. Mit SOP sollten sich die Anlaufkosten in H2 2011 verringern. Da der russische Markt zurzeit von der französischen Anlage bedient werde, sollten sich die Transportkosten sowie die Einfuhrzölle reduzieren.

Brasilien: Dem Verständnis der Analysten zufolge sei die Nachfrage nach zusätzlichen Volumina der (patentierten) gesinterten synthetischen Schlacke (neue Anlage in Brasilien) sehr zufrieden stellend.


Schweden: Durch SKWs finanzielle Unterstützung (Investitionen in neue Maschinen) sollte die schwedische Anlage (Kalziumkarbid) 2012 den operativen Turnaround erreichen. Da nur vier Anlagen in Europa Kalziumkarbid herstellen könnten, von denen eine in finanziellen Schwierigkeiten sei, Kalziumkarbid aufgrund seiner schnellen Reaktionsfähigkeit mit Sauerstoff nur schwer transportierbar und die nordische Stahlindustrie (SSAB, Rautaruukki, Outukumpu) in einem guten Zustand sei, würden die Analysten in der neu akquirierten Anlage mit einer guten Auslastung rechnen.

USA: Der Produktionsanlauf der neuen Anlage für Spezialmagnesium sollte in Q3 abgeschlossen werden.

Durch die anhaltend hohe Rohstahlproduktion in Q2e (Zahlen für Juni noch nicht verfügbar) sollte SKW nach Meinung der Analysten von Warburg Research eine sequenzielle Umsatzsteigerung von +3,0% auf EUR 104 Mio. realisiert haben. Sie würden ein EBIT von EUR 5,2 Mio. für Q2 prognostizieren (+16% qoq nach Bereinigung um den a/o Ertrag von EUR 2,7 Mio. durch die Auflösung eines Badwill). Ausgehend von höheren Anlaufkosten als in Q2 würden sie dieses Ergebnis als sehr solide bewerten.

Das Kursziel von 24 EUR würden die Analysten weiterhin aus dem Durchschnitt einer DCF-, EVA- und historischen 12m-Multiplikatoren-Analyse ableiten.

Vor dem Hintergrund des steilen Ergebnisswings in 2012e (positiver Ergebnisbeitrag der verschiedenen neuen Anlagen) bestätigen die Analysten von Warburg Research ihre Kaufempfehlung für die Aktie von SKW Stahl-Metallurgie. (Analyse vom 20.07.2011) (20.07.2011/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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