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Concord Effekten kaufen


03.11.1999
SchmidtBank

Die Analysten der SchmidtBank raten dem Anleger derzeit zum Kauf von Aktien der Concord Effecten AG (WKN 541020).

Die Concord Effekten AG habe letzte Woche auf einer Analystenkonferenz ihre neue Geschäftsstrategie und das 9-Monatsergebnis präsentiert. Das selbstauferlegte Motto laute: Auf dem Weg zur Investmentbank für den Mittelstand. Zwar erwirtschafte Concord Effekten noch etwa 80% des Gesamtergebnisses mit dem Aktienhandel (Courtagegeschäft, Skontoführung und Betreuung am Neuen Markt). Doch habe sich der Bereich Corporate Finance (IPO´s, Mergers&Acquisitions, Beratung, Beteiligung) seit Ende 1998 stetig weiterentwickelt.

Mit OAR Consulting AG sei im vierten Quartal 1998 das erste Lead-Mandat übernommen worden. Als Konsortialführer habe man dieses Jahr vier weitere Unternehmen (Silicon Sensor International AG, Eckert $ Ziegler AG, PC-Spezialist AG und Cancom IT Systeme AG) an die Börse führen können. Im November seien nochmals zwei IPO´s (ToysInternational.com, Inc. Und ComROAD AG) geplant. Im Oktober sei mit acht erfahrenen Händlern der Rentenhandel im Spezialbereich Unternehmens-Anleihen gestartet worden.


Damit gehe die Diversifikation einen Schritt weiter. Als nächstes überlege Concord in die Vermögensverwaltung einzusteigen. Allerdings seien hier noch keine konkreten Pläne bekannt. Wie stark sich das Unternehmen im letzten und in diesem Jahr verändert habe, sei auch an der Mitarbeiterentwicklung abzusehen. Zum Börsengang im Mai letzten Jahres habe das Unternehmen neben den vier Vorstandsmitgliedern lediglich neun weiter Personen beschäftigt. Heute seien es über 70 Mitarbeiter inklusive der beiden Tochtergesellschaften.

Allein im Corporate Finance habe man auf 25 Personen aufgerüstet. Damit sei Concord Effekten für das stark wachsende M&A- und IPO-Geschäft gut gerüstet.

Die exzellente Geschäftsentwicklung und die vielversprechende Ausrichtung bei Concord Effekten hätten die Experten wiederum veranlasst, die Ertragsprognosen anzuheben. Für das laufende Geschäftsjahr erwarten die Anlagestrategen nun ein Ergebnis vor Steuer von 27,3 Mio. DM und ein Ergebnis je Aktie nach DVFA/SG von 4,30 Euro (vorherige Schätzung: 3,48 Euro). Für das Jahr 2000 rechnen die Analysten mit einem Ergebnis je Aktie von 4,73 Euro. Bei einem Aktienkurs von 50 Euro sei Concord Effekten mit einem KGV von 11,6 (Basis 1999) bzw. 10,6 (Basis 2000) günstig bewertet. Die Bewertung erfähre durch die stillen Reserven noch eine deutliche Qualitätssteigerung.

Concord sei derzeit an sechs Unternehmen beteiligt. Allein die Beteiligung an den drei börsennotierten Gesellschaften (Eckert & Ziegler, OAR und Silicon Sensor) beläufe sich in der Summe, gerechnet mit aktuellen Aktienkursen, auf 11,4 Mio. Euro, was pro Concord-Aktie 7,12 Euro entspreche.

Die Experten empfehlen die Aktie der Concord Effekten AG weiterhin zum Kauf und erhöhen ihr Kauflimit vorerst auf bis zu 55 Euro. Das würde gleichzeitig ein Ausbrechen des Aktienkurses aus dem bisherigen Seitwärtstrend zwischen 42 und 53 Euro bedeuten.




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