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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 29,04 € |
29,84 € |
-0,80 € |
-2,68 % |
20.04/10:30 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0006219934 |
621993 |
- € |
- € |
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Jungheinrich Konsens zu niedrig? 27.06.2011
Bankhaus Lampe
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Gordon Schönell, Analyst vom Bankhaus Lampe, stuft die Aktie von Jungheinrich (ISIN DE0006219934 / WKN 621993, VZ) weiterhin mit "kaufen" ein.
Auf ihrer Investorenkonferenz in Hamburg letzte Woche hätten die Analysten die Gelegenheit gehabt, mit dem CEO Frey über die aktuelle Geschäftsentwicklung zu sprechen. Angabegemäß würden die Geschäfte unverändert sehr gut laufen.
In Rahmen der Hauptversammlung am 15.06. habe es bereits ein Trading-Update zu den Zahlen im April gegeben. Der Auftragseingang sei im April um 8,4% und der Umsatz um 7,3% gestiegen. Damit sei in den ersten vier Monaten ein Wachstum des Auftragseingang von 20% und des Umsatzes von 18% erreicht worden. Dass die Wachstumsraten jetzt abnehmen würden, sei für die Analysten kein Grund zur Besorgnis, da dies alleine aus einem Basiseffekt heraus resultiere.
Das Q1/2011 sei mit Blick auf die EBIT-Marge von 6,4% das bisher stärkste erste Quartal gewesen. Während der Vorstand bei dem letzten Gespräch mit den Analysten im Rahmen der Q1-Zahlen noch davor gewarnt habe, eine Rekord-EBIT-Marge für das Gesamtjahr einzukalkulieren (7,0% in 2007), habe Herr Frey auf sie nun einen deutlich optimistischeren Eindruck gemacht. So sei z.B. Ende Mai im Werk Moosburg die Kurzarbeit planmäßig ausgelaufen, was sich durch Skaleneffekte positiv auf die Marge auswirken werde. Der Markt erwarte derzeit ein EBIT von 127 EUR (EBIT-Marge: 6,4%).
Strategisch sei noch einmal bestätigt worden, dass es erstens Ziel sei, die Marktanteile in Asien zu erhöhen (Umsatzanteil niedriger als 5%) und zweitens stärker bei den Gegengewichtsstaplern mit Verbrennungsmotor zu werden. Die beiden Punkte seien eng miteinander verbunden, denn in China werde der Markt von den Verbrennern dominiert (Marktanteil: 80%). Jungheinrich habe diese Stapler aktuell im Sortiment, allerdings zu Preisen, die der Markt nicht bereit sei zu zahlen. Ab 2014 werde Jungheinrich neue, preiswertere Gegengewichtsstapler mit Dieselmotoren in den Markt einführen. Zudem gebe es Überlegungen, eine eigene Produktion in Brasilien aufzubauen.
Die Analysten hätten ihre Schätzungen nochmals leicht erhöht und würden nun davon ausgehen, dass die Jungheinrich AG im laufenden Geschäftsjahr eine EBIT-Marge von 7,0% erreichen werde. Dies resultiere in einem KGV 2011 von attraktiven 9,7x und für 2012 von 8,9x.
Die Jungheinrich-Aktie bleibt damit unverändert ein Kauf, so die Analysten vom Bankhaus Lampe. Nachdem der Kurs zuletzt vom Jahreshoch bei 33,45 EUR auf nun 29,00 EUR zurückgekommen sei, würden sich ihres Erachtens gute Einstiegschancen bieten. Das Kursziel von 36 EUR werde bestätigt. (Analyse vom 27.06.2011) (27.06.2011/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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