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SOLON Dynamik im Systemgeschäft fortgeführt


31.03.2011
SRH AlsterResearch

Hamburg (aktiencheck.de AG) - Oliver Drebing, Analyst von SRH AlsterResearch, stuft die Aktie von SOLON (ISIN DE0007471195 / WKN 747119) unverändert mit dem Rating "kaufen" ein.

Die vorgelegten Zahlen zu 2010 sowie die Management-Aussagen zur weiteren Perspektive hätten die Analysten in ihrer positiven Einstellung gegenüber der SOLON-Aktie klar bestärkt. SOLON habe die Dynamik im Systemgeschäft, zu der das Unternehmen im dritten Quartal angesetzt habe, fortgeführt. SOLON sei als Systemanbieter eines der führenden Solarunternehmen auf dem italienischen Markt, der 2010 stark zugelegt habe (Schätzungen für den Zubau in Italien würden zwischen 1,7 GW und 3,4 GW variieren; in Deutschland habe die installierte Kapazität um 7,4 MW oder entsprechend dem Stand Ende 2009 um 75% zugenommen).

Das Ziel eines in der Gesamtjahresbetrachtung ausgeglichenen EBIT habe SOLON mit einer schwarzen Null erreicht (+387 Tsd. EUR; Prognose AlsterResearch: -1,3 Mio. EUR); das EBIT-Ergebnis des Q4 habe dazu +5,7 Mio. EUR beigesteuert. Der Quartals-Ausweis sei auf Finanzergebnisebene durch die außerordentlichen Abschreibung auf die SpectaWatt-Beteiligung mit 6,4 Mio. EUR belastet worden (berichtetes EBT Q4: -6,3 Mio. EUR). Die Nettofinanzverbindlichkeiten würden zum Bilanzstichtag mit 369 Mio. EUR angegeben (Prognose: 375 Mio. EUR).

Für die Bewertung SOLONs sei die Aussicht auf eine Klärung der Verschuldungsfrage prägend. Die Analysten würden unverändert darauf setzen, dass SOLON bis zur Fälligkeit der aktuellen Wandelanleihe (Dezember 2012) operativ an die Ergebnisse aus 2008 angeknüpft haben werde. Am Kapitalmarkt gehegte Zweifel, dass sich SOLON aufgrund der Kompetenz im Kraftwerksbau (Projektierungs-Know how) sowie der überlegenen Qualität der Module langfristig durchsetzen werde, sollten im Verlauf von 2011 auszuräumen sein.


Im Zusammenhang mit der Ablösung der Verbindlichkeiten spiele die Werthaltigkeit der Beteiligungen und Forderungen gegen Beteilungsunternehmen eine weitere Schlüsselrolle. Hierbei sei das Engagement bei Global Solar von außerordentlicher Bedeutung (bilanzierter Beteiligungsansatz: 14 Mio. EUR, Forderungen: 55 Mio. EUR). Der Hersteller von Dünnschichtzellen mit den Standorten Tucson und Berlin habe einen längeren Anlauf benötigt als ursprünglich vorgesehen, gerade auch weil sich die Märkte dynamischer fortentwickelt hätten als prognostiziert; bei der Erfüllung der aktualisierten Ziele scheine man im Plan zu sein.

Zu Global Solar würden die Analysten Meldungen erwarten, die SOLONs Aktienkurs starke Impulse verleihen würden - sie würden hierfür aber mit einem Zeitpunkt in der zweiten Jahreshälfte rechnen. Unabhängig von Handlungsoptionen zu Global Solar könnten die Veräußerung der Immobilie in Berlin (Konzernzentrale) im Rahmen einer Sale and leaseback-Transaktion und möglicherweise eine Abgabe der Beteiligung am Zellenhersteller Blue Chip dazu beitragen, die Nettoverschuldung im laufenden Jahr in einer Größenordnung von 100 Mio. EUR zu reduzieren.

Zum Verständnis der SOLON-Aktie sei hervorgehoben, dass das Unternehmen zwar anerkannter Qualitätsführer bei PV-Modulen sei, die Perspektive jedoch vor allem auf der Kompetenz im Kraftwerksbau beruhe und die gehe weit über das Komponentenfertigen hinaus. Qualitätsaspekte würden bei Kraftwerks-Aufträgen US-amerikanischer Stromversorger (APS, TEP, PG&E) und unabhängiger Erzeuger mittlerweile eine entscheidende Rolle spielen. Im Sonnenstaat Arizona sei SOLON fest etabliert.

Positive Ergebnisbeiträge im US-Geschäft würden seit Mitte 2010 auch deshalb gelingen, weil sich SOLON nicht schwerpunktmäßig auf dem Residential Market aufhalte; im Geschäft mit Privathaushalten sei in den USA keine Marge zu verdienen. Das für SOLON derzeit herausragende Projekt: PG&E habe vom Gesamtvolumen über 250 MW in Fresno (Kalifornien) bislang Aufträge über 50 MW vergeben, davon 15 MW an SOLON (35 MW an Cupertino).

Die Analysten von SRH AlsterResearch bekräftigen ihr "kaufen"-Rating sowie ihr Kursziel von 10 EUR für die SOLON-Aktie. (Analyse vom 31.03.2011) (31.03.2011/ac/a/nw)




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