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SKW Stahl-Metallurgie legt endgültige Geschäftszahlen 2010 vor 24.03.2011
Warburg Research
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Björn Voss, Analyst von Warburg Research, stuft die SKW Stahl-Metallurgie-Aktie (ISIN DE000SKWM013 / WKN SKWM01) unverändert mit dem Rating "kaufen" ein.
SKW Stahl-Metallurgie habe heute solide endgültige Zahlen für das Geschäftsjahr 2010 vorgelegt und einen Ausblick auf 2011 gegeben. Um 11:00 Uhr habe in München eine Analystenkonferenz stattgefunden.
Umsatz und operatives Ergebnis hätten über den Markterwartungen gelegen. Im Zuge der weltweit deutlich verbesserten Stahlproduktion sei der Umsatz in Q4 um mehr als 30% angestiegen. Darüber hinaus habe die erstmalige Konsolidierung von Tecnosulfur einen spürbaren Beitrag zum Umsatzvolumen des Unternehmens geleistet, wodurch sich der steile Umsatzanstieg jedoch noch nicht vollständig erkläre. Neben der höheren Rohstahlproduktion und Tecnosulfur, sei der Umsatz durch ein ausgeweitetes Geschäft mit Bestandskunden gesteigert worden.
Die höhere Top Line und damit eine deutlich verbesserte Profitabilität hätten zu einem EBITDA auf Rekordhöhe von EUR 28,8 Mio. geführt, das durch beide Geschäftsbereiche, Fülldrähte und Granulate gestützt worden sei.
Im laufenden Geschäftsjahr wolle SKW Stahl-Metallurgie den Umsatz steigern und ein operatives Ergebnis (EBITDA) von EUR 32 Mio. generieren. Dies liege zwar unter den Warburg Research-Schätzungen (EUR 37 Mio.) und dem Marktkonsens (EUR 34 Mio.), es sei aber davon auszugehen, dass diese Guidance angesichts der aktuellen Anlaufphasen in mehreren Produktionsanlagen eher verhalten sein dürfte.
Mit Bhutan (seit Anfang März 2011), Schweden (Akquisition im Februar 2011), Russland (Produktionsanlauf Mitte 2011), den USA (Spezialmagnesiumproduktion; im Laufe des Jahres 2011) und Brasilien (gesinterte synthetische Schlacke; in 2011) habe das Unternehmen zurzeit verschiedene neue Projekte in der Pipeline. Hier könnte ein Erfolg die Visibilität auf das Ergebnis 2011 erhöhen. Angesichts des Track Rekords des Unternehmens beim Anlauf neuer Produktionsanlagen dürfte der Newsflow positiv bleiben.
Bedingt durch das zufriedenstellende Jahr 2010 plane SKW Stahl-Metallurgie die Zahlung einer Dividende von EUR 0,50 je Aktie, die deutlich über der Warburg Research-Schätzung von EUR 0,40 liege. Für die kommenden Jahre erwarte SKW Stahl-Metallurgie eine Erhöhung der Ausschüttungsquote auf mehr als 50% (ab 2013 für 2012).
Thematisch könne die Abweisung der Evonik Industries-Klage am 16. März 2011 durch den zuständigen Gerichtshof als positiv für SKW Stahl-Metallurgie gewertet werden. Die ehemaligen Muttergesellschaften des Konzerns, Evonik Industries und Gigaset SG (ISIN DE0005156004 / WKN 515600) (zuvor ARQUES Industries) hätten den SKW Metallurgie Konzern auf Schadensersatz oder Ausgleich ihrer Geldbußen verklagt. Mit diesem Urteil könne davon ausgegangen werden, dass sich die maximale Geldbuße für SKW Stahl-Metallurgie auf EUR 6,7 Mio. belaufen sollte. Dafür habe das Unternehmen jedoch bereits 2009 eine Rückstellung gebildet.
Die Analysten von Warburg Research bestätigen ihre Kaufempfehlung für die SKW Stahl-Metallurgie-Aktie. Der Beginn der Roadshow-Aktivität Anfang nächster Woche sollte ein kurzfristiger Treiber für den Aktienkurs sein. Das Kursziel von EUR 23 werde bestätigt. (Analyse vom 24.03.2011) (24.03.2011/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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