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Aragon gutes Q1 erwartet


21.03.2011
Warburg Research

Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von Warburg Research, Torsten Klingner, stuft die Aragon-Aktie (ISIN DE000A0B9N37 / WKN A0B9N3) von "halten" auf "kaufen" hoch.

Die Aragon-Aktie sei in Relation zum Aktienmarkt in den letzten Wochen ohne fundamentale Gründe überproportional gefallen. Zwar hätten die vorläufigen Q4-Zahlen unter der Erwartung gelegen, jedoch sei der Ausblick des Unternehmens für 2011 optimistisch ausgefallen (Erlöse EUR 130 bis 150 Mio.).

Ein Grund für die Aktienkursschwäche könnte der jüngste negative Newsflow im Hinblick auf die Insolvenz der Bremer Reederei Beluga sein, von der viele Schiffsfonds betroffen seien. Da Aragons Tochterunternehmen jedoch keine nennenswerten in Verbindung mit Beluga stehenden Schiffsfonds vertrieben hätten, gebe es keine direkte negative Auswirkung. Da der aktuelle Anteil von verkauften Schiffsfonds sehr gering sei (nur ca. 2% vom Gesamtumsatz Aragons) dürfte die Insolvenz keine Auswirkungen auf Aragons Produktabsatz haben. Zudem werde der generell schleppende Absatz von Schiffsfonds in Deutschland durch geschlossene Investmentfonds z.B. Immobilienfonds, erneuerbare Energien-Fonds und PE-Fonds kompensiert.

Zudem könnte die Senkung des Garantiezinses für Lebensversicherungen von 2,25% auf 1,75% ab 2013 eine Belastung für die Aktie gewesen sein, da dadurch Lebensversicherungen weniger attraktiv würden. Aufgrund Aragons Fokus auf innovative Versicherungsprodukte (insbesondere fondsbasierte) sei der Anteil des Umsatzes von klassischen Lebensversicherungen mit unter 5% aber gering.


Ende Mai werde Aragon die Zahlen für Q1/2011 vorlegen. Im Hinblick auf das freundliche Kapitalmarktumfeld im Januar und Februar und die weiterhin robuste Wirtschaft in Deutschland sollte der Absatz von Finanzprodukten ca. 20% über dem Vorjahresquartal liegen. Auf dieser Basis werde ein deutlicher Ergebnisanstieg erwartet.

In 2011 dürfte der Anteil des Segmentes Financial Consulting von 34% auf über 40% vor dem Hintergrund der Akquisitionen in 2010 ansteigen. In den nächsten Quartalen sollte dies der Hauptergebnistreiber sein, da die EBIT-Marge in diesem Segment bei ca. 10% liege (2010: 7,3%) und damit deutlich über der EBIT-Marge im Segment Broker Pools (2010: 1,5%).

Aufgrund der Attraktivität des Segments Financial Consulting (Tochterunternehmen Finum, Scopia) würden hier in den nächsten Monaten weitere Akquisitionen erwartet. Aragon dürfte in diesem Zusammenhang von den erwarteten regulatorischen Änderungen in 2013 profitieren, da ihr etabliertes Haftungsdach genau das biete, was die meisten kleinen Wettbewerber zukünftig benötigen würden.

Nach dem Kursrückgang biete die Aktie ein Kurspotenzial von 25%.

Die Analysten von Warburg Research stufen die Aragon-Aktie daher von "halten" auf "kaufen" herauf (Basis: DCF-Modell). Das Kursziel werde nach wie vor bei EUR 13,20 gesehen. (Analyse vom 21.03.2011) (21.03.2011/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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