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LUDWIG BECK Umsatz und Ergebnis weiter gesteigert 18.03.2011
GBC AG
Augsburg (aktiencheck.de AG) - Die Analysten der GBC AG, Felix Gode und Philipp Leipold, stufen die Aktie von LUDWIG BECK (ISIN DE0005199905 / WKN 519990) unverändert mit "kaufen" ein.
Das abgelaufene Geschäftsjahr 2010 sei für die LUDWIG BECK AG ein Rekordjahr gewesen. In einem anziehenden Konsumumfeld habe das Unternehmen eine klar überproportionale Umsatzentwicklung erreicht. Während der Markt für Bekleidung in Deutschland um 3,0% zugelegt habe, habe die LUDWIG BECK ihre Bruttoumsatzerlöse um +3,3% verbessert. Filialbereinigt habe der Umsatzzuwachs sogar bei +5,3% gelegen.
Aber nicht nur umsatzseitig habe das Unternehmen deutliche Verbesserungen herbeiführen können, auch die Ergebnisse würden auf Rekordniveaus in der nunmehr 150-jährigen Unternehmenshistorie ansteigen. So habe das EBIT mit 13,74 Mio. EUR um +40,5% oberhalb des Vorjahres gelegen. Dieser klar überproportionale Ergebnisanstieg sei auf mehrere Gründe zurückzuführen.
Zum einen festige dieser die konsequente Durchführung der Trading-up-Strategie. Die Aufwertung der Verkaufsräumlichkeiten und des Produktsortiments würden zu einer Verbesserung der erzielbaren Rohertragsmargen führen. Zum anderen habe aber auch die Schließung unrentabler bzw. weniger rentabler Filialen dazu beigetragen, die Ergebnisse zu verbessern. In 2010 seien vier Filialen geschlossen worden, eine weitere folge im April 2011. Nicht zuletzt verfolge das Unternehmen eine stringente Kostenkontrolle, was ebenfalls einen entscheidenden Einfluss auf den Erfolg habe.
Die Analystenprognosen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2010 habe das Unternehmen vor dem Hintergrund der äußerst guten operativen Entwicklung deutlich übertroffen. So sei z.B. das EBIT um +9,9 % über den Analystenerwartungen ausgefallen, der Konzernjahresüberschuss sei sogar +11,6% besser gewesen als von den Analysten erwartet.
Die starken Ergebnisse und Cashflows hätten es dem LUDWIG BECK-Konzern im Jahr 2010 zudem ermöglicht die Verschuldung weiter zu reduzieren. Dies habe zu einer Steigerung der Eigenkapitalquote auf nunmehr 43,7% geführt. Insbesondere in den kommenden Jahren werde sich dies sehr günstig auf die Zinsbelastung des Unternehmens auswirken.
Nicht zuletzt hätten die starken Ergebnisse und bilanziellen Verbesserungen zu einer Steigerung der Rentabilität geführt. So sei die Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE) auf nunmehr 15,4% geklettert und liege damit in einer Größenordnung, die in der Einzelhandelsbranche seines gleichen suche.
Für das Jahr 2011 seien die Analysten ebenfalls optimistisch. Im Zuge der anhaltend guten Konsumstimmung habe LUDWIG BECK das Jahr mit einem filialbereinigten Umsatzplus von +8,4% in den ersten beiden Monaten des Jahres gestartet. Durch die Filialschließungen sollten die Bruttoumsatzerlöse zwar leicht unterhalb des Vorjahresniveaus liegen. Filialbereinigt werde jedoch ein Wachstum um 3 bis 4% erwartet.
Die Rentabilität würden die Analysten indes weiterhin mit verbesserten Werten erwarten. Bereinigt um die einmalig erhöhten Bonuszahlungen an die Belegschaft des Unternehmens in Höhe von 0,40 Mio. EUR würden sie eine Steigerung der EBIT-Marge auf dann 15,5% schätzen. In 2012 sollte dann sogar eine EBIT-Marge von 16% erreichbar sein.
Anfang des Jahres habe die Aktie der LUDWIG BECK AG das bisherige Kursziel der Analysten von 20,00 EUR erreicht. Bedingt durch die starke Entwicklung im Geschäftsjahr 2010 und die ebenso guten Aussichten für das laufende Jahr 2011 hätten die Analysten das Kursziel für die LUDWIG BECK AG nun auf 25,00 EUR erhöht.
Bei einem aktuellen Kurs von 18,90 EUR betrage das neue Aufwärtspotenzial damit noch über 30%. Dieses Potenzial bestätige die Betrachtung des 2011er KGV von 9,2. Vor dem Hintergrund der starken Ergebnisentwicklung und den zweistelligen Kapitalrenditen könne der Aktie eine höhere Bewertung zugesprochen werden.
Daher bestätigen die Analysten der GBC AG das Rating "kaufen" für die LUDWIG BECK-Aktie. (Analyse vom 18.03.2011) (18.03.2011/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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