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Aragon gemischtes Q4, optimistischer Ausblick


02.03.2011
Warburg Research

Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von Warburg Research, Torsten Klingner, stuft die Aragon-Aktie (ISIN DE000A0B9N37 / WKN A0B9N3) unverändert mit "halten" ein.

Aragon habe heute vorläufige Zahlen für 2010 veröffentlicht und einen Ausblick für 2014 gegeben. Der Umsatz habe sich im Q4 um 50% auf EUR 35 Mio. verbessert, wobei das Wachstum etwa zur Hälfte organisch gewesen sei (höherer Produktabsatz insbesondere von Versicherungen +71% yoy und geschlossenen Fonds +37% yoy) und zur Hälfte anorganisch durch die akquirierten Unternehmen FINUM und Scopia.

EBIT und EBITDA hätten aufgrund von höheren als antizipierten Restrukturierungs- und Integrationskosten unter der Schätzung gelegen. Das um negative Sondereffekte bereinigte EBIT habe 2010 bei EUR 4 Mio. gelegen, was einer EBIT-Marge von 3,7% entspreche. Trotz der starken Ergebnisverbesserung habe die noch im Q2/10 in Aussicht gestellte EBIT-Marge von über 5% nicht erreicht werden können.

Neben Aragons kostenintensiver Holdingstruktur sei die Profitabilität hauptsächlich vom größten Segment Brokerpools (JDC) beeinträchtigt worden. Bei einem Jahresumsatz von EUR 72 Mio. (+30%) habe die EBIT-Marge hier nur bei 1,5% gelegen. Dagegen habe der Bereich Financial Consulting eine wesentlich höhere EBIT-Marge von 7,3% erzielt (Umsatz EUR 37 Mio., +185%).


Für 2011 habe Aragon einen Umsatz von EUR 130 bis 150 Mio. in Aussicht gestellt (WRe EUR 135 Mio.). Der Anteil des Bereichs Financial Consulting solle auf über 40% ausgebaut werden (bisher 35%) bei einer EBIT-Marge von über 10%. Ein konkretes Ergebnisziel für 2011 sei nicht genannt worden. Des Weiteren habe Aragon seine mittelfristigen Ziele konkretisiert. 2014 solle ein Umsatz von über EUR 200 Mio. bei einer EBIT-Marge von mehr als 10% erreicht werden.

Das angestrebte Umsatzniveau dürfte angesichts Aragons Buy- and Build Strategie auch von anorganischem Wachstum abhängen. Da künftige Akquisitionen nicht in den Schätzungen berücksichtigt seien, würden die Schätzungen unter den mittelfristigen Zielen liegen. Solange der schwachmargige Bereich Brokerpools einen bedeutenden Anteil des Geschäftes ausmache, dürfte eine EBIT-Marge von über 8% kaum zu erreichen sein.

Angesichts der Zahlen werde in 2011 mit einem geringeren Ergebnisanstieg gerechnet. Demgegenüber würden die mittelfristigen Umsatzprognosen angehoben.

Das angepasste DCF-Modell führe zu einem unveränderten Kursziel von EUR 13,20.

Das Rating der Analysten von Warburg Research für die Aragon-Aktie bleibt angesichts des begrenzten Upsides "halten". (Analyse vom 02.03.2011) (02.03.2011/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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