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Schaltbau sehr stark ins neue Jahr gestartet


02.03.2011
TradeCentre.de

Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "TradeCentre.de" empfehlen bei der Aktie von Schaltbau (ISIN DE0007170300 / WKN 717030) nach dem Durchbruch der Marke von 60 Euro schwache Tage weiter zum Einstieg zu nutzen.

Der Anbieter von Komponenten und Systemen für die Verkehrstechnik und die Investitionsgüterindustrie sei "sehr stark" ins neue Jahr gestartet. Das sage den Experten Firmenchef Jürgen Cammann bei ihrem Treffen in Frankfurt anlässlich der Small- und Mid-Cap-Konferenz der Close Brothers Seydler Bank. "Der Januar war ein hervorragender Monat mit einem starken Auftragseingang und einer der besten Jahresauftakte in der Geschichte unseres Unternehmens", sage der CEO. Insbesondere das Geschäft mit Komponenten für die Verkehrstechnik laufe gut. Der positive Trend dürfte anhalten. "Wir haben derzeit keinerlei Anzeichen für eine Abschwächung der Nachfrage".

Nach einem Umsatz von rund 280 Millionen Euro im vergangenen Geschäftsjahr prognostiziere der CEO einen Umsatz von mindestens 290 Millionen Euro für das Jahr 2011. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen solle sich von 22,4 auf 23,5 Millionen Euro verbessern. Unterm Strich werde ein Gewinnanstieg auf Konzernbasis von 14,3 auf knapp 16 Millionen Euro erwartet. Der Gewinn je Aktie steige nach Abzug der Minderheiten von 6,40 Euro auf 7,20 Euro an. Nicht einberechnet in den Gewinn je Aktie sei ein Wandler, der im Jahr 2012 fällig werde und in 185.000 Aktien getauscht werden könne. Der Basispreis für einen Tausch betrage 46 Euro. Unter der Annahme, dass ein Teil des Wandlers bereits 2011 getauscht werde, dürfte sich das Ergebnis je Aktie auf circa 7,10 Euro belaufen.

Da nach Erachten der Experten die Prognose von Cammann eher konservativ sei und Platz für Überraschungspotenzial biete, sollte trotz einer moderaten Verwässerung das Gewinnziel von 7,20 Euro erreicht werden. Analog zum Vorjahr werde Schaltbau erneut eine Dividende ausschütten. "Mittelfristig wollen wir circa 25 Prozent unseres Nettogewinns an unsere Aktionäre auszahlen", sage Cammann. Für 2010 werde diese Quote noch nicht erreicht. Die Experten würden eine Auszahlung von mindestens 70 Cent nach 50 Cent im Vorjahr erwarten. Inhaber der Genussscheine würden durch die Deckelung des variablen Anteils insgesamt 3 Euro je Schein erhalten. Der Schein notiere bei 25 Euro. Die Rendite betrage solide zwölf Prozent.


Der Konzern profitiere in der Zukunft von Megatrends wie zum Beispiel der zunehmenden Urbanisierung durch die wachsende Mobilität in der Bevölkerung. Der langfristig zunehmende Welthandel führe zu einem hohen Wachstum in den Emerging Markets durch den steigenden Bedarf an Transportinfrastruktur. Über ein Joint Venture sei das Unternehmen beispielsweise in China bestens positioniert. Zudem wolle das Unternehmen von einer Modernisierung der Infrastruktur in den USA profitieren.

"Wir sind in den USA über drei eigene Töchter aktiv". Am liebsten würde der Schaltbau-CEO das Geschäft in den Staaten durch eine Übernahme stärken. "Wir sind an Akquisitionen interessiert. Allerdings sind uns die Kaufpreise vor allem in den USA derzeit zu hoch und viele Firmen wandern direkt in die Hände von Private Equity".

Auf mittlere Sicht solle sich der Umsatz aus eigener Kraft und kleineren Zukäufen auf 380 bis 440 Millionen Euro erhöhen. Für das Jahr 2015 kündige Cammann einen Gewinn je Aktie von 11 Euro an. Auf Basis einer Vollverwässerung von 2,055 Millionen Aktien entspreche dies einem Profit von fast 23 Millionen Euro. Lege man die aktuellen Bewertungsparameter von heute für die Aktie zugrunde, dürfte sich das Papier in den nächsten vier Jahren verdoppeln. Cammann habe sodann keinerlei Interesse, Anteile am Unternehmen zu verkaufen. "Wo soll ich mein Geld investieren wenn ich verkaufe? Ich kenne Schaltbau bestens und wenn wir unser mittelfristiges Gewinnziel erreichen, ist die Rendite auf Sicht von vier Jahren doch gar nicht schlecht", so Cammann.

Mit einem KGV von neun und sehr soliden, steigenden Free Cashflows sei die Aktie unverändert günstig zu haben. Die Nettofinanzverbindlichkeiten von rund 53 Millionen lägen deutlich unterhalb des zweifachen EBITDA. Das sei sehr gesund. Die Experten hätten den rund 1.600 Mann starken Betrieb im März 2010 bei Kursen von 38 Euro zum empfohlen. Das Kursplus betrage inzwischen mehr als 50 Prozent.

Die Experten von "TradeCentre.de" raten bei der Schaltbau-Aktie nach dem Durchbruch der Marke von 60 Euro schwache Tage weiter zum Einstieg zu nutzen. Mit einem Börsenwert von rund 120 Millionen Euro sei Schaltbau zudem ein potenzieller Kandidat für den SDAX (ISIN DE0009653386 / WKN 965338). Das Kursziel der Experten auf Sicht von zwölf bis 18 Monaten betrage 80 Euro. (Analyse vom 02.03.2011) (02.03.2011/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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