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MVV Energie akkumulieren


15.07.2002
sunday-market

Die Analysten von "sunday-market" empfehlen derzeit die Aktien von MVV Energie (WKN 725590) zum Einstieg.

MVV Energie sei die einzige in Deutschland an der Börse notierte "kommunale Versorgeraktie". Die Geschäftsfelder seien zur Zeit: Strom, Wärme, Gas, Wasser, Müllheizkraftwerke, erneuerbare Energien, Dienstleistungen/Service, Contracting, Energie- und Wasserdienstleistungen, Betriebsführung, internationales Consulting, Powerline-Services. Neben der Energieversorgung in der Region Mannheim habe sich der Schwerpunkt der Versorgung zunehmend auf ganz Deutschland verlagert.

Diese Entwicklung sei auch an den zahlreichen Beteiligungen zu ersehen, welche in den letzten Jahren eingegangen worden seien. Darüber hinaus würden auch immer mehr energieverbundene Dienstleistungen angeboten. Die MVV Energie AG beteilige sich an innovativen Technologieunternehmen, die Schlüsseltechnologien auf potenziellen Wachstumsmärkten der Energieversorgungsbranche entwickeln und vermarkten würden.

Zweites Standbein sollten mittelfristig die erneuerbaren Energien werden. Im Bereich der erneuerbaren Energien habe die MVV Energie ihre Beteiligungen an der Windparkentwicklungsgesellschaft red project management GmbH von 75 Prozent auf 100 Prozent erhöht und am Windanlagenhersteller DeWind von 25,01 Prozent auf 33,3 Prozent.


Hauptaktionär sei zur Zeit noch die Stadt Mannheim mit ca. 73 Prozent. Negativ zu sehen sei als Konsequenz daraus hingegen der zur Zeit noch geringe FreeFloat von 12 Prozent. Dieses Manko dürfte aber mit der geplanten Zweitplatzierung und eventuellen Kapitalerhöhung beseitigt werden.

Das Ende des Geschäftsjahres bei MVV sei der 30. September 2002. Daher würden auch schon die Halbjahreszahlen vorliegen. Das Energieversorgungsunternehmen habe im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2001/02 seinen Umsatz um rund 55 Prozent von 605,7 auf 940,3 Millionen Euro erhöhen können. Dies sei insbesondere auf den ausgeweiteten Stromgroßhandel, das überregionale Stromgeschäft und die Erstkonsolidierung neuer Beteiligungsfirmen zurückzuführen.

Ohne Berücksichtigung des Umsatzes aus der Erstkonsolidierung neuer Beteiligungsgesellschaften in Höhe von mehr als 100 Millionen Euro habe der Umsatz um fast 40 Prozent auf ca. 840 Millionen Euro zugenommen. Das EBITDA, welches im Vorjahreshalbjahr insbesondere auf Grund des Verkaufs der Anteile an der EnBW AG noch bei rund 219,1 Millionen Euro gelegen habe, belaufe sich nun auf 160 Millionen Euro.

Das Halbjahresergebnis habe dementsprechend mit 107 Millionen Euro ebenfalls deutlich unter dem Vorjahresniveau gelegen. Mehr als 20 Millionen Euro des EBIT würden aus der Erstkonsolidierung neuen Beteiligungen stammen. Infolge der zahlreichen getätigten Akquisitionen der letzten Monate hätten sich die Finanzschulden der Gesellschaft weiter erhöht und zwar auf einen Betrag von rund 995 Millionen Euro.

"sunday-market" gehe für 2002/03 von einem Gewinn je Aktie von gut 1 Euro aus, was einem KGV von knapp 15 entspreche. Auf Grund steigender Gewinne und Profitabilität in den Folgejahren sollte der Bestand bei Kursschwäche aufgestockt werden. Auch charttechnisch könne sich MVV im derzeit eher tristen Börsenumfeld mit einer hohen relativen Stärke sehen lassen.

Das Rating der Analysten von "sunday-market" für MVV Energie lautet auf "akkumulieren". Der Stoppkurs sollte bei 13,90 Euro platziert werden.




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