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Delticom will 2011 zweistellig wachsen 30.11.2010
TradeCentre.de
Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "TradeCentre.de" betrachten die Aktie von Delticom (ISIN DE0005146807 / WKN 514680) als fair bewertet.
Die mehrfachen Kaufempfehlungen der Experten für die Delticom AG hätten sich bestens bezahlt gemacht. Man habe seinen Einsatz mit dem Papier verdreifachen respektive verdoppeln können. Im November sei die Aktie auf ein neues Rekordhoch von fast 60 Euro gespurtet. Aktuell seien die Anteilsscheine für 51 Euro zu haben. Die Papiere des Online-Reifenhändlers hätten die glänzende operative Entwicklung vorweggenommen. Der Vorstand untermauere allerdings die Kursentwicklung mit einer starken Performance und einer erneuten Anhebung der Planzahlen.
Vergangene Woche habe der Alt-Favorit der Experten den Bericht für die ersten neun Monate des Jahres 2010 veröffentlicht. Darin würden die erfolgsverwöhnten Hannoveraner die Anhebung der eigenen Prognose bestätigen. Von Januar bis September habe der Internet-Reifenhändler die Umsätze um satte 27,5 Prozent auf 257 Millionen Euro steigern können. Für das dritte Quartal beziffere das Unternehmen das Umsatzplus auf 27,6 Prozent auf 79,7 Millionen Euro. Das EBIT habe sich im selben Zeitraum auf 6 Millionen Euro verbessert, nach 4,5 Millionen Euro im Vergleichsquartal des vergangenen Jahres. Auf Neunmonatsbasis sei das operative Ergebnis auf rund 23 Millionen Euro nach knapp 15 Millionen Euro im Vorjahr gestiegen. Daraus errechne sich eine EBIT-Marge von 8,8 Prozent. Netto hätten in der Kasse über 15 Millionen Euro geklingelt oder ein Ergebnis je Aktie von 1,29 Euro.
Für das Gesamtjahr zeige sich Delticom zuversichtlich. "Eine EBIT-Marge von neun Prozent für das Gesamtjahr ist realistisch. Wie in jedem Winter hängt der Erfolg im Schlussquartal jedoch maßgeblich davon ab, wie stark es in Europa schneit", erkläre den Experten Finanzvorstand Frank Schuhardt im Hintergrundgespräch. Auf die Einführung der Winterreifenpflicht in Deutschland per Gesetz wolle sich der CFO indes nicht verlassen. "Wir werden unsere Planung nicht auf so einem politischen hin und her ausrichten", gebe sich Schuhardt gelassen, was die politische Diskussion betreffe.
An den erhöhten Zielen für das Gesamtjahr werde jedenfalls nicht mehr gerüttelt. Selbst wenn der erhoffte schneereiche Winter ausbleibe. Das Umsatzplus solle 2010 demnach "mindestens" 15 Prozent betragen. Den Konsensus der Analysten von 17 bis 18 Prozent, was einem Gesamtumsatz von rund 365 Millionen Euro Umsatz entspreche, bezeichne der Finanzchef aber nicht als "allzu unrealistisch".
Bei entsprechend positivem Verlauf des wichtigen Winterquartals seien die eigenen Annahmen der Experten, dass auch erstmals die zehn Prozent-Hürde bei der operativen Marge erreicht werde. Summa summarum würden sie eine Übererfüllung der Jahresziele erwarten. Für 2011 habe sich Schuhardt noch nicht weit aus dem Fenster lehnen wollen, was eine konkrete Prognose angehe. "Wir wollen auch nächstes Jahr stärker zulegen als die Märkte, auf denen wir tätig sind. Wir erwarten zweistellige Wachstumsraten bei Umsatz und Ergebnis", sage der CFO.
Wie gewohnt würden die Norddeutschen ihre Anteilseigner nach Auffassung der Experten erneut mit einer üppigen Dividende verwöhnen. Das Unternehmen schütte traditionell einen Großteil des Gewinns aus. Nach 1,70 Euro für das Jahr 2009 würden die Experten für 2010 mit einer Auszahlung von 2 Euro je Aktie rechnen. Den Gewinn je Anteilsschein würden sie für dieses Jahr auf über 2 Euro und für 2011 auf 2,41 Euro je Aktie schätzen. Die über 100 Mann starke Firma werde derzeit mit mehr als 600 Millionen Euro kapitalisiert und zähle sodann zu einem Schwergewicht im SDAX (ISIN DE0009653386 / WKN 965338).
Nach Erachten der Experten von "TradeCentre.de" ist die Aktie von Delticom mit einem KGV von 21 für das kommende Jahr derzeit fair bewertet. Sofern sich die Korrekturphase fortsetze, würden sich bei Kursen von 45 Euro neue Käufe anbieten. (Analyse vom 30.11.2010) (30.11.2010/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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