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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 17,82 € |
18,44 € |
-0,62 € |
-3,36 % |
23.04/17:09 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0005102008 |
510200 |
- € |
- € |
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Basler veröffentlicht endgültige Q3-Zahlen 18.11.2010
Warburg Research
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Andreas Wolf, Analyst von Warburg Research, stuft die Basler-Aktie (ISIN DE0005102008 / WKN 510200) weiterhin mit "kaufen" ein.
Basler habe endgültige Q3-Zahlen veröffentlicht, mit denen die bereits vorläufig berichteten Umsatz- und EBT-Zahlen bestätigt worden seien. Die Guidance (Umsatz EUR 43 bis 45 Mio.; EBT nicht unter EUR 4,1 Mio.) sei bestätigt worden.
Baslers Segment Components sei um 82% auf EUR 11,3 Mio. gewachsen. Neben der wirtschaftlichen Erholung und der Vorratsaufstockung der Kunden sei diese Entwicklung auch durch Baslers breites Gigabit Ethernet-Kameraportfolio getragen worden. Als einer der Pioniere dieser Kameratechnologie profitiere Basler von der zunehmenden Nutzung dieser Schnittstelle, die durch technologische Vorteile getrieben werde.
Darüber hinaus profitiere Basler vom Erfolg seiner in Q2 auf den Markt gebrachten ACE-Kamerafamilie, die quantitativ bereits zu Baslers Top 3-Produkten zähle. Allerdings habe der Auftragseingang in diesem Segment in Q3 nur bei EUR 9,9 Mio. gelegen, was einer Book-to-Bill-Ratio von unter 1 entspreche. Obwohl dieses Niveau andeute, dass der Umsatz in diesem Segment künftig niedriger ausfallen dürfte, lasse sich diese Entwicklung darauf zurückführen, dass die Vorratsbestände bei den Kunden bereits das angestrebte Niveau erreicht hätten. Entsprechend sollte dieser Effekt nur temporär sein.
Basler habe das Dichtungsinspektionsgeschäft an das Vision Technology Unternehmen asentics verkauft. Damit liege der Fokus von Basler nun verstärkt auf der Kernkompetenz Vision Technology (industrielle Digitalkameras etc.), sodass das Unternehmen in Zukunft weiter von Skaleneffekten profitieren sollte.
Der Newsflow sollte auch weiterhin intakt bleiben: Technologische Vorteile würden verteidigt: Das Unternehmen habe Kamerafamilien mit Energieversorgung über die Ethernet-Schnittstelle auf den Markt gebracht, die bei den Kunden zu Kosteneinsparungen führen würden. Dieses Feature verschaffe Basler einen First-Mover-Vorteil. Zudem habe das Unternehmen seine ACE-Kamerafamilie mit neuen Features ausgestattet, die dabei helfen sollten, von der Umstellung von Analog auf Digital-Kameras zu profitieren.
Kunden würden Basler technologische Vorteile wahrnehmen und diese schätzen: Auf der diesjährigen Vision-Messe in Stuttgart habe Basler 20% mehr Besucher auf dem Stand gehabt. Dies sei ein Zeichen dafür, dass Kunden bestrebt seien, Baslers Kameras in ihre eigenen Produkte einzubauen. Basler sei Nutznießer der Marktkonsolidierung: Die Ergebnisse von Baslers technologischen Fähigkeiten würden sich darin widerspiegeln, dass das Unternehmen im stark fragmentierten Vision Technology-Markt Anteile von kleineren Anbietern industrieller Kameras gewinnen könne.
Angesichts eines intakten Newsflows und des Aufwärtspotenzial zum unveränderten Kursziel von EUR 15 wird die Kaufempfehlung für die Basler-Aktie bestätigt, so die Analysten von Warburg Research. (Analyse vom 18.11.2010) (18.11.2010/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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