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LUDWIG BECK erneut besser als der deutsche Textileinzelhandel


12.11.2010
GBC AG

Augsburg (aktiencheck.de AG) - Für die Analysten der GBC AG, Cosmin Filker und Manuel Hölzle, ist die Aktie von LUDWIG BECK (ISIN DE0005199905 / WKN 519990) die Insideraktie der Woche.

Vor etwa acht Monaten hätten die Analysten im Rahmen ihrer Insiderstrategie bereits den Kauf der LUDWIG BECK AG (Insidertransaktion des Finanzvorstands, Dieter Münch) empfohlen. Zum damaligen Besprechungskurs von 13,90 Euro sei der Aktienkurs von LUDWIG BECK AG, eines der bekanntesten Kaufhäuser Deutschlands, mittlerweile um nahezu 20% angestiegen. Daher würden sie die seit dem damaligen Zeitpunkt nun neuerlich erfolgte Insidertransaktion wieder zum Anlass nehmen, um die Anleger über die neueste Entwicklung auf Basis der 9-Monatszahlen und die künftigen Chancen der LUDWIG BECK AG ins Bild zu setzen.

Es sei auffällig, dass es der Gesellschaft in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2010 gelungen sei, mit einem Umsatzplus von 5,7% erneut besser als der deutsche Textileinzelhandel zu sein. Dabei sei der Wachstumstreiber das Münchner Stammhaus am Marienplatz gewesen, wo eine Steigerung um sogar 6,8% erreicht worden sei. Neben der starken Konsumentwicklung in Deutschland mache sich hierbei einmal mehr vor allem auch die konsequente strategische Verfolgung des Trading-up-Ansatzes bemerkbar.

Im Q3 sei dieser Weg im Zuge des Konzentrationsprozesses auf das Stammhaus indes konsequent weitergeführt und das Fashion-Lager in Parsdorf im Juli sowie die Filialen in Riem, Landshut und Regensburg im September entkonsolidiert worden. Auch wenn diese Schritte im Q3 noch keinen maßgeblichen Einfluss auf die Ergebnisentwicklung gehabt haben dürften, hätten sich die Umsatzsteigerung, das Trading-Up-Konzept und das konsequente Kostenmanagement deutlich in der Rohertragsmarge und den Ergebniskennzahlen positiv bemerkbar gemacht.


Während die Rohertragsmarge von 48,9% auf 49,6% gesteigert worden sei, habe sich auch die EBIT-Marge von 6,3% auf nunmehr 10,8% verbessert. Absolut gesehen sei ein Anstieg des EBIT um 79,6% auf 6,6 Mio. Euro erreicht worden. Das Periodenergebnis habe bei 2,7 Mio. Euro gelegen, nachdem im Vorjahr auf Grund von einmaligen Steuereffekten ein Verlust von -1,1 Mio. Euro ausgewiesen worden sei.

Durch die Schließung und Veräußerung der vier Filialen im Q3 werde der Umsatzbeitrag der Filialen (noch verbleibend: OEZ München und Augsburg) im Q4 zwar entsprechend niedriger ausfallen. Der Rückgang sollte jedoch durch die starke Entwicklung des Stammhauses ausgeglichen werden können, so dass die bisherigen Umsatzprognosen von 88,9 Mio. Euro beibehalten werden könnten.

Vor dem Hintergrund der vollzogenen Veränderungen sollte sich das EBIT Ende 2010 auf 12,50 Mio. Euro belaufen, statt der bislang geschätzten 10,67 Mio. Euro. Die Analysten hätten damit ihre Ergebnisschätzung um 17% deutlich angehoben. Dies entspreche einer Verbesserung der EBIT-Marge von 11,2% in 2009 auf nunmehr erwartet 14,1%.

Aufgrund der konsequenten Trading-up-Strategie habe sich die Margensituation und die Ergebnisqualität der LUDWIG BECK AG über die vergangenen Jahre nachhaltig verbessert. Mit der Entkonsolidierung der vier Filialen sei zudem ein weiterer Schritt in diese Richtung getan worden. Mit einem 2010er KGV von 10,4 sei die Aktie hinsichtlich des Wachstums und der nachhaltigen Margensteigerung weiterhin zu günstig bewertet und vor diesem Hintergrund sei der aktuelle Insiderkauf als aussagekräftig zu werten.

Deshalb haben die Analysten der GBC AG die Aktie der Ludwig Beck AG als ihre Insideraktie der Woche (KW 45) ausgewählt. (Analyse vom 12.11.2010) (12.11.2010/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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