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S.A.G. Solarstrom starkes Q3'2010 12.11.2010
Warburg Research
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von Warburg Research, Stephan Wulf, rät unverändert zum Kauf der S.A.G. Solarstrom-Aktie (ISIN DE0007021008 / WKN 702100).
S.A.G. habe starke operative Zahlen vorgelegt und die Guidance für 2010 bestätigt (Umsatz EUR 190 bis 210 Mio.; EBIT im Bereich von EUR 8 bis 11 Mio.).
Auf operativer Ebene seien die Zahlen stärker als erwartet ausgefallen. Das Konzern-EBIT habe in Q3 bei EUR 3 Mio. gelegen, während die Analysten einen Wert von nur EUR 2,7 Mio. erwartet hätten. Insbesondere der Bereich "Projektierung und Anlagenbau" habe eine besser als angenommene Performance aufgewiesen und in Q3 ein EBIT von EUR 1,1 Mio. (WRe EUR 0,5 Mio.) erzielt. Hier habe der starke deutsche Markt seine Spuren in der GuV hinterlassen: Im Gegensatz zu den operativen Zahlen sei der Jahresüberschuss mit EUR 1,5 Mio. leicht schwächer als antizipiert ausgefallen (WRe EUR 1,8 Mio.). Der Grund hierfür seien höhere Zinsaufwendungen gewesen, da das Zinsergebnis in Q3 bei EUR -1,2 Mio. nach nur EUR -1,1 Mio. nach sechs Monaten gelegen habe. Die zinstragenden Verbindlichkeiten hätten sich um rund EUR 50 Mio. nach EUR 27,3 Mio. Ende Dezember 2009 erhöht.
Ebenfalls bemerkenswert sei der Working Capital Anstieg von EUR -4,7 Mio. im Dezember 2009 auf jetzt EUR 37,9 Mio. gewesen. Am stärksten sei hier der Anstieg der Forderungen aus Fertigungsaufträgen von EUR 13,8 Mio. Ende 2009 auf jetzt EUR 60,6 Mio. ausgefallen. Dieser habe zu einem negativen operativen Cashflow von EUR 33,4 Mio. geführt. Die Analysten würden diese Entwicklung jedoch nicht für alarmierend halten, da sich die Forderungen wieder signifikant verringern würden, sobald das 9,7MWp-Projekt in Apulien an das Stromnetz angeschlossen werde.
Nach drei starken Quartalen in 2010 habe es ernsthafte Befürchtungen hinsichtlich eines deutlichen Abschwungs des deutschen Marktes gegeben, nachdem die Einspeisetarife Anfang Oktober erneut gesenkt worden seien. S.A.G. habe ein optimistischeres Bild gemalt und die Guidance bestätige, die einen Umsatz von mindestens EUR 60 Mio. in Q4 in Aussicht stelle. Für 2011 teile das Unternehmen die Konsenserwartungen eines wesentlichen Abschwungs in Deutschland. Ob dieser Ausfall durch ein starkes Wachstum in Ländern wie z.B. der USA kompensiert werden könne, sei noch nicht absehbar. Entsprechend gebe S.A.G. auch keine Prognosen für die Preisentwicklung in 2011, während WR einen spürbaren Preisrückgang für PV-Systeme erwarte, der den Business Case von S.A.G. in 2011 stützen sollte.
Angesichts der leichten Abweichungen der Q3-Zahlen von ihren Schätzungen, würden die Analysten ihr EBIT für 2010e leicht auf EUR 10,9 Mio. (EUR 10,6 Mio.) erhöhen und ihr Nettoergebnis für 2010e auf EUR 6,1 Mio. (EUR 6,3 Mio.) verringern. Ihre Schätzungen für 2011 und die nachfolgenden Zeiträume sowie ihren fairen Wert würden sie unverändert lassen. Durch die starke Positionierung des Unternehmens auch auf internationalen Märkten, sei S.A.G. nach Meinung der Analysten gut für das schwierige Marktumfeld in 2011 vorbereitet.
Die Analysten von Warburg Reserach bestätigen ihre Kaufempfehlung für die S.A.G. Solarstrom-Aktie und belassen das Kursziel bei 6,10 Euro. (Analyse vom 12.11.2010) (12.11.2010/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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