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Höft & Wessel Q3-Zahlen im Rahmen der Erwartungen


05.11.2010
Warburg Research

Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von Warburg Research, Andreas Wolf, stuft die Höft & Wessel-Aktie (ISIN DE0006011000 / WKN 601100) von "kaufen" auf "halten" zurück.

Höft & Wessel habe im Rahmen der Erwartung liegende Q3-Zahlen vorgelegt. Der Umsatz habe sich gegenüber dem Vorjahr um 12,5% verringert, was im Wesentlichen auf Umsatzverschiebungen von Q3 auf Q4 durch Engpässe bei elektronischen Komponenten zurückzuführen sei. Am deutlichsten hätten sich diese Umstände im Segment Skeye (mobile Geräte für Einzelhandel und Logistik) gezeigt. Entsprechend seien die Erlöse um 17,8% auf EUR 4,4 Mio. zurückgegangen. Neben den Komponentenengpässen sei die Bottom Line auch durch den intensiven Wettbewerb belastet worden. Die Folge sei ein EBITDA in Q3 von EUR -1,5 Mio. (Q3 2009: EUR -0,1 Mio.) gewesen.

Auch im Segment Almex seien die Komponentenengpässe ein Hindernis gewesen: Auslieferungen und Installationen von Fahrkartensystemen hätten verschoben werden müssen. Dennoch hätten die Erlöse mit EUR 11,3 Mio. (+0,4%) auf dem hohen Niveau von Q3/2009 gehalten werden können.

Metric (Parksystemlösungen) habe bei EUR 5,2 Mio. (-29% yoy) gelegen. Die von sechs Londoner Bezirken platzierten Neuaufträge (z.B. für solarbetriebene Parksysteme) sollten helfen, in diesem Segment wieder auf den Wachstumspfad zurückzukehren. Durch die Umsatzverlagerung seien auch Kurssicherungsgeschäfte, die sich auf diese Lieferungen beziehen würden, nicht realisiert worden. Dies sei eine weitere Belastung für die Bottom Line gewesen. Die durch das Hedging bedingte Umkehr dieser Währungseffekte sollte sich in den nächsten Monaten einstellen und bis 2011 anhalten, wenn die Umsätze realisiert würden.


Der Cashflow aus operativer Tätigkeit habe nach neun Monaten ein hohes Niveau von EUR 5,8 Mio. (ggü. EUR -1,3 Mio. im Vorjahreszeitraum) erreicht. Dadurch hätten Zahlungsmittelüberschüsse zur Reduzierung der Finanzverbindlichkeiten genutzt werden können. Für 2010 erwarte das Management einen Anstieg der Erlöse gegenüber dem Vorjahr. Das EBIT sollte aufgrund der oben erwähnten Währungseffekte unter dem Niveau des Vorjahres liegen.

Der Newsflow sollte die Talsohle durchschritten haben: In Q4 sollten die verschobenen Umsätze noch zum Basisgeschäft hinzukommen. Zudem sollte das EBIT von der Umkehr der Währungseffekte profitieren und auch in 2011e hinein positive Auswirkungen haben.

Die Schätzungen für 2010 seien reduziert worden. Obwohl die Veränderung prozentual sehr hoch erscheine, sei die absolute Veränderung weniger stark. Das Kursziel bleibe unverändert bei EUR 4,40.

Durch die zuletzt starke Aktienkursperformance und das daher nun begrenzte Aufwärtspotenzial von unter 10% wird die Höft & Wessel-Aktie von den Analysten von Warburg Research von "kaufen" auf "halten" herabgestuft. (Analyse vom 05.11.2010 (05.11.2010/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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