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KUKA positiver Trend ist nicht zu übersehen


18.10.2010
Der Aktionär

Kulmbach (aktiencheck.de AG) - Für die Experten vom Anlegermagazin "Der Aktionär" ist die KUKA-Aktie (ISIN DE0006204407 / WKN 620440) ein chancenreiches Investment.

Hinter den Kulissen des Augsburger Roboter- und Anlagenbauers KUKA habe sich in den zurückliegenden Monaten einiges getan. Neben dem krisenbedingten Nachfrageeinbruch und den branchenüblichen Restrukturierungsmaßnahmen hätten insbesondere Veränderungen in der Aktionärsstruktur für Aufsehen gesorgt.

Nach einem katastrophalen Jahr 2009 scheine KUKA die Talsohle durchschritten zu haben. Insbesondere auf Grund einer spürbaren Nachfragebelebung in der Automobilbranche sei dem Konzern nach einer langen Durststrecke der Sprung zurück in die Gewinnzone gelungen.

Dank eines starken zweiten Quartals sei in der ersten Jahreshälfte 2010 ein positives Betriebsergebnis von rund 5 Mio. Euro erwirtschaftet worden, nach einem Vorjahresverlust in Höhe von 22,9 Mio. Euro. Der Umsatz habe um fast 10% auf 480 Mio. Euro zugelegt. Dennoch habe KUKA unterm Strich nach den ersten sechs Monaten einen Verlust von 10,3 Mio. Euro verbuchen müssen - allerdings sei auch hier nach dem Vorjahres-Minus von 36 Mio. Euro ein positiver Trend nicht zu übersehen. Die Nettoverschuldung sei von 91 Mio. Euro auf 33 Mio. Euro abgebaut worden.


Auch die Auftragslage der Augsburger habe sich verbessert. Zuletzt habe das Unternehmen größere Aufträge aus der Automobilindustrie erhalten. Für das Gesamtjahr 2010 rechne das KUKA-Management damit, beim Umsatz die Milliarden-Marke zu knacken. Das EBIT solle in der Bandbreite von 20 Mio. und 30 Mio. Euro liegen. Unterm Strich dürfte jedoch immer noch ein Verlust stehen. Sollte KUKA wie von Analysten erwartet schon ab 2011 schwarze Zahlen und kontinuierlich steigende Umsätze schreiben, läge das 2012er KGV bereits im einstelligen Bereich.

Die sich erholende Konjunktur spiele KUKA in die Karten. Die steigenden Auftragseingänge würden die guten Perspektiven im Bereich der roboterbasierten Automation untermauern. Mit der Nachfragebelebung und der spürbar verbesserten Bilanz würden offensichtlich auch die Querelen hinter den Kulissen ein Ende finden, was sich auch im Aktienchart widerspiegle. Nach mehrmonatiger Seitwärtsbewegung habe der Titel zuletzt nach oben ausbrechen können.

Beflügelt von guten Quartalszahlen sollte dieser Trend anhalten und die KUKA-Aktie auf Sicht von zwölf Monaten auf das Vorkrisenniveau von über 19 Euro steigen, so die Experten von "Der Aktionär". Eingegangene Positionen sollten mit einem Stoppkurs bei 11,75 Euro abgesichert werden. (Ausgabe 42) (18.10.2010/ac/a/nw)


Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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