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Aragon neuer Großaktionär


30.08.2010
sunday-market

Bodenheim (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "sunday-market" empfehlen die Aragon-Aktie (ISIN DE000A0B9N37 / WKN A0B9N3) zum Kauf.

Jüngst habe der Finanzdienstleistungskonzern den Einstieg der Citigroup Financial Products vermeldet. Das sei ein Tochterunternehmen der amerikanischen Citigroup (ISIN US1729671016 / WKN 871904). Die Amerikaner hätten sich mit 10,1% an der Aragon AG beteiligt. Verkäufer des Pakets sei die Angermayer, Brumm & Lange Group gewesen, die nunmehr mit 38% weiterhin größter Anteilseigner bleibe. Wie zu hören sei, sei der Verkauf zu Marktpreisen erfolgt.

Mit der Beteiligung unterstreiche Citigroup die Partnerschaft der beiden Firmen. Die Partnerschaft solle Citi's Möglichkeiten bei der Entwicklung und dem Vertrieb von Retail-Investmentprodukten in Deutschland, Mitteleuropa und Osteuropa erweitern und optimieren. Ein besonderer Schwerpunkt solle auf Investmentfonds, langfristigen Sparplanprodukten sowie strukturierten Investmentprodukten liegen. Durch die enge operative Zusammenarbeit erziele Aragon einen Gewinnschub, da der erhöhte Absatz mit Citigroup mit guten Konditionen honoriert werden sollte.


Citigroup zähle nach wie vor zu einer der größten Banken der Welt. Dass sich diese Bank an der recht "kleinen" Aragon beteilige, spreche absolut für die Gesellschaft. Offensichtlich sei die Relevanz von Aragon sehr groß. Die in Wiesbaden ansässige Firma sei einer der letzten unabhängigen Vertriebe unter den Top 5 in Deutschland. Alle anderen Vertriebe würden mehrheitlich Strategen gehören.

In Kürze werde das Unternehmen Zahlen für das zweite Quartal publizieren. Wie vom Firmenchef bereits angedeutet, sollten diese sehr gut ausfallen. Das sei allerdings auch nötig, um die Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen. Der Umsatz solle 2010 bei mehr als 120 Millionen Euro landen. Das EBITDA erwarte man bei bis zu 9 Millionen Euro und netto dürften ca. 4 Millionen Euro Profit bis Silvester in den Büchern stehen. Ab 2011 rechne man mit einem weiteren Gewinnschub, sodass die Aktie so langsam in die Bewertung hineinwachse und zusätzliches Potenzial eröffne. Mittelfristig strebe Grabmaier zweistellige EBIT-Margen an.

Aragon wachse organisch als auch über Akquisitionen. Demnächst dürfte der CEO weitere Zukäufe verkünden. Das sollte die Aktie weiter beflügeln. Die Experten hätten das Papier mit einer kurz- und mittelfristigen Kurschance von 20 bis 30% zum Kauf empfohlen. Das sei zügig erreicht worden. Die Aktie habe nunmehr weiter Luft und Potenzial bis 20 Euro. Damit seien nochmals 30% drin. Gut denkbar, dass Citigroup ihren Anteil sogar noch etwas ausbaue. Da die anderen Großaktionäre keine Stücke abgeben möchten, müssten Papiere über die Börse gekauft werden. Das habe steigende Kurse zur Folge. Vor diesem Hintergrund sei Aragon nach unten weiterhin bestens abgesichert.

Die Experten von "sunday-market" raten auch auf erhöhtem Kursniveau zum Kauf des "letzten Mohikaners" unter den Finanzvertrieben in Deutschland, der Aragon-Aktie. (Ausgabe 428 vom 29.08.2010) (30.08.2010/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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