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Constantin Medien 2012 Rückkehr in Gewinnzone erwartet


25.08.2010
TradeCentre.de

Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "TradeCentre.de" empfehlen die Aktie von Constantin Medien (ISIN DE0009147207 / WKN 914720) weiterhin zu kaufen.

Die Restrukturierung der Constantin Medien AG trage allmählich Früchte und solle in den kommenden Monaten abgeschlossen werden. Wie Firmenchef Bernhard Burgener den Experten im Hintergrundgespräch mitteile, zahle sich die Zusammenlegung des Sportkanals und der Internetaktivitäten aus. "Wir sind mit Sport1 auf dem richtigen Weg. Sport1 wird als Sportsender wahrgenommen und wir gewinnen Vertrauen bei den Kunden zurück". Er ergänze, dass der Sender und das Portal neue Rekorde einfahren würden - bei den Einschaltquoten und den Online-Abrufen.

Zudem zahle sich nach und nach die straffe Kostenreduktion aus. In diesem Jahr werde die Einheit noch einen Verlust produzieren. Ab 2011 solle mindestens der Break-Even erreicht werden. Sollte sich Deutschland zu einer Liberalisierung bei Online-Wettspielen entscheiden, wäre das für Sport1 wie Weihnachten und Ostern zusammen. "Das wäre sehr positiv für uns. Ich lasse mich gerne positiv überraschen. Einplanen will ich eine mögliche Entscheidung aber nicht, da Deutschland ab und zu einen anderen Weg einschlägt, als viele andere europäischen Länder", so Burgener. Die weiteren Geschäfte des Unternehmens würden im Wesentlichen durch die Beteiligung von rund 47 Prozent an Highlight (ISIN CH0006539198 / WKN 920299) abgedeckt. Die Beteiligung steuere solide Ergebnisbeiträge bei.

In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres habe Constantin Medien einen Umsatz von 106,4 Millionen Euro und ein negatives EBIT von 0,3 Millionen Euro erzielt. Netto habe der Verlust der Anteilseigner 2,4 Millionen Euro betragen. Nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden sei die zweite Periode wie erwartet verlaufen. "Wir liegen im Plan". Für das Gesamtjahr bestätige Burgener die Prognose. Er erwarte einen Umsatz zwischen 440 und 460 Millionen Euro. Der Verlust solle sich auf minus 12 bis minus 14 Millionen Euro belaufen. Die Experten würden davon ausgehen, dass die Gruppe etwas besser abschneide und der Verlust der Anteilseigner bei weniger als 12 Millionen Euro liege. Ertragstechnisch sollten Anleger das Jahr abhaken.


Rote Zahlen seien natürlich alles andere als gut. Man müsse allerdings wissen, dass das Ergebnis durch Kaufpreisallokationen erheblich belastet sei. Bereits in 2009 seien auf ppa-Abschreibungen circa 23 Millionen Euro entfallen. In 2010 dürfte es etwas weniger sein. Ab Mitte 2012 würden diese weitgehend entfallen. Sodann kündige Burgener für das Jahr 2012 die Rückkehr in die Gewinnzone an. "Ich erwarte ab 2011 keine Verluste mehr, sondern ein zumindest ausgeglichenes Ergebnis. 2012 wollen wir Geld verdienen". Bereinigt um Kaufpreisallokationen, die nicht cashwirksam seien, würde Constantin Medien bereits in diesem Jahr unterm Strich Geld verdienen.

Nach Abschluss der Sanierung müsse sich Burgener noch um die teure Wandelschuldverschreibung kümmern. Diese könne im Mai des kommenden Jahres komplett fällig werden. Das Volumen liege bei 50 Millionen Euro. Nach eigenen Angaben arbeite der CEO an einer Lösung. Ein Teil des Geldes liege bereits in Cash auf dem Konto. Für den Rest werde sich das Unternehmen eine entsprechende Fremdfinanzierung sichern. Eine Kapitalerhöhung sei nicht geplant.

Das von den Experten in Aussicht gestellte Comeback der Firma in 2010 habe sich als zu optimistisch erwiesen. Ihre Kaufempfehlung für die Aktie im letzten Jahr habe sich nur kurzfristig ausgezahlt und sei angesichts des jetzigen Kurses kein guter Kaufhinweis gewesen. Dennoch: Das Jahr sei noch nicht vorbei und die Aktie sollte nun endlich ihren Boden gefunden haben. Der Börsenwert von 140 Millionen Euro sei alles andere als ambitioniert. Allein die Beteiligung an Highlight habe einen Wert von 90 Millionen Euro.

Die Experten würden weiterhin davon ausgehen, die beiden Firmen früher oder später zusammengeführt würden. Nach Beendigung der Restrukturierung und der Lösung der Wandelschuldverschreibung habe Burgener wieder Luft, um sich diesem Thema zu widmen. Vor Frühjahr 2011 werde sich in diese Richtung nichts Neues ergeben. Grund sei schlicht: Derzeit würden Constantin Medien die Mittel fehlen, um weitere Highlight-Aktien zu kaufen. Burgener selbst habe jüngst für etwas mehr als 1 Million Euro Aktien von Constantin Medien gekauft. "Ich plane künftig weitere Aktien zu kaufen", ergänze er.

Die Experten von "TradeCentre.de" raten dem CEO zu folgen und empfehlen das Constantin Medien-Papier erneut zum Kauf. (Analyse vom 25.08.2010) (25.08.2010/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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