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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0007231326 723132 -   € -   €
 
 
 

Sixt Halbjahreszahlen über Erwartungen


20.08.2010
AC Research

Westerburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst Henning Wagener von AC Research empfiehlt weiterhin, die Aktien von Sixt (ISIN DE0007231326 / WKN 723132) zu kaufen.

Sixt sei ein europaweit tätiger Mobilitätsdienstleister. Das Kerngeschäft der Gesellschaft liege in der Autovermietung. Ergänzt werde die Geschäftstätigkeit durch Dienstleistungen wie das Leasing und den Autokauf sowie weitere Dienstleistungen rund um den Mobilitätsbereich.

Die Gesellschaft habe nunmehr Zahlen für das abgelaufene zweite Quartal und das erste Halbjahr 2010 bekannt gegeben.

Demnach habe das Unternehmen im abgelaufenen zweiten Quartal 2010 im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode einen Rückgang des Konzernumsatzes um 3,1% auf 393,6 Millionen Euro hinnehmen müssen. Die Vermietungserlöse hätten sich dabei allerdings um 5,5% auf 198,5 Millionen Euro erhöht. Die sonstigen Erlöse aus dem Vermietgeschäft seien um 55,9% auf 27,1 Millionen Euro gesunken. Bei den Leasingerlösen sei ein Zuwachs um 1,2% auf 104,8 Millionen Euro verzeichnet worden. Der Umsatz aus dem Verkauf gebrauchter Leasingfahrzeuge habe sich um 20% auf 62 Millionen Euro erhöht. Der Vorsteuergewinn habe sich schließlich auf 26,8 Millionen Euro annähernd verdreifacht.


Im gesamten ersten Halbjahr 2010 habe der Konzern damit im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang des Gesamtumsatzes um 3% auf 759,6 Millionen Euro verzeichnet. Die Vermietungserlöse seien vor allem wegen Zuwächsen im europäischen Ausland um 2,6% auf 374,5 Millionen Euro gestiegen. Aufgrund struktureller Veränderungen seien die sonstigen Erlöse aus dem Vermietgeschäft um 44,2% auf 55,8 Millionen Euro reduziert worden. Bei den Leasingerlösen habe sich ein Zuwachs um 3,1% auf 211,6 Millionen Euro ergeben. Der Umsatz aus dem Verkauf gebrauchter Leasingfahrzeuge habe sich schließlich um 4,7% auf 115,2 Millionen Euro erhöht. Vor Steuern habe ein Gewinn in Höhe von 34,8 Millionen Euro ausgewiesen werden können, während im ersten Halbjahr 2009 noch ein Verlust in Höhe von 25,5 Millionen Euro verzeichnet worden sei. Das Nachsteuerergebnis habe sich schließlich von -22,4 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2009 auf nunmehr 25,7 Millionen Euro oder 1,02 Euro je Aktie verbessert.

Die vorgelegten Zahlen hätten insgesamt über den Erwartungen der Analysten von AC Research gelegen. Dabei habe der Konzern insbesondere von einer strikten Kostendisziplin und höheren Preisen profitiert. Der leichte Umsatzrückgang sei vor allem auf den bewussten Verzicht auf weniger profitable Geschäfte zurückzuführen gewesen. Für das Gesamtjahr 2010 rechne die Konzernleitung weiterhin mit einer erheblichen Verbesserung beim Vorsteuergewinn. Beim Konzernumsatz werde nach wie vor mit einem leichten Rückgang gerechnet. Nach Ansicht der Analysten von AC Research würden die relativ vagen Planvorgaben auf Basis der veröffentlichten Halbjahreszahlen leicht erreichbar erscheinen. Zu berücksichtigen bleibe allerdings, dass vor allem im Leasingmarkt weiterhin eine deutliche Investitionszurückhaltung der Wirtschaft zu spüren sei. Für eine gewisse Unsicherheit bezüglich der weiteren Geschäftsentwicklung sorge auch die Schuldenkrise wichtiger europäischer Staaten. So könnten mögliche weitere europäische Sparmaßnahmen zur Konsolidierung der Haushalte deutlich negativ auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und somit auch auf die Geschäftspotenziale von Sixt wirken.

Überraschenderweise habe der Konzern allerdings auch ein Aktienrückkaufprogramm angekündigt. So wolle das Unternehmen eigene Stamm- und Vorzugsaktien im Gegenwert von bis zu 20 Millionen Euro über die Börse erwerben. Dies entspreche beim gegenwärtigen Börsenwert etwa einem Anteil von 4% des Grundkapitals. Der Rückkauf erfolge zum Zweck der Herabsetzung des Kapitals durch Einziehung der eigenen Aktien und solle bis zum 31. Dezember 2011 abgeschlossen sein. Nach Ansicht der Analysten von AC Research sei die Meldung positiv zu werten. So sollte sich die hierdurch erhöhte Nachfrage nach der Aktie positiv auf die weitere Kursentwicklung auswirken können.

Beim gestrigen Schlusskurs von 22,22 Euro erscheine das Unternehmen mit einem KGV 2011e von rund 9 weiterhin günstig bewertet. So gehe man davon aus, dass der Konzern auch in den kommenden Quartalen deutlich positive Zahlen vorweisen werde. Dabei sollte die Gesellschaft zum einen von einer weiteren konjunkturellen Erholung und zum anderen auch von ihrer nach wie vor großen Kostendisziplin profitieren.

Die Analysten von AC Research empfehlen weiterhin, die Aktien von Sixt zu kaufen. (Analyse vom 20.08.2010) (20.08.2010/ac/a/nw)




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