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H&R WASAG für weiteren Spielraum noch Trümpfe parat


18.08.2010
SRH AlsterResearch

Hamburg (aktiencheck.de AG) - Oliver Drebing, Analyst von SRH AlsterResearch, stuft die H&R WASAG-Aktie (ISIN DE0007757007 / WKN 775700) weiterhin mit "kaufen" ein.

Mit dem jüngsten Zwischenbericht habe H&R WASAG zum zweiten Mal in Folge Rekordergebniszahlen präsentiert. Operativ habe das Unternehmen im zweiten Quartal 27 Mio. EUR (EBITDA) verdient. Nachdem somit im ersten Halbjahr ein EBITDA-Ergebnis von 51 Mio. EUR eingefahren sei, setze das Management die EBITDA-Vorgabe für das Gesamtjahr auf eine von 85 Mio. EUR bis 95 Mio. EUR reichende Spanne herauf. Ansonsten würden vom Ausblick - auch hier ein Déjà-vu zur Vorlage des vorangegangenen Quartalsberichts - jene Formulierungen hängen bleiben, die einem Überschießen der weiteren Zukunftserwartungen vorbeugen sollten.

Nun würden sich die Spitzenergebnisse tatsächlich nicht ohne weiteres fortschreiben lassen; zu sensibel würden die Einkaufspreise auf makroökonomische Ereignisse reagieren, zu wenig ausgeprägt sei die Preissetzungsmacht beim Absatz. Zumindest für das laufende dritte Quartal, sollten die Ergebnisdaten aber allenfalls unwesentlich unter das vorgelegte Niveau zurückfallen.

Unverändert würden alle Hauptprodukte überwältigende Nachfrage anziehen. In den zurückliegenden Monaten hätten deutliche Anhebungen der Kontraktpreise vereinbart werden können. Überbestände, die sich im Rezessionsjahr 2009 angebotsseitig am Markt gebildet hätten und dem Bestreben nach Absatzpreisanhebungen zunächst auch noch während der Konjunkturerholung im Wege gestanden hätten, seien aufgebraucht; preislich habe H&R WASAG über die zurückliegenden Monate zudem von temporären Raffineriestillständen bei Wettbewerbern profitiert. Bis auf weiteres würden die Analysten keinen Rückgang der Margen infolge etwaigen Drucks auf die Absatzpreise erwarten.


Im verbleibenden Jahresverlauf wie auch über das Geschäftsjahr 2011 werde H&R WASAG in Europa mengenmäßig nicht zulegen können - die Produktion erfolge bereits unter Volllast, die Herstellungskapazität bei den Hauptprodukten werde erst wieder mit Anlauf der PDA-Anlage (PDA: Propan-De-Asphaltierung) am Standort Hamburg ausgeweitet. Mit deren Fertigstellung Ende 2011 würden auch die in der größeren der beiden Raffinerien anfallenden Vakuumrückstände weitgehend in Produkte zur industriellen Weiterverarbeitung umgewandelt, insbesondere in kennzeichnungsfreie Weichmacher (für Autoreifen) und für hochwertige Mikrowachse (Paraffine für Nahrungsmittel und Lebensmittelverpackungen).

Ein "Trumpf" bleibe zwischenzeitlich aber mit dem Asiengeschäft, dessen Bedeutung stetig zunehme. Dabei seien es einmal mehr die kennzeichnungsfreien Weichmacher, denen H&R WASAG einen Großteil auch des Asien-Potenzials verdanke.

Ihre Gesamtjahresschätzung würden die Analysten leicht erhöhen. Auf EBITDA-Ebene würden sie sie von bisher 92 Mio. EUR auf 95 Mio. EUR anheben. Im Rezessionsjahr 2009 habe H&R WASAG operativ 66 Mio. EUR verdient - ein sehr achtbarer Erfolg für ein grundsätzlich zyklisches Geschäft.

Mit Blick auf die langfristige Perspektive und entsprechend gestützt auf ihren DCF-Ansatz würden die Analysten eine Bewertung von 22 EUR für gerechtfertigt halten. Spielraum für Impulse eines auch kurz- und mittelfristig positiv ansprechenden Newsflow würden sie ebenfalls ausmachen. Die vom Vorstand für 2010 kommunizierten Ergebniserwartungen würden kein Ende der Fahnenstange bilden.

Das Anlageurteil der Analysten von SRH AlsterResearch für die H&R WASAG-Aktie lautet unverändert "kaufen". Das Kursziel werde bei 22 EUR gesehen. (Analyse vom 18.08.2010) (18.08.2010/ac/a/nw)




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