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Air Berlin akkumulieren


15.06.2010
AC Research

Westerburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst Henning Wagener von AC Research erhöht sein Rating für die Aktien von Air Berlin (ISIN GB00B128C026 / WKN AB1000) von zuvor "halten" auf jetzt "akkumulieren".

Air Berlin habe sich als zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft am Markt positioniert. Dabei habe sich die Gesellschaft zum Ziel gesetzt, ihren Fluggästen eine hohe Produktqualität zusammen mit einem überdurchschnittlichen Service bei dennoch niedrigen Preisen anzubieten. Damit positioniere sich die Air Berlin nach eigenen Angaben als einzige europäische Airline im Segment zwischen den klassischen Linienfliegern und den Low-Cost-Carriern mit ihrem stark eingeschränkten Service. Neben Air Berlin würden auch die österreichische Airline NIKI (Anteil 49,9%, vorbehaltlich der Genehmigung durch die zuständigen Kartellbehörden), sowie die Schweizer Fluggesellschaft Belair (Anteil 49%) und die Düsseldorfer Fluggesellschaft LTU (Anteil 100%) zum Konzern gehören.

Das Unternehmen habe nunmehr Verkehrszahlen für den abgelaufenen Monat Mai 2010 bekannt gegeben.

Demnach habe die Gesellschaft im abgelaufenen Monat insgesamt 2.905.322 Passagiere befördert. Dies habe im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat einem Zuwachs um 1,8% entsprochen. Die Auslastung der Flugzeuge habe sich gleichzeitig um 2,7 Prozentpunkte auf 74% verringert. Beim Erlös pro Sitzplatzkilometer habe ein Rückgang um 6,9% auf 0,0548 Euro hingenommen werden müssen. In den ersten fünf Monaten 2010 habe sich damit ein Passagierzahlenrückgang um 1,8% auf 11.205.691 ergeben. Die Auslastung sei um 1,9 Prozentpunkte auf 71,9% gesunken.


Die veröffentlichten Zahlen seien nach Ansicht der Analysten von AC Research im Vergleich zum Wettbewerber Deutsche Lufthansa verhalten ausgefallen. So habe die Deutsche Lufthansa auf vergleichbarer Basis im Mai einen Passagierzuwachs um 9,3% verzeichnen können. Der Rückgang des durchschnittlichen Erlöses pro Sitzplatzkilometer sei nach Unternehmensangaben auf das zögerliche Buchungsverhalten durch die Vulkanasche-Problematik zurückzuführen gewesen. Im Zuge der wahrscheinlich anhaltenden gesamtwirtschaftlichen Erholung würden nach Ansicht der Analysten von AC Research allerdings in den kommenden Monaten deutlichere Steigerungen der Passagierzahlen realistisch erscheinen.

Einen deutlichen Unsicherheitsfaktor für die weitere operative Entwicklung der Gesellschaft sehe man allerdings in der von der Bundesregierung geplanten Flugverkehrsabgabe. So könnten hierdurch nach Einschätzung des Vorstandschefs Joachim Hunold jährlich Kosten in Höhe von 180 bis 220 Millionen Euro auf Air Berlin zukommen. In diesem Zusammenhang wäre das Unternehmen voraussichtlich gezwungen, die Abgabe auf die Flugpreise umzulegen. Dies könne sich allerdings negativ auf das Passagieraufkommen auswirken. Zudem erscheine es auch möglich, dass Passagiere auf Flughäfen außerhalb Deutschlands ausweichen könnten.

Auf operativer Ebene habe sich die Gesellschaft im abgelaufenen ersten Quartal 2010 insgesamt eher verhalten entwickelt. Bei einem Umsatzanstieg um 4,5% auf 690,9 Millionen Euro habe sich der Nettoquartalsverlust um 5,2 Millionen Euro auf 93,6 Millionen Euro erhöht. Allerdings würden die Analysten von AC Research damit rechnen, dass sich die operative Performance von Air Berlin im weiteren Jahresverlauf vor dem Hintergrund der konjunkturellen Erholung und der damit verbundenen Nachfragebelebung sowie durch die bereits eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen verbessern werde.

Beim gestrigen Schlusskurs von 3,53 Euro erscheine das Unternehmen mit einem KGV 2011e von knapp 18 nach Ansicht der Analysten von AC Research nach den Kursverlusten der vergangenen beiden Monate wieder relativ moderat bewertet. Als Risikofaktoren für die weitere Geschäftsentwicklung sehe man neben möglicherweise steigenden Treibstoffpreisen auch eine nicht auszuschließende Abschwächung der Konsumneigung.

Die Analysten von AC Research erhöhen ihr Rating für die Aktien von Air Berlin von zuvor "halten" auf jetzt "akkumulieren". (Analyse vom 15.06.2010) (15.06.2010/ac/a/nw)




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