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H&R WASAG kaufen 14.05.2010
SRH AlsterResearch
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Oliver Drebing, Analyst von SRH AlsterResearch, stuft die H&R WASAG-Aktie (ISIN DE0007757007 / WKN 775700) weiterhin mit dem Rating "kaufen" ein.
Der Zwischenbericht zum 1. Quartal sei nochmals stärker ausgefallen als erwartet. Operativ habe H&R WASAG 24 Mio. EUR (EBITDA) verdient. Das Management habe, um einem Überschießen der Erwartungen vorzubeugen, sogleich betont, dass ein solcher Rekordwert im laufenden Quartal kaum zu wiederholen sei. Ein wesentliches Zurückfallen hinter das vorgelegte Niveau sei nach den Projektionen der Analysten aber unwahrscheinlich. Sie würden also auch hinsichtlich des weiteren Newsflow zuversichtlich gestimmt bleiben.
Die beiden Raffinerien würden unter Volllast produzieren. Dabei würden sich bereits unmittelbar die jüngsten Kapazitätserweiterungen bewähren. Alle Hauptprodukte hätten im Berichtszeitraum überwältigende Nachfrage angezogen. Dies und der günstige Umstand, dass H&R WASAG im Dezember Reservebestände habe aufbauen können, habe Absatzvolumina oberhalb der Produktionsmengenobergrenze ermöglicht. Im laufenden Quartal müsse das Spezialitätengeschäft ohne einen solchen Joker auskommen.
Die industriellen Kunden hätten ihre Produkte allerdings das gesamte Berichtsquartal über zu günstigen Preisen bezogen; seit Hochsommer 2009 habe H&R WASAG nur selten höhere Preise durchsetzen können, da sich im vorangegangenen Konjunkturtal bei einigen Wettbewerbsanbietern Überbestände aufgebaut hätten. Diese seien nunmehr abgetragen. Seit Ende März würden erstmals wieder höher ausgehandelte Kontraktpreise vermeldet. Wenn H&R WASAG jedoch einen nur gedämpften Optimismus hinsichtlich des laufenden Quartals verbreite, so liege dies in erster Linie an den seit Jahresbeginn in Kombination mit einem sich verteuernden USD weiter anziehenden Rohölpreisnotierungen. Dies erhöhe für H&R WASAG unmittelbar die Aufwendungen im Einkauf. An die Käuferseite könnten gestiegene Rohstoffpreise erst mit zeitlichem Nachlauf weitergereicht werden.
Im 1. Quartal hätten die Rohölpreise auf EUR-Basis einen Anstieg zum Vorquartal von 10% verzeichnet. Seit Anfang April 2010 habe der Preis in der Durchschnittsbetrachtung gegenüber dem 1. Quartal um nochmals 15% zugelegt. Gegenüber dem 4. Quartal 2009 betrage die Kostensteigerung sogar 26% - Stand Mitte Mai. An Spekulationen zur weiteren Tendenz von Rohölnotierungen und Währungsrelationen beteilige sich der Vorstand von H&R WASAG nicht.
Für das Gesamtjahr 2010 würden die Analysten bei ihrer Prognose eines EBITDA von 92 Mio. EUR verbleiben. Die jüngste Rohstoffpreisentwicklung dürfte über angepasste Kontrakte ab Juni auch wieder auf der Umsatzseite abgebildet werden.
Ein zusätzlicher Trumpf sei das Asiengeschäft, das immer mehr Gewicht erlange. Es seien die kennzeichnungsfreien Weichmacher, denen H&R WASAG einen Großteil des Asien-Potenzials verdanke. Von eben dieser Produktgruppe würden auch auf dem europäischen Heimatmarkt zusätzliche Impulse ausgehen.
Mit Blick auf die langfristige Perspektive und entsprechend gestützt auf ihren DCF-Ansatz würden die Analysten eine Bewertung von 22 EUR für gerechtfertigt halten.
Das Anlageurteil für die H&R WASAG-Aktie lautet unverändert "kaufen", so die Analysten von SRH AlsterResearch. Das Kursziel sehe man bei 22 EUR. (Analyse vom 14.05.2010) (14.05.2010/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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