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KUKA halten 19.04.2010
Bankhaus Lampe
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Der Analyst vom Bankhaus Lampe, Gordon Schönell, stuft die KUKA-Aktie (ISIN DE0006204407 / WKN 620440) weiterhin mit dem Rating "halten" ein.
Nach einem jahrelangen Umbau des ehemaligen Konglomerates sowie dem Verschleiß vieler Vorstände basiere das Geschäftsmodell der KUKA AG nun auf dem Bau von Industrierobotern im Geschäftsbereich Robotics und dem Anwendungsengineering im Geschäftsbereich Systems. Die Gesellschaft sei dabei in der Automobilindustrie gut aufgestellt und arbeite mit allen namhaften Herstellern zusammen. In den USA betreibe KUKA zudem ein Werk für die Karosseriefertigung des Jeep Wrangler. Hier werde eine Mindestabnahmemenge durch Chrysler garantiert, was dieses Geschäft sehr lukrativ mache.
Die Position außerhalb der Automobilindustrie sei weniger gut. Hier seien einige Wettbewerber deutlich besser aufgestellt. Da es bei KUKA allerdings nicht an der Technologie mangle, sei es klares strategisches Ziel der Gesellschaft, diesen Markt stärker anzugehen. Unter dem Druck westlicher Industrienationen immer profitabler arbeiten zu müssen, bestehe hier noch ein hohes Automatisierungspotenzial. Der Vergleich zwischen Deutschland und Japan zeige, dass das Automatisierungspotenzial hoch sei. Japan nehme mit 350 Robotern pro 10.000 Mitarbeiter in der produzierenden Industrie mit Abstand die Spitzenposition ein. Deutschland dagegen komme auf eine Roboterdichte von 236.
Mit Walter Bickel sei zuletzt ein COO in den Vorstand berufen worden, der Spezialist für Restrukturierungen und Sanierungen sei. Er sei entsprechend für die Weiterentwicklung und Umsetzung des laufenden Kostensenkungsprogramms zuständig.
Durch Vorgaben der Banken im Zusammenhang mit der Refinanzierung des Konzerns habe sich KUKA verpflichtet, bis Ende Juni 2010 mindestens 23 Mio. Euro zur ergänzenden Finanzierung als Eigenkapital oder als eigenkapitalähnlich ausgestaltete Fremdmittel zu beschaffen. Die Analysten würden aber davon ausgehen, dass eine Kapitalerhöhung ein Volumen von bis zu 70 Mio. Euro haben könnte, um die Eigenkapitalquote des Konzerns in einen Bereich von 30% zu bringen (aktuell: 22%).
Aufgrund der damit verbundenen Verwässerungseffekte stufen die Analysten vom Bankhaus Lampe die KUKA-Aktie aktuell unverändert mit der Anlageempfehlung "halten" ein, auch wenn das unveränderte Kursziel von 12,00 Euro ein Potenzial von knapp 13% signalisiert. Auch wenn sich der Konzern bereits seit Jahren in einer Restrukturierungsphase befinde, könnte sich der Wert zu einer interessanten Restrukturierungsgeschichte entwickeln. (Analyse vom 19.04.2010) (19.04.2010/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen halten an dem analysierten Unternehmen eine Beteiligung in Höhe von mindestens 1 Prozent des Grundkapitals. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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