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LUDWIG BECK kaufen 29.03.2010
GBC AG
Augsburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der GBC AG, Felix Gode, stuft die Aktie von LUDWIG BECK (ISIN DE0005199905 / WKN 519990) weiterhin mit "kaufen" ein.
LUDWIG BECK sei eines der bekanntesten Kaufhäuser in Deutschland. Die Gründung des Unternehmens gehe auf das Jahr 1861 zurück. Der Konzern betreibe den stationären Einzelhandel unter der Marke LUDWIG BECK sowie unter Fremdmarken (Monolabel). Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liege im Stammhaus am Marienplatz in München. Das Stammhaus generiere rund 90% der gesamten Umsatzerlöse.
Innerhalb der LUDWIG BECK AG bestünden neben dem Stammhaus in München noch die zwei LUDWIG BECK Monolabel-Stores, drei LUDWIG BECK Multilabel-Stores, der LUDWIG BECK Lagerverkauf sowie LUDWIG BECK HAUTNAH in den FÜNF HÖFEN in München. Das angebotene Sortiment beinhalte vor allem Bekleidung sowie nicht-textile Sortimente wie beispielsweise Parfümerie, Kosmetikprodukte, Lederwaren sowie Accessoires. Stark präsentiere sich auch das Segment Musik, welches individuell an die gehobene Kundschaft angepasst sei.
Wie bereits in den letzten Jahren habe sich auch im Geschäftsjahr 2009 gezeigt, dass sich die konsequente Verfolgung der Trading-up-Strategie am Stammhaus in München bezahlt mache. Trotz eines gewohnt schwierigen Konsumumfeldes habe das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr 2009 eine Steigerung der Nettoumsatzerlöse von 1,2% auf 87,20 Mio. Euro erreicht. Insbesondere die gute Entwicklung des Stammhauses am Münchner Marienplatz habe diesen Erfolg ausgezeichnet.
Aber auch bei den Ergebniskennzahlen habe LUDWIG BECK einmal mehr starke Verbesserungen gegenüber dem Vorjahr gezeigt. So habe das EBIT gegenüber 2009 um 20,1% auf 9,78 Mio. Euro zugelegt. Die Steigerung sei damit deutlich überproportional zu den Umsatzerlösen gewesen und sei insbesondere auf eine Verbesserung des Wareneinsatzes und der Personalkosten zurückzuführen. Die EBIT-Marge habe sich in der Konsequenz von 9,4% merklich auf 11,2% erhöht.
Durch den Verfall von Verlustvorträgen im Zuge des Mehrheitserwerbs durch die INTRO-Verwaltungs GmbH hätten aktive latente Steuern in Höhe von 1,70 Mio. Euro aufgelöst werden müssen, was zu einer einmaligen, außerordentlichen Erhöhung des Steueraufwandes geführt habe. Dadurch habe das Konzernergebnis mit 2,24 Mio. Euro unter dem Vorjahresniveau gelegen. Nichtsdestotrotz werde der Vorstand auf der Hauptversammlung eine Erhöhung der Dividende um 16,7% auf 0,35 Euro vorschlagen.
Die Analysten der GBC AG schätzen den Verlauf des Geschäftsjahres 2009 als sehr positiv ein. Es hätten nicht nur die absoluten und relativen Ergebnisse verbessert werden können, auch die Kapitalrenditen hätten weitere Zuwächse erfahren. Bilanziell habe LUDWIG BECK die Finanzverbindlichkeiten deutlich reduziert und die Eigenkapitalquote auf nunmehr 39,1% gestärkt.
Das Ergebnis 2009 sei zudem durch getroffene Rückstellungen für Restrukturierungen des Filialnetzes um 0,87 Mio. Euro belastet gewesen. Dies herausgerechnet, wäre die EBIT-Marge bereits in 2009 bei Werten um 12% gelegen. Dieser Wert sollte nach den Schätzungen der Analysten nun im Geschäftsjahr 2010 erreicht werden. Absolut würden sie damit ein EBIT von 10,47 Mio. Euro erwarten. Ihre bisherige Prognose hätten sie folglich nach oben angepasst. Zudem würden sie davon ausgehen, dass durch den Anstieg des Konzernergebnisses im kommenden Jahr eine nochmals deutlichere Dividendenanhebung auf dann 0,50 Euro erfolge.
Nach den überzeugenden Zahlen für das Geschäftsjahr 2009 haben die Analysten der GBC AG das Kursziel von zuvor 14,80 Euro auf nunmehr 16,00 Euro nach oben adjustiert. Bei einem aktuellen Kurs von 13,06 Euro ergebe sich damit für das Geschäftsjahr 2010 ein Kurspotenzial von über 20%.
Die Bewertungseinschätzung "kaufen" für die LUDWIG BECK-Aktie bleibt damit unverändert, so die Analysten der GBC AG. (Analyse vom 29.03.2010) (29.03.2010/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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