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solarhybrid reizvolles Engagement 15.03.2010
TradeCentre.de
Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Nach Ansicht der Experten von "TradeCentre.de" ist die solarhybrid-Aktie (ISIN DE000A0LR456 / WKN A0LR45) als kleine Depotbeimischung ein reizvolles Engagement.
solarhybrid decke die Bereiche Solarwärme und Solarstrom ab. In der Einheit Solarwärme verfüge das Unternehmen über ein Konzept zur Wärmeversorgung von Wohnhäusern und Objekten. Highlight im Produktportfolio sei die Familie rund um den Hybrid-Kollektor, der die Wärme- und Stromerzeugung in einem Kollektor vereine. Der Kollektor diene vor allem zur Erzeugung von Solarwärme. Der Durchbruch mit der Hybridtechnologie sei Tom Schröder, CEO der Gesellschaft, allerdings bisher noch nicht gelungen. Unter Branchenexperten werde der Kollektoren-Familie der Firma jedoch ein großes Potenzial prophezeit. Der Solarthermie-Kollektor diene beispielsweise zur optimalen Heizungsunterstützung und Warmwasserbereitung. Die Solarwärme könne bis zu 40 Prozent des Wärmebedarfs eines Hauses abdecken und damit bares Geld sparen.
Derzeit scheine es, als ob den Haushalten der Ölpreis nicht zu hoch sei und die Heizkosten nicht zu dramatisch auf den Geldbeutel drücken würden. Erst wenn der Ölpreis stärker anziehe, würden es die Haushalte spüren und eine große Nachfrage nach Kollektoren von solarhybrid auslösen. Bisher seien die Einnahmen aus der Sparte jedenfalls überschaubar gewesen. Ab diesem oder dem kommenden Jahr dürften in dieser Einheit vermutlich mehr als zehn Mio. Euro umgesetzt werden. Die operativen Margen in diesem Geschäft würden bei rund 30 Prozent liegen.
Bis die Technologie durchstarte, wolle Schröder seine Brötchen im klassischen Solarstrom-Projektgeschäft für Photovoltaik verdienen. Dieses Geschäft sei von hohem Umsatzvolumen geprägt. Die EBIT-Marge liege bei circa sieben Prozent. Jüngst habe die Gesellschaft in dieser Einheit einen Großauftrag in Höhe von 58 Mio. Euro an Land gezogen. Es handle sich hierbei um ein Freiland-Solarstrom-Kraftwerk auf einem ehemaligen Militärflughafen mit einer Fläche von 77 Hektar in Eberswalde. Auftraggeber sei die FinowTower GmbH. Die Finanzierung sei durch die Commerzbank sichergestellt.
solarhybrid werde mit diesem Projekt mehrere Millionen verdienen. Wie man höre, würden sich weitere Projekte mit dem Auftraggeber in Verhandlung befinden. Die Solarmodule würden von der chinesischen Suntech Power geliefert, mit der solarhybrid seit 2009 eine enge Partnerschaft vereinbart habe und sich somit günstig Module sichere. Suntech Power stelle dank niedriger Fixkosten die Module günstig her. Davon profitiere solarhybrid und sei somit von der geplanten Absenkung der Solarförderung seitens der Regierung nicht sonderlich betroffen.
Durch das Großprojekt und weitere sich in der Pipeline befindenden Aufträge habe das Unternehmen für das Jahr 2010 einen Umsatz von circa 120 Mio. Euro "sicher" in den Büchern. Operativ könnte die Firma in diesem Jahr bis zu zehn Mio. Euro verdienen. Netto könnten mehr als fünf Mio. Euro in der Kasse klingeln. Im Jahr 2009 dürfte das Unternehmen circa 15 Mio. Euro umgesetzt und operativ 1,5 Mio. Euro Verlust erzielt haben.
Bei einem Grundkapital eingeteilt in 4,5 Mio. Aktien errechne sich ein Gewinn je Aktie von mindestens 1,10 Euro für 2010. Das Geschäftsmodell mache es nach den Informationen der Experten aus dem Unternehmen nahe stehenden Kreisen möglich, sehr rasch Dividenden auszuzahlen. Bevor es dazu komme, müsse allerdings Geld verdient und die Bilanz gestärkt werden. In Kürze sei Schröder beim Rapport mit seinen Anteilseignern. Wegen der dünnen Kapitaldecke bestehe ein Verlust in Höhe der Hälfte des Grundkapitals. Das höre sich zunächst gruselig an. Die Folge aus Verlustanzeigen, seien meistens Kapitalmaßnahmen oder sogar das Aus. Vor dem Aus stehe solarhybrid nicht. Eine Kapitalmaßnahme um das Eigenkapital wieder flott zu machen, sei nicht nötig. Die Bilanz solle durch Geld verdienen sauber gemacht werden. Das Jahr 2010 solle bereits wieder alles in die richtige Bahn lenken.
In zahlreichen Fällen seien Unternehmen mit einer Verlustanzeige kein Investment wert. Ausnahmen gebe es immer. Es sei auch nicht alles schlecht, was kein Eigenkapital habe. Die Experten würden nur an die österreichische RHI oder die Schaltbau AG erinnern, die jahrelang sogar ein negatives Eigenkapital gehabt hätten, aber in dieser Phase längst wieder die Intensivstation verlassen hätten und heute gesund seien. solarhybrid habe gute Chancen, diesen Beispielen zu folgen. Die Fantasie rund um den Kollektor gebe es quasi als Optionsschein obendrauf. Das Papier sei natürlich riskant.
Als kleine Depotbeimischung ist ein Engagement in die solarhybrid-Aktie reizvoll, so die Experten von "TradeCentre.de". (Analyse vom 15.03.2010) (15.03.2010/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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