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STRATEC Orders streng limitieren


22.02.2010
Frankfurter Börsenbrief

Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Börsenbrief" empfehlen bei der Aktie von STRATEC (ISIN DE0007289001 / WKN 728900) Orders streng zu limitieren.

Das Unternehmen habe von der Krise bisher nichts gespürt. Es habe die im März für das Geschäftsjahr 2009 abgegebene Prognose bis jetzt nicht angepasst, sodass wohl mit einem Umsatzwachstum von rund 30% auf 80 Mio. Euro zu rechnen sei. Auch im aktuellen Geschäftsjahr gehe man von einem Umsatzplus von 20 bis 30% aus. Traditionell könne sich das Unternehmen auf eine hohe Prognosesicherheit berufen, was auf die Besonderheit des Geschäfts zurückzuführen sei: Mit der Unterschrift des Kunden unter den Vertrag stünden Meilensteinzahlungen, Gerätepreise, mehrjährige Lieferzeiträume sowie Mindestabnahmemengen fest.

STRATEC Biomedicals Entwicklungspipeline sei bis 2013 gefüllt. Kapazitätsmäßig sei die Gesellschaft schon an ihre Grenzen gelangt. Habe man bisher 2.000 Geräte im Jahr herstellen können, möchte man jetzt an zwei Standorten Kapazitäten für weitere 500 bis 800 Geräte schaffen.


Die Aktionäre würden wohl nach wie vor an der erfreulichen Geschäftsentwicklung partizipieren können. Finanzvorstand Marcus Wolfinger weise auf die 60%-ige Dividendenanhebung 2009 hin und betone, dass der Cash-flow eine erneute Erhöhung erlaube.

In Kürze gebe es wahrscheinlich eine weitere erfreuliche Nachricht. Im November habe STRATEC einen neuen Großauftrag angekündigt, aber den Namen nicht verraten. Wie aus unternehmensnahen Kreisen zu hören sei, sei jedoch schon bald mit der Bekanntgabe des neuen Großkunden zu rechnen. Bisher arbeite das Unternehmen mit sieben der zehn größten Player auf dem In-Vitro-Diagnostikmarkt zusammen. Roche Diagnostics, den mit 20% Marktanteil unangefochtenen Marktführer, habe man bisher nicht für sich gewinnen können. Ein Kunde dieser Größenordnung wäre ein Quantensprung für STRATEC. Das Wertpapier notiere jetzt nur knapp unter seinem vor drei Jahren markierten Allzeithoch.

Wegen des geringen Handelsvolumens sollte man Orders bei der STRATEC-Aktie streng limitieren, so die Experten vom "Frankfurter Börsenbrief". Ihr Vorschlag: 26,60 Euro. Das Stop-loss-Limit sollte bei 21,50 Euro platziert werden. (Ausgabe 7 vom 20.02.2010) (22.02.2010/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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