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DAB bank im Bereich um 4 EUR kaufen


09.12.2009
TradeCentre.de

Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "TradeCentre.de" raten die Aktie der DAB bank (ISIN DE0005072300 / WKN 507230) im Bereich um 4 EUR zu kaufen.

In Zeiten steigender Börsen und einer aktiveren Handelstätigkeit sei der Kauf eines Online-Broker nicht die schlechteste Idee. Vielversprechend erscheine ein Investment in die DAB bank. Das in 1994 gegründete Unternehmen habe im dritten Quartal des laufenden Jahres prächtig Geld verdient. Die Münchener hätten im dritten Quartal vor dem Zugriff des Fiskus mehr als zwölf Millionen Euro verdient. Wie Vorstandsmitglied Markus Walch den Experten von "TradeCentre.de" bei ihrem Treffen in Frankfurt mitteile, sei der Treiber des Gewinns ein ausgezeichnetes Ergebnis auf die Finanzanlagen gewesen.

Beispielsweise habe die Erholung der Anleihenmärkte zu deutlichen Wertsteigerungen im konservativen und sicherheitsorientierten eigenen Portfolio geführt. Auch der Zinsüberschuss sei trotz magerer Zinsen solide ausgefallen. Allerdings lasse sich der knackige Gewinn aus Q3 nicht einfach auf das Schlussquartal fortschreiben, dämpfe Walch die Erwartungen für Q4. "Wir haben im dritten Quartal durch das Ergebnis auf die Finanzanlagen einen Sondereffekt in Höhe von 5,5 Millionen Euro. Auch das Zinsergebnis wird sich künftig abschwächen", sage der Vorstand. Um diese Effekte bereinigt wäre das EBT in Q3 wohl bei circa sechs bis sieben Millionen Euro gelegen.

Nach neun Monaten habe das Unternehmen einen Gewinn vor Steuern von 26,5 Millionen Euro erzielt. Mit diesem Profit habe die DAB bank bereits ihre erhöhten Jahresziele von 25 Millionen Euro EBT vorzeitig erreicht. Für 2009 kündige Walch nunmehr ein Ergebnis vor Steuern von deutlich über 30 Millionen Euro an. In Q4 könne zudem noch ein positiver Einmaleffekt aus der Veräußerung der FondsServiceBank in Höhe von rund vier Millionen Euro verbucht werden. Somit klingle schon allein daraus das Mindestziel eines EBT von 30 Millionen Euro. Unterstelle man, dass in Q4 aus dem Kerngeschäft Geld verdient werde, sollte am Jahresende ein EBT von mindestens 35 Millionen Euro in der Kasse klingeln.


Die Steuerquote beziffere Walch auf circa 30 Prozent. Netto sollten somit rund 23 Millionen Euro verdient werden. Dividiert durch rund 75 Millionen Aktien, errechne sich ein EPS von 30 Cent. Der ehemalige Student des Wirtschaftsingenieurwesens an der Universität Karlsruhe verspreche sodann den kompletten Gewinn als Dividende auszuschütten. "Wir haben in den letzten Jahren den Gewinn vollständig an unsere Anteilseigner verteilt und ich sehe derzeit keinen Anlass, diese Praxis zu verändern". Auf aktuellem Kursniveau betrage die Dividendenrendite somit satte 7,3 Prozent! Zusätzliches Bonbon: Die Auszahlung erfolge steuerfrei! "Die steuerfreie Ausschüttung hält noch ein paar Jahre an", so Walch.

Für das Jahr 2010 werde die DAB bank allerdings keine Bäume ausreißen. "Das sehr gute Ergebnis aus 2009 werden wir im kommenden Jahr nicht wiederholen können". Das liege vor allem daran, dass die Zinsen im Keller seien und weitere Aufwertungen wie in Q3 auf die Finanzanlagen unwahrscheinlich seien. Bereinige man den Gewinn in 2009 um die geschilderten "Einmaleffekte", sollte das Unternehmen zumindest ein EBT zwischen 23 und 25 Millionen Euro erwirtschaften.

Netto würde dies einem Überschuss von rund 18 Millionen Euro entsprechen oder einem Gewinn je Aktie von 24 Cent. Die rechnerische Dividende von dann sechs Prozent sei aber immer noch sehr ordentlich. Analog zu 2009 schließe man jedoch positive Überraschungen nicht aus. Kosteneinsparungen könnten einen Mehrertrag bringen. "Unsere Cost-Income-Ratio wollen wir schnellstmöglich von derzeit fast 80 Prozent dauerhaft auf unter 70 Prozent drücken", sage der Vorstand.

An der Börse werde die Tochter der italienischen UniCredit mit 310 Millionen Euro kapitalisiert. Teurer sei die Aktie nicht. Die Dividende spreche für das Unternehmen.

Die Experten von "TradeCentre.de" empfehlen die DAB bank-Aktie im Bereich um vier EUR zum Kauf. (Analyse vom 09.12.2009) (09.12.2009/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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