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GESCO kaufen 27.11.2009
GSC Research
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von GSC Research, Klaus Kränzle, stuft die Aktie von GESCO (ISIN DE0005875900 / WKN 587590) von "halten" auf "kaufen" herauf.
Mitte November habe die GESCO AG die Zahlen für das erste Halbjahr (01.4. bis 30.09.) des laufenden Geschäftsjahres 2009/10 (31.3.) veröffentlicht. Nachdem bei dem Unternehmen das zweite Quartal in den Tiefpunkt der Rezession gefallen sei, hätten sich jetzt erste Stabilisierungstendenzen gezeigt, die sich nach Eindruck der Analysten auch in den Halbjahreszahlen bemerkbar gemacht hätten.
Im Einzelnen sei der Umsatz um etwas über ein Viertel auf 139,9 (Vorjahr: 192,8) Mio. Euro geschrumpft. Der Auftragseingang sei gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um fast die Hälfte auf 116,2 (218,2) Mio. Euro eingebrochen. Dabei handle es sich jedoch nicht um eine GESCO-spezifische Entwicklung, wie eine Grafik des Branchenverbandes VDMA (Verband der Maschinen- und Anlagenbauer) unterstreiche.
Wie bereits in der Research-Note vom 17.08. zu den Zahlen des ersten Quartals von den Analysten ausgeführt worden sei, habe sich auch auf Halbjahresbasis die negative Fixkostendegression in der Rezession auf Ergebnisebene negativ bemerkbar gemacht, da die GESCO AG die Kosten trotz frühzeitig eingeleiteter Sparmaßnahmen nicht im gleichen Umfang habe zurückfahren können. Das EBITDA sei vor diesem Hintergrund zwangsläufig um mehr als die Hälfte auf 13,3 (29,2) Mio. Euro gesunken. Das operative Ergebnis (EBIT) habe sich wegen des daraus erwachsenden Basiseffektes aufgrund nahezu unveränderter Abschreibungen von 5,2 (5,1) Mio. Euro um zwei Drittel auf 8,1 (24,1) Mio. Euro noch deutlicher ermäßigt.
Der Periodenüberschuss nach Steuern und Anteilen Dritter habe mit 4,3 (13,6) Mio. Euro ebenfalls nur noch ein Drittel des vergleichbaren Vorjahreswertes betragen, was einem Ergebnis je Aktie von 1,42 (4,51) Euro entsprochen habe. Obwohl natürlich weder das GESCO-Management noch die Analysten mit der absoluten Höhe der Zahlen zufrieden gewesen seien, würden die Analysten jedoch festhalten, dass die Gesellschaft auch am Tiefpunkt der Branchenkonjunktur im Maschinenbau deutlich schwarze Zahlen geschrieben habe. Zudem befinde sich nach Aussage der GESCO AG nach wie vor kein Unternehmen der Gruppe in akuter Existenznot.
Nachdem die Analysten in ihrer letzten Research-Note in Anbetracht der seinerzeit unsicheren Konjunkturaussichten eine Halteempfehlung für die GESCO-Aktie abgegeben hätten, würden jetzt die volkswirtschaftlichen Indikatoren auf eine Wende zum Besseren hindeuten. Zwar habe sich diese Entwicklung noch nicht in den jetzt gemeldeten Halbjahreszahlen niedergeschlagen, decke sich jedoch auch mit der Einschätzung der GESCO AG, die seit September einen besseren Geschäftsverlauf in den operativen Gesellschaften beobachte.
Vor diesem Hintergrund würden die Analysten ihre Prognosen weiterhin als adäquat erachten und diese unverändert aufrecht halten. Die Heraufsetzung des Kursziels um 2,50 Euro auf 45,00 Euro resultiere dabei ausschließlich aus bewertungstechnischen Faktoren.
Angesichts des sich auf dieser Basis aktuell ergebenden Kurspotenzials von rund 20 Prozent ändern die Analysten von GSC Research ihre Handlungsempfehlung für die GESCO-Aktie von "halten" auf "kaufen". Das Kursziel werde von 42,50 auf 45,00 Euro erhöht. (Analyse vom 27.11.2009) (27.11.2009/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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