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Homag attraktive Depotbeimischung 30.10.2009
GBC AG
Augsburg (aktiencheck.de AG) - Die Analysten der GBC AG, Cosmin Filker und Manuel Hoelzle, halten die Homag-Aktie (ISIN DE0005297204 / WKN 529720) für eine attraktive Depotbeimischung.
Die Nervosität und die Unsicherheit während der laufenden Berichtssaison hätten eine Korrektur der zuvor stabilen Märkte herbeigeführt. Diese Tatsache könne auch am Transaktionsverhalten der deutschen Organmitglieder, die traditionell ein antizyklisches Verhalten aufzeigen würden, abgelesen werden. Denn in der abgelaufenen Woche hätten die Käufer mit 53 gemeldeten Kauftransaktionen nun wieder die Oberhand gewonnen.
Im Gegenzug habe man 52 Verkaufstransaktionen beobachten können und damit mit 1,02 wieder einen GBC-Insiderindikatorwert von über 1 ermittelt (GBC-Indikator Vorwoche KW 43: 0,89). Der Vergleich zum Vormonat zeige jedoch eine nach wie vor angespannte Lage. Im gleichen Zeitraum des Monats September seien insgesamt 80 Käufe und 64 Verkäufe gemeldet worden.
Nachfolgend haben die Analysten der GBC AG unter den Käufen mit der Homag Group AG ein Unternehmen analysiert, das sie Anlegern bereits im Rahmen des GBC-Insiderindikators vorgestellt haben. Es seien hier in der laufenden Woche mehrere Insiderkäufe gemeldet worden. Der Aufsichtsrat der Gesellschaft, Gerhard Schuler, habe bereits Mitte des Jahres 2009 über zwei Insiderkäufe ein Paket von insgesamt 35.000 Aktien erworben. Das damalige Kursniveau habe bei 7,80 EUR gelegen. Zwischenzeitlich hätten die Aktien der Homag Group AG deutlich zulegen können und in der Spitze bei knapp über 10,00 EUR notiert, bevor der Kurs wieder auf die aktuellen Niveaus zwischen 8 und 9 Euro zurückgekommen sei.
Die Analysten der GBC AG sehen in den aktuell gemeldeten Kauftransaktionen einen Vertrauensbeweis in die künftige Unternehmensentwicklung. Zudem deute der Insiderkauf zusätzlich auf eine aktuelle Unterbewertung des Unternehmens am Kapitalmarkt hin.
Die Homag Group AG sei nach eigenen Angaben der umsatzstärkste, weltweit führende Hersteller von Maschinen und Anlagen für die holzverarbeitende Industrie. Internationale Kunden aus Handwerk und Industrie könnten dabei die von der Homag hergestellten Maschinen nutzen und zusätzlich eine breite Palette begleitender Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Die Präsenz in mehr als 60 Ländern sichere dem Unternehmen, laut eigener Einschätzung, in seiner Branche rund ein Viertel des Weltmarktes.
Die Gesellschaft habe im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2009 eine Stabilisierung der Umsatz- und Ertragslage aufgezeigt. Hätten die Umsätze in Q1 noch bei 119,0 Mio. EUR gelegen, so habe die Gesellschaft nun Umsatzerlöse in Höhe von 122,0 Mio. EUR aufzeigen können. Auch der Auftragseingang zeige ein ähnliches Bild auf. Gegenüber dem ersten Quartal 2009 verbessere er sich um 35% von 75,0 Mio. EUR auf 101,0 Mio. EUR.
Zusätzlich werde diese Entwicklung von Kosten- und Kapazitätsanpassungsmaßnahmen flankiert, die jedoch zunächst Einmalaufwendungen in Höhe von 7,3 Mio. EUR nach sich gezogen hätten. Nach Bereinigung des EBITDA um diesen außerordentlichen Aufwand habe die Gesellschaft wie angekündigt ein positives EBITDA in Höhe von 4,9 Mio. EUR erzielt. Der Vorjahreswert von 22,5 Mio. EUR zeige zwar die aktuellen konjunkturellen Belastungen besonders deutlich. Weiterhin solle aber sowohl die Einführung von Kurzarbeit als auch Einsparungen in der Forschung- und Entwicklung sowie in der Produktion das schwierige Geschäftsjahr 2009 etwas abmildern. Diese Kostenmaßnahmen veranschlage man auf rund 10 Mio. EUR.
Nach dem Übergangsjahr 2009 erwarten die Analysten der GBC AG im kommenden Geschäftsjahr 2010 wieder einen moderaten Anstieg bei den Umsatzerlösen mit einer einhergehenden Verbesserung der Margensituation. Zudem notiere die Aktie derzeit unter dem Buchwert je Aktie von etwa 10 Euro.
Langfristig sehen die Analysten der GBC AG deshalb deutliche Kurserholungspotenziale, was die Homag AG damit gleichzeitig als eine attraktive Depotbeimischung und somit als Insideraktie der Woche KW 44 qualifiziert. (Analyse vom 30.10.2009) (30.10.2009/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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